Sascha (Bose 501; KH: Beyer DT880, Sennh. HD595)

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Sascha (Bose 501; KH: Beyer DT880, Sennh. HD595)

Beitragvon Buellerich » 04.02.2015, 21:45

Hallo zusammen,

ich heisse Sascha und bin neu im Forum hier.

Im Grunde interessiere ich mich schon immer für den "guten Klang", obwohl ich mich nicht als Freak bezeichnen würde. Die meisten hier würden wohl über meine Kette eher schmunzeln, denn die Sachen sind uralt: Marantz 2270 (Receiver), Sony TCK-700 ES, Denon DCD 1420, Thorens TD280, Pioneer ODR 05, Bose 501, Beyer DT 880, Sennheiser HD 595 , StaxSR-X.

Mein Musikgeschmack hat sich in den letzten Jahren in Richtung Klassik entwickelt, hier insbesondere Filmmusik (Thomas Newman, Patrick Doyle ...).

Mein Motiv mich hier anzumelden ist, dass ich mich in letzter Zeit sehr für Computer Audio interessiere. Ich möchte nicht meine CDs auslagern, es ist allerdings so, dass ich beruflich oft unterwegs bin und insofern nach einer portablen Lösung suche. Natürlich wäre ein hochwertiger portabler Player wie AK die einfachste Lösung. Allerdings empfinde ich es als reizvoller sich eine audiophile Lösung am PC selber einzurichten, zumal hier doch wesentlich mehr interessante Möglichkeiten auspropieren kann (vom Upsampeln bis hin zur Anwendung digitaler Filter). Ich glaube, dass man hier mit verhältnismäßig geringem Geldeinsatz schon ziemlich weit kommen kann.

Nun bewegt sich Computer Audio scheinbar auf der Schnittstelle zwischen Informatik und der "traditionellen" Audio-Physik. Ich bin weder Informatiker, noch Physiker, sondern würde mich eher als staunenden Anwender sehen. Noch habe ich mit meinem Projekt "Audio PC" noch nicht begonnen, hoffe aber auf hier auf qualifizierte Ratschläge und vielleicht den ein, oder anderen Input ...

in diesem Sinne viele Grüße

Sascha
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Beitragvon beltane » 04.02.2015, 22:10

Hallo Sascha,

herzlich Willkommen hier im Forum.

So ganz verstanden habe ich nicht, wonach Du suchst. Wenn Du unterwegs Musik hören möchtest, benötigst Du doch genau dafür eine portable Lösung und ergänzend dazu einen PC oder ein Notebook zum Rippen der CDs. Oder willst Du unterwegs mit einem Notebook Musik hören?

Könntest Du das bitte noch einmal genauer erklären?

Für Computeraudio benötigt man generell keine so tiefgehenden Kenntnisse. Nur wenn man das letzte Quäntchen Klangqualität herausholen möchte, geht es ans Eingemachte. Mach Dir da keine allzu großen Gedanken.

Viel Spaß hier und viele Grüße

Frank
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Beitragvon Hans-Martin » 04.02.2015, 22:55

Hallo Sascha,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Ich würde mir bei vorhandenem PC oder Laptop sowohl dbpoweramp wie auch foobar2000 runterladen, beides kostenfrei, dann über USB einen Musical Fidelity V90 DAC oder einen anderen D/A-Wandler mit USB-Anschluss. Damit hast du locker das Niveau des Denon DCD1420.

Ich bin über die Bose 501 gestolpert und habe mir gedacht, wer solche Lautsprecher hört, wird kaum auf Kopfhörer ausweichen, zu krass ist dieser Unterschied. Aber du listest gleich 3 davon auf, alle haben ein akzeptables bis respektables Niveau.

Vielleicht kannst du noch beschreiben, auf was du klanglich mehr Wert legst. Der Marantz Receiver nähert sich ja erstaunlich seinem 40-jährigem Dienstjubiläum, er bietet einen ordentlichen Phono-Eingang für den Thorens, aber er hat keinen Vorverstärkerausgang, um den Sprung zu den derzeit vielen ordentlichen und spottbilligen Aktivlautsprechern zu machen. Räumliche Abbildung war damals noch nicht so sehr das Thema wie heute, da könnte der mit seinem internen "Kabelverhau" verdrahtete Marantz auch nicht mithalten. Beim Betrieb über die 501 (mit dem Direct-Reflecting Prinzip, neudeutsch: Hallsoßenwerfer) ist die Zusatzinvestition in den externen DAC schon fragwürdig, vielleicht einsparbar, da könnte der Kopfhörerausgang der Karte schon fast reichen. Aber beim elektrostatischen Kopfhörer kommt es auf Präzision viel mehr an, und um die Imkopflokalisation zu vermeiden, kann man gerade beim PC mit einigen Tricks die Musik so aufbereiten, dass die eigentlich für Lautsprecher abgemischte Aufnahme auch hier akzeptabel ankommt (gewissermaßen das Anti-FLOW und die inverse korrekte absolute Polarität, Fragen zu diesem Komplex bitte per PN).

