Wasfi (Network 5.0)

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Wasfi (Network 5.0)

Beitragvon Twity » 14.07.2015, 15:16

Hallo Liebe Forumsmitglieder,

mein Name ist Wasfi bin 41 Jahre alt verheiratet und habe mittlerweile drei Kinder.

Mit High End Hifi kam ich in meiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann durch meinen besten Freund, der in einem Hifi-/Elektrofachgeschäft gearbeitet hat, in Berührung.

Als wir beide mal in Düsseldorf unterwegs waren, haben wir zufällig bei einen Händler auf der Oststr. (ich glaub den Laden gibt es nicht mehr) eine Vorführung miterlebt. Es lief 12 Monkeys, ich kann mich noch gut an diese Szene vom Bruce Willis erinnern, wo die Stimmen in seinem Kopf hin und her wanderten und an die Weltraum-Szene im 5 Element. Wow, was für ein Wahnsinn dachte ich, das muss ich auch haben. Ich wurde von meinem jugendlichen Leichtsinn mit 18 Jahren vom Home-Cinema Fieber erfasst und musste mir auch so was besorgen.

Da ja mein bester Freund bei Ginsberg gearbeitet hatte und mir natürlich einen besseren Preis machen konnte, hab ich mich damals nach längerer Recherche in der Stadtbibliothek und vielen gekauften Magazinen (ich hab sie früher alle verschlungen) für einen Onkyo TX-DS838 Surround Receiver mit Heco Mythos 500 Lautsprechern entschieden.

Nach und nach habe ich dann die Boxen und den Receiver gegen höherwertige Geräte ausgetauscht und landete zum Schluss bei Onkyo Integra TX-DS939 und Lautsprechern von Jamo (Concert 8, Concert 12, Concert Center und den seltenen Concert Sub).

Ich muss sagen, das hat mich fast ruiniert :cry: aber zum Glück hat mich meine Familie sozusagen aus dem Kaufrausch gerettet und ich konnte was sehr Wichtiges im Leben dazu lernen, dass man nicht mehr ausgeben kann als man zu Verfügung hat. Diese Erfahrung ist bis heute geblieben.

Heutzutage wird es einem jungen Menschen aber auch sehr leicht gemacht zu konsumieren und in kleinen Raten zu zahlen. Die kleinen Raten fühlen sich ja gut an aber die Summe aller kleinen Raten überstieg am Schluss meine finanziellen Möglichkeiten.

Ich war erst mal von Hifi bedient und viel hören konnte ich die Jahre danach leider auch nicht da ich jeden Tag in Köln gearbeitet und in Wuppertal gewohnt habe.

Aber jetzt vor fast 2 Jahren, nachdem die Kinder etwas größer wurden, hat mich das Hifi-Fieber wieder gepackt. Ich dachte, du hast so viele CD wieso rippe ich die nicht und streame sie auf die Anlage. Der Tip kam natürlich von meinem damaligen Freund. :cheers:

Klar, die Kinder sind jetzt größer und die Damenboutique in Wuppertal ;-) ist nach sehr harten acht Jahren aus dem gröbsten raus. Gönne dir was. :-)

Nach langer Suche, teilweise auch bis spät oder frühen Morgenstunden (3.00 Uhr), habe ich mir den PS Audio Perfect Wave DAC MKII mit der Bridge gegönnt. Eine NAS hatte ich ja schon. Die CDs nach und nach verlustfrei gerippt und Qobus für Streaming in Hifi Qualität angemeldet. Aber so ganz Hifi wollte sich mit dem Onkyo Receiver nicht einstellen. So habe ich nach vielem Hin und Her mit den gesparten Geld den Yamaha A-S3000 Vollverstärker gekauft.

Damit hab ich eine Zeitlang auf meinen Jamo Concert 12 Boxen gehört, aber irgend wie war ich nicht so glücklich. :? Irgend was fehlte, nur was? (Heute weiß ich das der Raum einfach nicht perfekt ist.)

Mittlerweile war es schon normal, dass ich mich bis spät in der Nacht durch diverse Foren, Tests und Erfahrungen durchlese auf der Suche nach Informationen über über alles was mit Hifi zu tun hat. Wie gesagt das Hifi Fieber lässt ein nur schwer los.

