Tom (ATC SCM45A pro, BM 4, BM Sub2, Adam Artist5)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon karlo enzo » 15.01.2016, 11:43

Hallo Tom,

Darüber wundere ich mich allerdings auch. In Ebay war das Interesse in kürzester Zeit größer als hier in 4 Wochen, so wie es aussieht, ist er auch schon so gut wie verkauft.

Jetzt geht natürlich für mich die spannende Suche los, dass allerdings ohne Eile. Ich habe für die Zwischenzeit ja noch meinen Pro-Ject RS. Und damit sich meine Frau mit der Bedienung erst gar nicht umstellen muss, bleibt natürlich der Aries als Zuspieler.

Viele Grüße
Karl-Heinz
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Beitragvon Lefreck » 13.02.2016, 22:57

Am Freitag war es endlich so weit: Da die aktive Hifibörse in Zweibrücken am "Seltenheitssyndrom" erkrankt ist, müssen Alternativen gefunden werden :mrgreen: So machte ich mich auf zu Tom und obwohl dieser eigentlich genug Zeugs zum Spielen zu Hause hat, fuhr ich nicht mit leeren Händen ins nahegelegene Saarland.

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Neben den Abacus C3 hatte ich auch noch meinen Velodyne DD12 im Gepäck. Wir begannen mit den BM18 als Abhöre: Feiner Klang, ich konnte zudem in Tom's Raum keine problematischen Raummoden ausmachen und seine selektiv angebrachten Absorber scheinen ihren Zweck ganz gut zu erfüllen (ich habe ja nicht ohne sie hören können). Good Job :cheers:

Nach den BM18 hörten wir dann mit den BM Nano in Kombination mit dem Sub2 :shock: Mein erster Eindruck war: Wow, und wofür braucht man da die BM18 überhaupt. Es war das erste Mal, dass ich eine solch kleine BM gehört habe und ich war mächtig beeindruckt. Auch ohne den Sub2 klangen die Nanos noch voll und ich hatte eigentlich überhaupt keine Lust mehr, meine C3 auszupacken :oops:

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Aber gut, da mussten die C3 jetzt durch: Also erst mit Sub2 probiert: Na ja geht ja noch,ufff. Tom drehte dann die Übergangsfrequenz am Sub2, die er für die Nanos auf 60Hz eingestellt hat, aber auf 80Hz für die winzigen C3 hoch und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnten wir die Musik problemlos geniessen. Auch ohne die Bassunterstützung konnte man Musik mit der C3 hören, ohne das Gefühl zu haben, vor einem Brüllwürfel zu hocken.

Zum guten Schluß schlossen wir wieder die Nanos an, diesmal mit dem Velodyne. Wir nutzten aber lediglich die automatische Raumeinmessung des Velodyne. Für mich klangen die Nanos besser mit dem Sub 2 (das hat Tom wirklich gut hingekriegt), dieser spielte einfach unauffälliger als der Velodyne, aber ich denke mit ein bisschen mehr einstellen hätten wir das ähnlich gut mit dem DD12 hingekriegt...

Es war wirklich ein interessanter Nachmittag: Ich war eigentlich nie ein Freund von Sub/Satelliten-Kombis und ziehe Standlautsprecher vor, da ich das Einbinden der Subs für mich als problematisch ansehe. Dass es auch anders geht, habe ich bei Tom erfahren: Besten Dank dafür!

schöne Grüsse
Thierry
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Beitragvon Fujak » 14.02.2016, 07:49

Hallo Thierry, hallo Tom,

vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht, der für mich als langjähriger Monitor/Sub-Hörer von besonderem Interesse ist. Mich würde noch interessieren, wie Ihr den klanglichen Unterschied zwischen Abacus C3 und BM Nano beschreiben würdet (mit und ohne Sub-Unterstützung).

