Otto (aktive DIY-LS)

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Otto (aktive DIY-LS)

Beitragvon Kawumm » 19.01.2016, 09:08

Hallo Forum

Im 63. Lebensjahr wohne ich z.Zt. noch in einer Stadt, die es laut Internet nicht gibt. :lol:

Was das Hobby HiFi und Musik über Tonträger betrifft, gilt die Aussage von Trapattoni:

Ich habe fertig!

Dies bedeutet in meinem Fall - und der Trend fing vor einigen Jahren an mit dem Verkauf des größten Teil meine LP Sammlung und hin bis zur der reichlich vorhandenen Hardware (dies im Einzelnen aufzuführen finde ich müssig weil nicht wirklich zielführend):

Eine Kette, die zu 90 % DIY ist und aktiv bzw. auch wieder nicht aktiv ist? Im Sinne von Aktiv ist bei mir nur der TT-Bereich Digital bis 72Hz , der Rest hängt direkt an den Übertrager der Endstufen, der wiederum unterteilt ist in:

TMT - 4400 Hz mit einem 6c33cc Mono Paar und HT ab 4400 Hz ein Mono Paar SE EL34, jeweils nach unten Vertärkerseitig mit ÜT begrenzt , nach oben mit 6 dB Abfall - und das komplette LS Set Up ist im Dipolprinzip.

Als VV steht ein MM/Line in Anzai SRPP Schaltung, ind em ein Silvercore ÜT den MC Part übernimmt.

Den Digital Part übernahm schon lange der Mac , vorerst als Tonquelle mi SPDIF-Adapter zu einem Sonic Frontier Clock & DAC, den diesbezüglichen VS & Spieltrieb konnte ich über Geräte von Freunden austoben. Dieses Frontend ist z.Zt. im Wandel bzw. vor dem Abschluss.

Tja, und jetzt noch das analoge Laufwerk, mit Hilfe von Bekannten (Handwerk & Technik) hat es sich innerhalb von 5 Jahren zu dem entwickelt und seit 2013 ist und bleibt es so wie es jetzt ist, ich empfinde es als finale Lösung (für mich). Ein direkter VS zu anderen LW war für mich selbstverständlich - ein Protagonisten-Paar, sind damals meine 2 Triplanars gewesen, ansonsten standen auch da einige sehr hoch eingeschätzte LW zur Verfügung und Dank Freunde auch für längere Zeit - für diese Entscheidung habe ich mir 3 Jahre Zeit gelassen. Dem LW werden die Töne mit einem luftgeführten & einem Uni Point Arme, entlockt. Auch die sind DIY.

Ach ja, ohne Kabel geht ja überhaupt nichts und fast alles was man als Draht, im weitesten und auch im engeren Sinn bezeichnen könnte ist aus Reinsilber. TA-Wicklung, Tonarm innen & alle NF-Kabel, LS & Stromkabel, wie auch die Leiste und selbstverständlich auch die Amp-Innenverkabelung (frei) und die ÜTs.

Musikgenre das oder die ich höre, sind fast immer Fusionsstile bzw. experimentell - DER Grund warum ich mich vor Jahren vom Hauptteil meiner LP getrennt habe und die Sammlung hatte schon einen erheblichen Umfang.

Die Hörraumsituation sind 30 qm, indem die Wände asymmetrisch zueinander stehen, bei 3,2m Raumhöhe.

mit musikalischen & freundlichen Grüßen
Otto
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Beitragvon Kawumm » 19.01.2016, 09:11

Nachtrag :

Der HT wird pegelmäßig mit einem Silvercore 16 Ohm Autotransformer angepasst
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Beitragvon Zwodoppelvier » 19.01.2016, 11:08

Hallo Otto,

die Beschreibung Deiner Anlage liest sich sehr spannend und eigenständig - selbst hier im Forum, wo es wohl mancherlei aufwendige Zusammenstellungen gibt. Du bist offenbar einen als zielführend erkannten Weg ganz konsequent gefolgt :cheers:

Was mich noch interessieren würde: welche LS werden von den Endstufen genau angesteuert?
Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der sich über ein-zwei Fotos freuen würde :wink: :mrgreen:

Viele Grüße vom einem ebenfalls röhrenaffinen Bastler
Eberhard
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Beitragvon Hans-Martin » 19.01.2016, 11:50

Kawumm hat geschrieben:Eine Kette, die zu 90 % DIY ist und aktiv bzw. auch wieder nicht aktiv ist? Im Sinne von Aktiv ist bei mir nur der TT-Bereich Digital bis 72Hz , der Rest hängt direkt an den Übertrager der Endstufen, der wiederum unterteilt ist in:

Hallo Otto, willkommen bei den Aktiven!
Aktiv mit Röhren, das ist eine besondere Ausnahme.
Deine Zweifel hinsichtlich der Bezeichnung Aktiv im Zusammenhang mit deinen Boxen kann ich nicht nachvollziehen, denn deine Beschreibung deutet auf direkte Ansteuerung der Chassis ohne weitere passive Bauteile hinter dem jeweiligen Verstärker. Auch wenn die Weichenrealisierung für mein Verständnis noch nicht vollständig beschrieben ist (mit ÜT nach unten begrenzt, nach oben mit 6dB Abfall).
Nur der Autotrafo am HT zur Pegelanpassung ersetzt das Poti am Eingang, oder fehlte hier Pegel?

Und die vielen DIY-Projekte zeugen von besonderer Aktiv-ität des Besitzers...
Ich vermute mal, dass deine Kette überhaupt nicht "nach Kiste" klingt, dafür aber dein Hörraum mehr nach Werkstatt als nach Wohnzimmer aussieht.
Ich nehme an, dass (vielleicht vom Vorverstärker abgesehen) alle Röhrengeräte die Röhren oberhalb das Chassis ohne Abdeckungen betreiben. Wie hältst du es da mit dem Staubwischen? Wer schützt die Nadel des MC-Systems vor Staubtüchern? Das sieht sehr nach Tabuzone für unterqualifizierte Hände aus :wink:

Ich bastele gerade an diesem Tube-Buffer, der nach der dargestellten Messung nur 26 Ohm Ausgangswiderstand ausweist. Gegenkopplung machts wohl möglich, bei 10kOhm Anodenwiderstand und Abgriff dort bin ich allerdings verblüfft. Röhren sollte man nicht unterschätzen...
Röhre und Vinyl ist eine beliebte Kombination.
Vielleicht lieferst du noch eine Klangbeschreibung deiner Anlage nach?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Kawumm » 19.01.2016, 12:08

Moin Gemeinde

Mein Wohnzimmer / Hörzimmer als Werkstatt zu bezeichnen , kann ich nicht unterstützen :roll:
ist es doch ein Wohn / Hörzimmer : Okay mein Vorteil besteht darin das ich keine Rücksichtnahme nehmen muss auf das Stellen von Equipment . Dennoch ist es in erster Linie ein Wohnraum..


Was die ÜT Frage betrifft ; Die Hauptlautsprecher sind zwar groß ( 1,70 m Höhe ) aber dennoch übertragen sie nur den TMT / HT Anteil - und der wird Frequenz abhängig von 2 Paar Mono Amp bedient , Schaltungstechnisch sind sie so konzipiert , das sie Frequenzen < als ihrem angedachten Bereich begrenzen, alle Röhrengeräte wurden NICHT von mir angefertigt sondern von einem Freund .

Hypothetisch steht eventuell eine wirkliche Aktivierung an - digitale ? Hängt mit einem eventuellem Umzug nach Süddeutschland zusammen .


G / Otto
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