Ich hab mir dann einen Apple Mac Mini gekauft, und über iPad per VNC-Viewer gesteuert. Noch schnell Bit Perferct, Pure Audio installiert und genossen. Schon besser :wink: aber leider war oder ist das nur eine Notlösung weil es nicht immer zu 100% funktionierte und sehr umständlich übers iPad zu steuern aber fürs erste sollte es reichen.

Nach einiger Zeit habe ich dann das Jamo Set (sie standen wirklich mehrere Jahre ungenutzt im Raum rum) nach langen hin und her überlegen verkauft, um mir neue zu kaufen. Bei meiner nächtlichen Recherche bin ich auf Speaker Heaven in Duisburg gestoßen. Telefonisch hab ich dann einen Termin bei Wolfgang Richter vereinbart um die Network Serie anzuhören. Als ich da war war ich von Wolfgang sehr angetan, er hat mich eigentlich nicht so viel beraten oder hat rein geredet sondern mich erst mal hören lassen. Großes Lob!

Und da war es wieder, die Musik, der Klang, nach dem wir alle streben und den wir haben wollen. Es viel sehr schnell die Entscheidung auf die Network 5.0. Sie gefiel mir am besten und der andere Grund zum Kauf war auch das mich Wolfgang Richter nach dem Kauf nicht alleine lässt, sondern bei allen Optimierungen und Fragen immer zur Seite seht. Mittlerweile ist er bestimmt mehr als 10-mal vorbei gekommen.

Nach sehr langen und gefühlte Ewigkeit waren die Lautsprecher auch fertig. (In der zwischen Zeit habe ich sie noch vor der Auslieferung mit Diamant HT modifizieren lassen)

Na ja am Anfang Klangen Sie gar nicht wie vorher in Duisburg gehört (Wolfgang hat mich vor gewarnt ) aber das ist ja normal bei Thiel Accuton Chassis und der FW, sie brauchen wirklich, wirklich eine lange Einspielzeit bis sie Klingen und bis es klick macht. Leider konnte Wolfgang die Lautsprecher nicht vorher ein wenig einspielen da er kurz vorm Urlaub stand.

Bevor Wolfgang aber in den Urlaub fuhr, habe ich ihn noch gebeten mir doch seine Brocksieper Monos zu leihen. Sie spielten damals als ich mir die Lautsprecher angehört habe und sie gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Das tat er auch, und um es kurz zu machen, die sind Spitze und ich musste jetzt meinen Yamaha AS3000 loswerden. Also mit großem Verlust den Yamaha Verstärker verkauft und die Brocksieper gekauft. Sehr schöne Röhren Monos, haben wirklich nicht den typischen Röhren Charakter, spielen sehr neutral, dynamisch, der Bass ist viel trockener, die Instrumente sind einfach authentischer und echter.

Leider war mir der PS Audio Dac auf Dauer zu hart direkt an den Brocksieper Monos. Deswegen hab ich mir, um bei Röhren zu bleiben, noch eine gebrauchte NAT Symmetrical Vorstufe gekauft. Den Mac Mini hab ich in der Zwischenzeit auch verkauft und durch einen Auralic Aries ersetzt.

Jetzt bin ich fast glücklich :-) wäre da nur nicht dieser furchtbare Raum ;-) aber irgend wie finden wir alle ja keine Ruhe. ;-) Deswegen denke ich wäre eine DSP Raumkorrektur mein nächstes Projekt, vielleicht Acourate? DEQX?, um in den Hifi Himmel zu kommen. Freu mich schon sehr auf Christians Besuch :cheers: mit Soundkarte und PC.

Ach noch was, bei meiner Suche in den Tiefen des Internet, weil Hifi lässt ein nicht in ruh, bin ich immer wieder auf euer Forum gestoßen und hab eure Beiträge sehr schätzen gelernt. Die ganze Fülle an Informationen und das Fachwissen der Forumsmitglieder sind enorm. Ich bin leider kein Techniker und muss mir auch alles nach und nach erarbeiten bzw. mich einlesen um zu verstehen, aber eure Seite ist immer eine wichtige Anlaufstelle für hilfreiche Diskussionen und Erfahrungen, die ihr mit uns teilt.