Grüße
Fujak
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Beitragvon cinematic » 14.02.2016, 09:44

Hallo,

der Nachmittag war wirklich kurzweilig und hat Spass gemacht. Immer gut auch andere Meinungen zu hören, wobei sich unsere ja immer deckten. Musikalisch passte es ja auch super.

Wir haben alle möglichen Konstallationen entspannt durchgehört ohne irgendwo in Stress zu verfallen oder nach dem letzten Tausendstel Unterschied zu suchen. Das lag aber auch daran, dass es nur Gewinner gab, kein Lautsprecher oder Sub enttäuschte uns und ohne den direkten Vergleich käme nirgens Unzufriedenheit auf.

Bei meinen Raummaßnahmen dämpfe ich ja vorrangig die Höhen etwas und den vorherigen leichten Hall meines Raumes. Ich scheine aber durch meine Probierereien einen guten Mittelwert aus trocken und noch räumlich getroffen zu haben.
Die B&M profitieren da sehr davon weil die Höhen entspannter und die Mitten presenter werden dadurch.
Meine Elektronik, jetzt mit Vorverstärker zusätzlich und dem Aries-Vega-Gespann sorgt jetzt auch für ein detailiertes und ausgewogenes Eingangssignal.

Als Thierry kam drückte er mir an seinem Auto eine kleine Tasche in die Hand und sagte etwas von Kabeln, so daß ich aufgrund des Gewichtes dachte es sei eine Tasche nur mit Kabeln. Drinnen fragte ich Thierry dann wo denn die C3 seien und musste dann merken, dass ich sie gerade reingetragen hatte in der Tasche. :wink:
Sind wirklich sehr klein die C3, gerade wenn man sie vor eine BM18 stellt. :D

Umso erstaunlicher klingen sie dann aber. Selbst mit circa 3 m Hörabstand konnten sie in Verbindung mit den Subs sehr erwachsen aufspielen. Und dass, obwohl sie ja vermutlich eher für Nahfeld abgestimmt sind.
Die Höhen der C3 klangen angenehm und detailiert und wenn man einem Fremden erzählt hätte, jetzt spielen die großen Lautsprecher, dann hätte er das auch geglaubt. :wink:
Bei Zurück auf die B&M fiel mir dann auf, dass die Mitten da noch etwas voller klingen, bei Frauenstimmen zum Beispiel. Ohne den direkten Vergleich der Lautsprecher wäre das aber nicht so sehr aufgefallen.

Wenn ich Besuch habe, funktioniert die Nano immer als "Verblüfflautsprecher" dem Niemand so viel zutraut wie er kann, die C3 sind auch solche "Verblüffer", gerade in Bezug auf die Größe und den Preis. :D

Der geregelte Velodyne DD12 Sub von Thierry klang auch sehr schön mit den C3 und gab eine Wärme beim Klangbild hinzu die den C3 alleine natürlich etwas fehlt im großen Raum. Mein Sub2 mit den C3 tat es ihm nach, hatte aber noch etwas mehr Nachdruck im Bass ohne aufzudicken. Wenn man sich mit den Einstellungen etwas beschäftigt führen aber beide geregelten Sub zu einem super Ergebnis.
Ich hatte mal den damals größten Nubert Sub als ich noch Heimkino hatte (AW800?), damit war klar warum viele Leute keinen Sub zu Musik wollen. :wink:
Bei den geregelten Subs verhält sich das ganz anders meiner Meinung nach.

Demnächst werde ich dann mal ins benachbarte Fürstentum aufbrechen und Thierry besuchen gehen, da freue ich mich schon drauf. :cheers:

Grüße
tom

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Beitragvon Siriuslux » 14.02.2016, 12:41

Danke Tom und Thierry,

Wenn ich das richtig interpretiere konntet Ihr Euch zwischen den C3 und den B&M Nano nicht wirklich auf einen Gewinner einigen, es sind also beide die Gewinner, sehr schön.