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Buellerich » 05.02.2015, 21:52

Hallo Frank,

zunächst herzlichen Dank für Deine Antwort.

Ja, ich möchte eigentlich unterwegs Musik hören können, das Anschließen des Laptops-DAC an meine Kette zu Hause ist hierbei zweitrangig. Im Grunde suche ich einen externen DAC (am besten mit Kopfhörerverstärker). Ich werde hierzu in Kürze aber noch einen Thread eröffnen.

Im Grunde hast Du Recht: Eigentlich sollte man sich keine zu großen Gedanken machen, allerdings scheint der Teufel am Ende doch im Detail zu stecken, ich werde dazu aber in Kürze noch einen Thread eröffnen.

Viele Grüße

Sascha
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Beitragvon Buellerich » 05.02.2015, 22:05

Hallo Hans Martin,

herzlichen Dank für Deine Antwort und Deine Tipps.

Der V90 ist in der Tat ein heisser Anwärter, ich werde aber genau hierzu noch einen Thread eröffnen.

Im Grunde genommen höre ich so gut wie nie über Lautsprecher, sondern immer schon bevorzugt über Kopfhörer. Woran das liegt, weiss ich nicht, aber es ist so. Vielleicht ist es eine alte Gewohnheit oder eben auch eine Vorliebe für's Detail. Du hattest mich nach Präferenzen bezüglich des Klangbildes gefragt. Nun, das ist gar nicht so einfach: Früher hätte ich glatt gesagt: Knackige Höhen und Detailreichtum (Auflösung) bis zum Abwinken. Der Bass war mir nie so wichtig wie die Höhen. In dieses Bild passten auch gut die 880er Beyerdynamik. Als ich mir dann aber vor einigen Jahren den 2270er kaufte, lernte ich ein wenig um, denn ich begriff, wie angenehm es sein kann (vor allem über längere Zeit) einen eher warmen Klang zu haben. Besonders, wenn der 2270er einige Zeit läuft, entwickelt er einen sehr schönen, angenehm warmen Sound, der in einigen Reviews schon fast als röhrenartig beschrieben wurde. Die war überhaupt kein Vergleich zu dem 80er Jahre Standard wie Marantz PM 64, den ich vorher hatte. Insbesondere der Tuner vom 2270er war bzw. ist ein echter Traum.

Im Moment interessiere ich mich wie gesagt für eine Laptoplösung, die nach Möglichkeit auch mobil sein sollte ... wieder hauptsächlich um Kopfhörer zu hören.

Viele Grüße


Sascha
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Beitragvon beltane » 06.02.2015, 08:15

Hallo Sascha,

bzgl. mobiler DAC / Kopfhörerverstärker kann ich leider keine Informationen beisteuern.

Für das Notebook gäbe es natürlich viele Mögluchkeiten. Entweder Du nutzt als Mediaplayer Freeware wie Foobar, Winamp oder Mediamonkey oder eine kostenpflichtige Software wie JRiver. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es klanglich von Vorteil ist, wenn die abzuspielenden Flac Files vollständig in den RAM geladen werden. Bei Foobar ist das auf jeden Fall konfigurierbar. Das Notebook sollte daher genügend RAM haben und über eine SSD-Festplatte verfügen.

Klanglich wichtig ist, dass Du den Windowsmixer mit Asio oder Kernelstreaming umgehst. Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt hier vom DAC ab.

Und Du solltest Dir ein geeignetes Rip-Programm besorgen, z.B. EAC.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Buellerich » 06.02.2015, 21:08

Hallo Frank,

herzlichen Dank für Deinen Rat. Foobar ist bereits installiert, nachdem die JRiver Testversion abgelaufen war ... Im Moment bin ich noch dabei den Rechner Hifi-mäßig zu konfigurieren.

Ich habe mir bislang noch keinen USB Dac zugelegt, bin aber mit meiner eingebauten Realtek Karte am probieren. Interessant ist welche Geräusche man im Leerlauf (oder auch beim leisen Hören) über Kopfhörer wahrnimmt. Da ist ein ganzes Konzert von Rauschen , Zirpen und anderen Geräuschen, im Grunde braucht man kaum noch Musik ... Das Ganze, obwohl ich bereits im WASAPI Exlusive Mode unterwegs bin ...

Da hilft im Grunde nur sämtliche, nicht benötigte Prozesse abzuklemmen. Der Fidelizer bringt ein wenig Besserung, von 101 Prozessen wirft er jedoch nur ganze 7 raus. Anleitungen im Netz zur Konfiguration gibt es ja genug ...

Viele Grüße

Sascha
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Beitragvon v_erich » 06.02.2015, 23:13

Hi,
wenns rauscht und zirpt hörst Du die analoge Qualität der eingebauten Soundkarte mit ihrer D/A Wandlung und Ausgangsstufe. Da hilft keine andere Software oder weniger Prozesse, nur per USB ne bessere Soundkarte.

Gruß,
Erich
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Beitragvon Buellerich » 07.02.2015, 13:45

Hallo Erich,

danke für Deine Antwort.

Bezüglich der USB Karte: Genau das habe ich vor...

viele Grüße

Sascha
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