Danke

Viele Grüße aus W-Tal

Wasfi
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Twity
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Beitragvon llucki » 14.07.2015, 15:48

Hallo Wasfi,

herzlich willkommen im Forum!

Wir haben uns ja schon beim Forumstreffen getroffen und festgestellt, das wir uns von irgendwann und irgendwoher kennen, schließlich stamme ich auch aus Wuppertal. Nur wo und wie und wann, da sind wir bislang noch nicht drauf gekommen... Ich bin gespannt, wann die Erleuchtung kommt!

Viel Spaß im Forum!

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Twity » 14.07.2015, 16:02

Hallo Ludger,

ich denke auch das irgendwann der Groschen fällt. ;-)

Viele Grüße
Wasfi
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Beitragvon chriss0212 » 14.07.2015, 22:03

hallo wasfi,

herzlich willkommen im forum ;)

besucht hast du mich ja schon...jetzt stehe ich also unter zugzwang...aber freu mich schon.

bin sehr gespannt auf die thiels! hab bisher sehr viel gutes drüber gelesen sie aber bisher nie gehört.

ich bringe auf jeden fall mal meinen lappie mit acourate mit...auch wenn uli da sicher sehr viel mehr rausholen kann, bin ich gespannt, was ich als acourate frischling machen kann ;)

der usb regen schlägt sich hier echt gut.... ach mist...muss ich ja wieder abgeben ;)

also: "bis die tage" und bis dahin viel spass im forum ;)

grüsse

christian
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Ich würde gerne aktiv werden und digital korrigieren

Beitragvon Twity » 15.07.2015, 14:50

Hallo zusammen,

ich habe jetzt mehrere threads über Aktivierung bzw. digitale Raumkorrektur mit Acourate durchgelesen und dort hat mir besonders Ludgers Werdegang sehr imponiert. Jetzt möchte ich auch sehr gerne meine Anlage mit digitalen Mitteln verbessern. Ich schliesse auch nicht aus dass ich mich auch von einigen Geräten in Zukunft verabschieden werde um eine akustische Steigerung zu bekommen, aber am liebsten würde ich erst mal das versuchen was möglich ist.

Zu meinen Wohnverhältnissen:

Ich habe einen sehr großen unsymmetrischen Raum (86 qm), Wohnzimmer Essbereich und Küche in einem. :( Die Deckenhöhe ist so um die 3,40 m. Leider kann ich die Lautsprecher nur da hinstellen wo sie gerade stehen, alles andere macht leider bei der aktuellen Wohnsituation keinen Sinn.

Ende Juni war Jürgen von Speaker Heaven noch bei mir und hat mir die Raumakustik gemessen. Die Auswertung hat er mir jetzt zu geschickt.

Ich höre ausschließlich über NAS, TIDAL (WIMP) und Qobus,

Was meint Ihr? Bekomme ich das mit Acourate hin? oder soll ich was anderes versuchen? Meine andere Frage, ist es möglich die Network 5.0 zu aktivieren oder teil zu aktivieren?

Die Anlage besteht aus :

- Brocksieper LC807 75 Watt Monos
- VV von NAT Symmetrical
- PS Audio Perfekt Wave Dac MKII
- Lautsprecher von Speaker Heaven die Network 5.0 (Accuton Diamant HT, Accuton MT, Accuton TT, Accuton Pasiv TT)
und natürlich meinen geliebten ReGen

Hier mein Hörraum:

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und hier die

Auswertung von Speaker Heaven

Ich Danke euch schon mal sehr für eure Hilfeleistung und Unterstützung.

Liebe Grüße
Wasfi
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Beitragvon beltane » 15.07.2015, 16:59

Hallo Wasfi,

in Deinem Setup sehe ich für die Raumkorrektur zwei Möglichkeiten:

1. Offline Convolving mit Acourate. Dann kannst Du mit dem Auralic Aries die gefalteten Files streamen. Nachteil: Bei jeder Änderung an der Aufstellung, der Raumausstattung und -einrichtung etc. musst Du alle Musikfiles neu falten.