Wenn Ihr wollt, könnt Ihr ja auch hier bei mir im Großherzogtum die C3 und oder Nano mit oder ohne Sub im Vergleich zu den AGM 5.4 hören, in meinem Raum, den bis jetzt noch nicht so viele probieren konnten. Das Sofa hat jetzt genügend Kapazität, hat nur den Nachteil, dass man eigentlich nicht mehr aufstehen möchte. Ab nächster Woche gibt es dann auch einen endgültigen Nachfolger für meinen Kartontisch :mrgreen: .

Gruß, Jörg
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Beitragvon cinematic » 14.02.2016, 12:54

Hi Jörg,

Siriuslux hat geschrieben:... bei mir im Großherzogtum..

ich entschuldige mich für das "Fürstentum". Nicht, dass ich bei meinem nächsten Besuch im Kerker lande :wink:

Bei Dir mal hören ist auch eine sehr gute Idee, ich bin dabei. Thierry hat auch schon Deinen tollen Raum gelobt. Besser aber erst wenn die gebrauchten AGM 5.4 hier im Forum verkauft sind um kein finanzielles Risiko einzugehen. :mrgreen:

Die Nano klangen für mich noch etwas besser als die C3, aber es sind ja auch 3 Wege Lautsprecher (mit 2 Chassis) und einem gewissen Größenvorteil. Aber das klangliche Niveau der C3 ist schon auch beachtlich.


viele Grüße
tom
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Beitragvon Lefreck » 14.02.2016, 13:54

cinematic hat geschrieben:Hi Jörg,

Siriuslux hat geschrieben:... bei mir im Großherzogtum..

ich entschuldige mich für das "Fürstentum". Nicht, dass ich bei meinem nächsten Besuch im Kerker lande :wink:

Zu spät, für solche Ketzer gibt es kein pardon :shock: Lebenslanger Kerkerim großherzöglichen Palais und komplette Enteignung: Jörg, Du kannst die BM18 nehmen, ich begnüge mich mit den Nanos und dem Sub2 :mrgreen:
...
cinematic hat geschrieben:Die Nano klangen für mich noch etwas besser als die C3, aber es sind ja auch 3 Wege Lautsprecher (mit 2 Chassis) und einem gewissen Größenvorteil. Aber das klangliche Niveau der C3 ist schon auch beachtlich.

Sehe ich genauso! Die Nano hatten in den Mitten und im Bass (ohne Sub) einfach mehr zu bieten als die C3, was ja angesicht des Grössenunterschiedes kein Wunder ist. Wenn ich mein altes Passivgeraffel (B&W) mal los bin, könnte ich mir jedoch vorstellen, in meinem Hörraum ein Surroundsystem mit den C3 für Mehrkanalmusikwiedergabe aufzustellen. Gegen Nanos resp. BM4 hätte ich ja auch nichts, aber die sind halt schwer zu finden und das wäre vom Budget her dann doch übertrieben...

Wenn wir mal was bei Jörg machen, dann würde sich auch ein Vergleichshören Nano/ FM202 anbieten...
schönen Sonntag noch...
Thierry
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Beitragvon cinematic » 01.05.2016, 09:16

Moin,

ich ergänze mal wieder meinen Vorstellungsthread um ein paar Erfahrungen der letzten Zeit.

Letzte Woche hatte ich ja Thierry besucht und war recht angetan von der "Losgelöstheit" im Klang seiner Silbersand Lautsprecher, die ja auch bekannt für diese Eigenschaft sind. Bei Thierry stehen die LS recht frei im Raum, was ich auch dafür verantwortlich mache.