2. Nach meinem Kenntnisstand will Auralic Aries nach und nach neue Funktionalitäten implementieren, so auch die Raumkorrektur. Kannst Du im Test auf hifistatement nachlesen. Dann würde es direkt mit dem Auralic gehen. Wenn diese Lösung kommen sollte und sie hinsichtlich der Korrekturetgebnisse gut ist, würde ich sie aufgrund des einfacheren Handlings bevorzugen. Am besten klärst Du mit dem Deutschlandvertrieb, ob und wenn ja wann die Funktion Raumkorrektur kommt.

Zur Aktivierung Deiner Lautsprecher: Eine konsequente Aktivierung würde je Chassis eine eigene Endstufe erforderlich machen, die Passivweichen müsstest Du entfernen und durch digitale oder analoge Weichen ersetzen, die dann die Endstufen ansteuern. Wird bei Verwendung gleicher Endstufen wie vorhanden sicher nicht günstig. Mit Acourate wäre das auch möglich, dann realisierst Du die Weiche mit einem PC und nutzt dort die DA Wandlung.

So oder so gäbe es durch DA Wandlung der Digitalweiche, ggf. klanglich nicht so gute Ansalogweichen oder die DA Wandlung im PC ggf. negative klangliche Auswirkungen.

Wenn Dir Dein aktueller Klang grundsätzlich gefällt, würde ich die Raumkorrektur realisieren, die Aktivierung aber eher in Frage stellen. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der Raummoden bei ca. 40 Hz, wenn man den Frequenzgang in Deinem Raum betrachtet.

Im Forum hier wirst Du dazu sicher auf verschiedene Meinungen treffen, ich selbst betreibe bis 80 Hz. 2 aktive Subwoofer, erst darüber kommen meine passiven Standlautsprecher zum Einsatz. Mittels DIRAC als pc basierte Rsaumkorrektur klingt das wunderbar. Bei einem grundsätzlich guten passiven Lautsprechersystem würde ich genau das tun, nach meiner Erfahrung liegen die Nachteile der passiven Systeme im Bassbereich.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon chriss0212 » 15.07.2015, 17:33

hallo wasfi,

beltane hat geschrieben:Eine konsequente Aktivierung würde je Chassis eine eigene Endstufe erforderlich machen, die Passivweichen müsstest Du entfernen und durch digitale oder analoge Weichen ersetzen, die dann die Endstufen ansteuern.

was aber nicht heisst, dass wir es nicht erst einmal mit der bisherigen kette versuchen können und acourate einfach mal einschleifen. ich glaube, das ist der weg den der großteil der acourate jünger geht. ;)

daraus lassen sich auf jeden fall tendenzen ableiten.

wenn das gar nicht geht (was ich nicht glaube) dann wird die lösung mit aktiver weiche aus acourate auch nicht die lösung sein. vielleicht bist du damit ja auch erst einmal so zufrieden, dass du damit ne weile hören kannst ohne weiter in richtung olymp zu schauen ;)

so geht es mir ja gerade. fujak ist der meinung, der bass könnte bei einsatz eines anderen dacs als des jetzigen (ich gehe ja beim bass direkt aus dem fireface auf die endstufe) noch deutlich präziser sein... aber wenn ich den bass wie er bei mir derzeit spielt mit dem vergleiche was ich früher hatte...bin ich schon recht weit gekommen ;)

raummoden werden wir so auf jeden fall in den griff bekommen!

und wenn die tendenz stimmt ... können wir ja mal uli kommen lassen ... machen wir nen halben tag bei dir, nen halben tag bei mir. ;)

ob aries jemals eine korrektur ermöglichen wird die acourate bietet wage ich übrigens zu bezweifeln. ;)

viele grüsse

christian
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Beitragvon Hans-Martin » 15.07.2015, 18:26

Hallo Wasfi

Ich habe noch einige Detailfragen:
- Im Grundriss sind die Boxen unsymmetrisch vor der Wand (Dusche) aufgestellt?
- Ist dort nachträglich auf der anderen Seite vom Waschbecken eine Trennwand/Sichtschutz eingezogen?
- Sind die ausge-x-ten Türen offene Durchgänge?
- Wenn ja, warum (jeweils)?
- Ist an der Wand hinter den Boxen Dämmaterial/Absorber oder Diffusor vorgesehen?
- Die Stereobasis ist sehr schmal, wo ist jetzt dein bevorzugter Hör/Sitzplatz (in Grafik nicht eingezeichnet)?

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon chriss0212 » 15.07.2015, 21:46

hab mir gerade die network5 im netz angeschaut....

bin seeehhhhr gespannt ;)

grüssle
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Beitragvon Twity » 15.07.2015, 22:55

Hallo Frank,

vielen Dank für deine Hilfe.

Das mit Auralic weiß ich schon aber letztens habe ich irgend wo gelesen das Auralic wahrscheinlich die Funktion doch nicht implantiert. :cry: Deswegen dachte ich an Acourate um die fiese Raummode bei 40 Hz unter Kontrolle zu bekommen. Würde denn nicht der Abacus Preamp 14 CleanVolver von Uli helfen? Ich glaube, er kann Convolving in Echtzeit.

Ich werde erst mal den Schritt mit Acourate verfolgen und schauen was für Änderungen es bringt, das Aktivieren der Lautsprecher werde ich erst mal nicht in Angriff nehmen.

Hallo Chris,

wir haben ja telefoniert und ich freu mich auf das Wochenende, :-) bin sehr gespannt auf die Korrektur mit Acourate. Danke dir nochmals sehr.

Hallo Hans-Martin,

vielen Dank auch dir für deine Hilfe.

Die Boxen stehen etwas versetzt vor der Wand so kann ich die Unsymmetrie ausgleichen. Die Wand hinter den Boxen glaub ich ist ytong? glaub ich aber auf jedenfalls eine feste und daneben rechts leider eine Regips Wand. Die "X"e sind offene Durchgänge es ist alles offen. Ich versuch morgen mal bei Tageslicht ein zwei Bilder zu machen, das wird glaub ich verständlicher. Musik hör ich auf den langen Sofa hinter den Fenstern.

Viele Grüße
Wasfi
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Beitragvon beltane » 16.07.2015, 04:13

Hallo Wasfi,

mit dem Abacus Preamp 14 hättest Du praktisch einen zusätzlichen DA Wandler inklusive Vorstufe in Deiner Kette. Ob der klanglich mit Deinen aktuellen Geräten mithalten kann, müsstest Du prüfen.

Acourate wird Dir bei Deinen Bassmoden auf jeden Fall helfen und die Bassqualität Deines Systems deutlich verbessern und den Klang auch insgesamt - bezogen auf Deinen bevorzugten Hörplatz - sehr positiv verändern. Wahrscheinlich reicht das schon. Willst Du offline convolvern - also die korrigierten Files auf Deinem NAS ablegen und darauf dann mit dem Auralic zugreifen?

Wenn Dir trotz Einsatz von Acourate die erreichte klangliche Basswualität noch nicht ausreicht, könntest Du wie von mir beschrieben 2 aktive Subwoofer bis 80 Hz einsetzen. Von der Vorstufe würdest Du jeweils für den linken und rechten Kanal in die passenden Subwoofer gehen und von da aus über High Pass (der fast immer bei 80 Hz trennt) in die Monoendstufen. Da die Ausgangsstufen der Subwoofer nicht immer optimal sind, habe ich zwischen Subwoofer und Monoendstufe jeweils noch einen Abacus Linetreiber eingeschleift.

Bzgl. Subwoofer würde ich für reine Musikwiedergabe auf ein geschlossenes Gehäuse achten. Passende Geräte findest Du z.B. bei SVS oder Abacus. Wichtig ist die richtige Einstellung des Low Cut, der Phase und der Lautstärke sowie die Nutzung einer Über Alles Korrektur mit Acourate oder DIRAC.