Wieder zuhause habe ich also mal wieder meine BM18 etwas durchs Zimmer geschoben. Sie standen in letzter Zeit eher enger zusammen und waren leicht eingewinkelt, zuviel Stereo Ping-Pong mag ich nicht, von daher passte das schon. Verloren ging dabei allerdings auch etwas Räumlichkeit. Eine leichte Bewegung des Kopfes aus der Mitte hinaus änderte so aufgestellt auch schon leicht das räumliche Klangbild (von Stimmen zB)
Nun stehen meine LS wieder etwas weiter auseinander, etwas weiter vor der Wand und ohne Einwinklung. Der Sweetspot ist jetzt wieder größer und man darf sich auch mal wieder bewegen. :wink:
Die "Losgelöstheit" hat dadurch stark zugenommen und alles wirkt noch greifbarer im Sound. Bei manchen Aufnahmen gefällt mir der "geschlossenere" Sound der enger stehenden Lautsprecher noch etwas besser aber an die größere Räumlichkeit gewöhnt man sich schnell.

Ein weiteres Thema die letzten Tage ist bei mir die Steuerung per "roon", die ich gerade mal 14 Tage teste.
Infos dazu gibt es hier https://roonlabs.com/

Mein Auralic Aries kann seit kurzem dafür direkt als "Endpunkt" im Netzwerk aktiviert werden in der Auralic Software und so kam ich auf die Idee das mal zu testen.
Seit kurzem gibt es roon in der Version 1.2 und es gibt PC, MAC, Linux Software dazu und APPS für Android und Apple.
Es gibt auch neuerdings "roon bridge", was zB einen PC, Mac im Netzwerk zum roon-Endpunkt machen kann und es gibt roon einfach als Clientversion zur Steuerung von roon mit PC, MAC oder Linux. Also ist es mit fast allen Gerätschaften einsetzbar.

Ich steuere meinen Aries derzeit wahlweise mit einem Android Tablet (mit BubbleUPNP next) und mit einem IPad Mini4 mit LightningDS von Auralic. Beides klappt hervorragend und ich hatte eigentlich keinen Bedarf an roon deshalb bislang.
Die Neugier hat dann aber gesiegt. :D

Nun hatte ich also roon erstmal auf dem PC installiert als CORE der Einfachheit halber mit Musik auf Festplatte im PC.
CORE bedeutet bei roon quasi eine intelligente Bibliothek, die alle Files einliest und automatisch Cover, Genres, Infos, Bios, Liedtexte, Mitwirkende (Credits) und Verweise zu ähnlichen Künstlern per Internet "besorgt" und zur Anzeige bereitstellt.
Nach der Einrichtung hatte ich mir für Ipad und Android jeweils die SteuerungsAPP geladen. Die APPs sind auf beiden Plattformen identisch und funktionieren genau gleich. Aries als Endpunkt auswählen und los gehts. Steuerung vom PC aus mit Aries im Wohnzimmer als Endpunkt geht auch und der Pro-Ject DAC am PC wird erkannt per USB als Endpunkt, alles prima.

Meine größere Musiksammlung brauchte eine Zeit zum Einlesen, aber es hat sich gelohnt. Die ergänzenden Infos finde ich sehr schön und praktisch. Die Aufbereitung der Daten ist klasse und die Steuerung per Tablet ist intuitiv und macht Spass. Gerade bei einer größeren Sammlung sind die Infos und Verweise auf ähnliche Künstler in der Bibliothek sehr praktisch. Schön ist auch der "Dicscover" Modus wo zufällig weitergehende Infos zu Künstlern der Bibliothek angezeigt werden und man direkt zu Abspielfunktionen gelangt. Da kann auch schonmal Beethoven als Tipp neben den Sex Pistols angezeigt werden. :wink: Man entdeckt da manches neu auf seiner Festplatte.

Was mir dann nicht so sehr gefiel, war die Tatsache, dass ich für roon den PC laufen lassen muss und mein Synology NAS (musikalisch) arbeitslos würde. Um die Arbeitslosenzahlen nicht in die Höhe zu treiben schaute ich mich also nach einer Lösung für NAS um.
Für QNap gibt es wohl schon einen roon Server (Core), für Synology nicht offiziell.
Deshalb schreibe ich hier gerne mal wie es mir gelungen ist auf meiner Synology.