Neben einer digitalen Raumkorrektur könnte sich auch noch, wenn die Nachhallzeit nicht gut sein sollte, der Einsatz von Teppichen, Absorbern etc. anbieten. Dies würde dann ggf. zu einem "trockeneren" Klangbild führen. Für die räumliche Abbildung ist die wandnahe Aufstellung eher suboptimal, allerdings sehe ich aufgrund des Grundrisses hier keine Möglichkeiten, die Boxen näher Richtung Hörplatz zu verschieben und damit von der Wand abrücken zu können.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon aktivator » 16.07.2015, 06:58

Hallo Wasfi

Wo hast du denn deine Anlage stehen, ich geh mal von aus zwischen deinen Speakern. Ich habe bei mir zuhause meine Lautsprecher auf Teflongleiter gestellt. Für das normale Hören (Zimmerlautstärke nebenbei Hören ) bleiben sie an ihrem Platz und sonst werden sie vorgezogen. Desweiteren könntest du dir 2 Akustikpanels aus Basotecplatten bauen die du der Symetrie wegen neben die Lautsprecher stellst. Aber erstmal testweise mit irgendwelchen Kissen etc. ausprobieren. Wenn dich die frühen Reflektionen hinterm Sofa stören VORHANG vors Fenster zum Hören vorziehen.

Vielleicht macht deine Frau ja so einiges mit.

Gruß Andreas
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Beitragvon Hans-Martin » 16.07.2015, 09:08

Twity hat geschrieben:die Boxen stehen etwas versetzt vor der Wand so kann ich die unsymmetrie ausgleichen.

Hallo Wasfi

Welche Unsymmetrie meinst du?

Die Rigipswand erzeugt eine Unsymmetrie in unmittelbarer Nähe des LS. Unter Ausgleich der Unsymmetrie stelle ich mir die Entfernung dieser Wand vor oder die Schaffung einer spiegelbildlichen Rigipswand auf der anderen Seite mit identischem Abstand zur Ecke/Kante.

Die Wand hinter den Boxen glaub ich ist ytong ? glaub ich aber auf jedenfalls eine feste und daneben rechts leider eine Regips Wand.

Das Schwingverhalten nach Gegenklopfen könnte einen Unterschied aufzeigen, der das Rigips eher als Absorber erscheinen lässt. Ist da noch Spanplatte drunter? Welche Aufgabe hat diese Wand?
Ohne sie wäre für die Lautsprecher mehr Symmetrie möglich. Im Rundstrahlverhalten des Bass nimmt sie noch Einfluss.

Die "X"e sind offene Durchgänge es ist alles offen. Ich versuch morgen mal bei Tageslicht ein zwei Bilder zu machen, das wird glaub ich verständlicher.

Für mich nicht nötig zum weiteren Verständnis.

Musik hör ich auf den langen Sofa hinter den Fenstern.

Bist du mal den Raum abgegangen, um auf der Stereoachse den besten Hörplatz zu finden? Der relativ große Seitenwandabstand ist gut, aber der Duschraumvorbau ist eine Herausforderung, weil er die Symmetrie zum Hauptthema macht.

Nach welchen Kriterien wurde der LS des linken Kanals verschoben? Lagen da die Messergebnisse als Grundlage vor und diese wurden durch Verschieben optimiert? Oder war es nur ein Versuch, von der Sofamitte aus das gleichschenklige Stereodreieck herzustellen?

Den Aufwand für eine Aktivierung würde ich noch aufschieben. Vorher sind Raumakustikmaßnahmen (Teppich, Möbel=Diffusoren, Entschärfung der Wand zwischen/hinter den Boxen) sinnvoll, außerdem kann die Beschäftigung mit einem Korrektursystem (Acourate, etc.) die Kanalgleichheit verbessern.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon O.Mertineit » 16.07.2015, 11:00

Hallo Wasfi,

ich versuche mich auf kurze Anmerkungen/Anregungen zu beschränken, ohne daß ich hier alle Details kenne oder beachten kann ...

Aktuell: Hörplatz ist "Sofa I", LS Frontwand ist "Badezimmerwand"

- deine LS interagieren stark mit der (sehr nahen) Frontwand (Badezimmerwand und "Rigips-Anbau ?"), mit Auswirkungen bis weit in den Mittelton (*)

- gleichzeitig ist die Aufstellung bezüglich der Frontwandverhältnisse L und R stark asymmetrisch und eine deutliche Abhilfe hier allein durch Umstellen der LS m.E. kaum erkennbar, vergrößerte Wandabstände mildern natürlich das Problem etwas bzw. verschieben es zu tieferen Frequenzen

>> Eine "echte und ursächliche" Abhilfe würden hier nur Stereo-Haupt-LS schaffen, die aufgrund Beschaffenheit und Aufstellung nicht bzw. viel weniger mit der Frontwand in Wechselwirkung treten

- es sind am aktuellen (Haupt-) Hörplatz keine Reflexionen aus seitlichen Einfallsrichtungen vorhanden, welche zwischen den Kanälen in etwa symmetrisch wären

>> Dieser Umstand würde selbst mit anderen LS (s.o.) bestehen bleiben, wenn LS Frontwand und Hörzone bleiben, wo sie sind.


Mögl. Alternative (falls praktikabel): Haupt-Hörplatz wird "Sofa III" (nur zur "Ortsbezeichung u. Orientierung"), die Wand zum Arbeitszimmer wird zur "neuen Frontwand" der LS


>> hier ließe sich eine eher symmetrische Hörzone entlang der längeren Achse des Raums einrichten, auch mit deutlich symmetrischeren Reflexionen (L und R) der (neuen) Seitenwände bezüglich des Haupthörplatzes (**)

>> Reflexionen unmitelbar hinter dem Hörplatz entfallen weitestgehend

>> hier könnte evt. sogar mit den vorhandenen LS und einem erheblich vergrößerten Abstand zur neuen "Frontwand" (Wand zum Arbeitszimmer) gearbeitet werden

>> "Sofa II" könnte nun eine Behinderung für LS Schall (als "Beugungspobjekt") darstellen, je nach Höhe und Beschaffenheit, muss aber nicht zwingend ein Problem sein (***)


Aktivierungsvorhaben, verwendete Elektronik (Verstärker usw.), spielen in der aktuellen raumakustischen Situation zunächst eine in Relation untergeordnete Rolle für die Qualität des Hörerlebnisses.


Grüße aus Reinheim

Oliver

__________________

(*) Probleme bei rel. kleinen Wellenlängen (Mittelton) bedeuten grundsätzlich "geringer räumlicher Gültigkeitsbereich" von hörplatzbezogenen Korrekturmaßnahmen durch DSP Systeme

(**) Um tatsächlich vergleichbare Spektren und Diffusivität der Seitenreflexionen herzustellen sind evt. moderate Akustikmaßnahmen an den dann "neuen Seitenwänden" erforderlich. Auch der Ort von "Sofa III" kann sicher, je nach Ausgestaltung dieser Alternative, vom Ort her etwas angepasst werden.

(***) Möglicherweise sollte dann die Sofagruppe ("Sofa II") für "freien Schallweg" etwas umgruppiert werden
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Beitragvon O.Mertineit » 16.07.2015, 11:55

Hans Martin hat geschrieben:Den Aufwand für eine Aktivierung würde ich noch aufschieben. Vorher sind Raumakustikmaßnahmen (Teppich, Möbel=Diffusoren, Entschärfung der Wand zwischen/hinter den Boxen) sinnvoll, außerdem kann die Beschäftigung mit einem Korrektursystem (Acourate, etc.) die Kanalgleichheit verbessern.

Hallo Hans Martin,

grundsätzlich würde ich hier nicht widersprechen, jedoch die Wand "zwischen/hinter den Boxen", ich habe sie in meinem Post oben als "Frontwand" bezeichnet, auch für tiefere Frequenzen (z.B. <300Hz) diffuser und/oder schluckender zu gestalten, würde in Fläche und "Dicke" schon merkliche "Vorbauten" erfordern ...

Wenn man an der Situation letztlich nichts Wesentliches ändern möchte, dann könnten solche Maßnahmen evt. zusammen mit "bedarfsweise Vorrücken der LS" einige Teilaspekte verbessern. "Bedarfsweise Vorrücken" der LS - wie bereits von Andreas vorgeschlagen - ist dann wohl fast noch der platzsparendste Weg und kann die "Unruhe" bis in den Mittelton u.U. bereits mildern (*).

Wenn das Hören jedoch wirklich einen gewissen Stellenwert hat, würde ich mich hier eher nach anderen Lösungen (s.o.) umtun, falls sie im Detail praktikabel sind.


Grüße Oliver
______________

(*) Hörplatzbezogene DSP Korrektur bezieht sich jedoch jeweils auf eine bestimmte LS und Hörplatz Anordnung im Raum, u.U. müssten dann 2 DSP Korrekturen vorgehalten werden.
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