Man braucht ein spk-Paket welches man über das Synology PaketCenter installieren kann.

Offiziell gibt es das noch nicht, aber auf dieser Seite

https://community.roonlabs.com/t/synolo ... t/9796/112

findet man ein von einem User erstelltes Package. Es funktioniert derzeit nur mit Synology mit Intel Prozessor und DSM 6 (64bit).
Zur Installation muss man vorher auch "alle Quellen zulassen" in den DSM6 Einstellungen, dann kann man es über "nanuelle Installation" hinzufügen.

Das SPK von der Seite lädt nach Installation automatisch die letzte Version des Server von roonlabs herunter.
In der Roon Software habe ich danach noch den Pfad zu meiner Musik angegeben (bei mir /volume1/music) und die Account-Infos und das NAS fing an die Infos zu meinen Files zu laden.
Ein freigegebener Ordner auf der Synology (music) ist natürlich Vorraussetzung, ein MinimServer kann nicht genommen werden.
Das Laden der Daten dauerte wieder lange aber muss ja nur einmal gemacht werden. Ein Test mit ein paar neuen Alben verlief sehr positiv, sie wurden automatisch ohne händische Aktualisierung erkannt und eingebunden von dem Server auf dem NAS.
Sie werden dann auch in roon als zuletzt hinzugefügte Dateien angezeigt, sehr praktisch.

Auf dem Tablets habe ich dann noch die Bibliothek gewechselt von PC zu NAS und alles ging sofort. Die Bedienung auf dem NAS ist genauso flüssig wie auf dem PC, einzig die Suchfunktion (in einer großen Sammlung) dauert ein paar Sekunden länger.
Dafür geht es aber wieder ohne PC :D

Abschließend (endlich :wink: ) muss ich also sagen, dass mir roon sehr liegt und es einen echten praktischen Nutzen hat für mich. ich lese die Infos zu den Künstlern jetzt zB oft obwohl ich das vorher für unnötig hielt. (ist es in Wirklichkeit ja auch :wink: aber macht mir Spass)

Nun habe ich noch 10 Tage Zeit zu überlegen ob ich das Geld ausgebe dafür. :roll:
Es passt wirklich bei mir mit dem Aries als roon-Endpunkt und ich habe gemerkt, dass man über den Preis erst diskutieren sollte wenn man es selbst mal ausprobiert hat.

beste Grüße
tom
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Beitragvon cinematic » 18.06.2016, 09:40

Hallo interessierte Leser- und Hörerschaft,

bei mir gab es wieder eine kleine Veränderung, die ich mal lobend erwähnen möchte. :wink:

Zu meinen Lautsprechern hatte ich als XLR Verbindung das Vovox XLR das ich sehr gut fand. Da die BM18 die Anschlüsse seitlich haben, hat mich aber immer etwas das rausstehende Kabel optisch gestört.
So kam ich auf die Idee ein anderes Kabel zu nehmen und es mit XLR Winkelsteckern auszurüsten.

Marc hatte gerade gute Erfahrungen mit einem symetrischen Neotech Reinkupferkabel gemacht, und so beschloss ich das auch mal zu probieren. Es ist das Neotech Nei-3004
Das Kupfer ist zu 99.99998% rein - laut Werbeaussage :wink:

Da ich schon dabei war, habe ich auch gleich das Supra XLR Verbindungskabel zwischen meinem Vega DAC und dem Vorverstärker getauscht gegen das Neotech mit Neutrik XLR Steckern.

Und wie klingt das nun?
Der erste Test mit neuem Kabel war gleich äußerst zufriedenstellend, sofort hörte man, dass der Klang schöner war in den Mitten und Höhen. Irgendwie bunter, realistischer und ausdrucksstärker.
Dieser Eindruck hat sich nach etwas Einspielzeit noch verstärkt. :D

hier was für die Bildergugger :wink:

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Grüße
tom
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Beitragvon cinematic » 26.07.2016, 15:17

Hallo,

bei mir hat sich wieder was verändert.

Die BM Nano hat mich ja zum großen Fan der kleinen B&M Lautsprecher gemacht. Weil ich mich aber wiedermal nicht beherrschen konnte, habe ich mir jetzt noch BM4 besorgt, und zwar wie meine BM18 ein Paar aus den letzten Baujahren der Classic-Serie (10/2007). Passend zur BM18 in schönem Kirschholz.

Die Nano sind bereits verkauft und ich denke, der Käufer wird sehr glücklich mit ihnen werden, da sie annähernd so gut wie die BM4 klingen, vermutlich auch weil die Technik der späten Nano schon gleich war zur BM4 zum großen Teil.
Beides sind wahre Ausnahmetalente, finde ich. :D (und alle Gastlauscher bislang)

Kürzlich war dann noch ein Paar BM4 zu Besuch, hier mal Bilder vom B&M Overkill :mrgreen:

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Grüße
tom
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Beitragvon wgh52 » 26.07.2016, 16:09

Tom,

also Du bist ja ein wirklich eingefleischter BM Classic Line Fan! Ich kann das gut verstehen und wünsche weiter viel Spaß! Danke für Deine Bilder und die Berichte!

Gruß,
Winfried

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Beitragvon cinematic » 26.07.2016, 18:00

Danke Winfried, :D

die B&M Classic Line passt bei mir jetzt einfach.

Ich bin aber ein toleranter Panther (Zitat Wiglaf Droste :wink: ) und habe auch schon einige andere Lautsprecher in meinem Raum gehört, war aber nie in allen Aspekten begeistert davon. Diese Hörtests haben mich aber immer wieder auf die Spur gebracht, was ich mir noch wünschen würde vom Klang.

Anfangs haben mir aber auch die BM 18 nicht zu 100% gefallen weil sie für längeres entspanntes Hören manchmal zu auflösend und höhenbetont waren. Es fehlte manches Mal der Wohlfühlfaktor.

Nachdem ich aber den Raum mit Absorbern ausgerüstet habe, zusätzlich den Taurus Pre Vorverstärker nutze und andere Kabel einsetze (Neotech Reinkupfer), klingt alles genau wie es soll.

Die neueren Modelle der Classic Line sind ja in den Höhen schon sanfter abgestimmt, wenn man dann noch die Elektronik und den Raum entsprechend anpasst, wird man mit einem super Klang belohnt. :D

Samtige Höhen ohne das was fehlt, überhaupt kein Nervfaktor mehr. Schöne Mitten und natürliche Stimmen, die richtig körperlich im Raum zu stehen scheinen. Satter Bass (ich liebe gezupfte Kontrabässe) der nie wummert und in vielschichtigen Ausprägungen zu "erleben" ist. *schwelg* :wink:

viele Grüße
tom
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Beitragvon Lefreck » 26.07.2016, 18:16

Hallo Tom,

BM 4 in Buche, igittigitt,das kann ja nicht klingen, wer kauft sich denn so was. :mrgreen:

schöne Grüsse
Thierry
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Beitragvon cinematic » 26.07.2016, 18:20

Da hat wohl jemand den Spruch: "Weiden sollst Du meiden, Buche sollst Du suchen" fehlinterpretiert.

Ich war auch froh als die hässlichen Dinger aus meinem Wohnzimmer raus waren und ins weit entfernte Ausland verbracht wurden. :mrgreen:
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Beitragvon Tinitus » 26.07.2016, 20:27

Hallo Tom,

deine 18er in Kirsch mit den schwarzen Chassis sind wirklich sehr schön. Wie weit stehen die beiden hübschen den auseinander?

Gruß

Uwe
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