Rudolf (Silbersand FM 303, Braun LV 1020, Yamaha NS-1000)

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Rudolf (Silbersand FM 303, Braun LV 1020, Yamaha NS-1000)

Beitragvon Rudolf » 27.12.2007, 09:59

Für mich hat HiFi neben der hochwertigen Wiedergabe von Musik immer auch etwas mit der Suche nach neuen technologischen Möglichkeiten zu tun. Ähnlich wie bei der Fotografie eröffnet die Digitaltechnik auch im HiFi-Bereich Möglichkeiten, die mich als technisch interessierten Laien faszinieren. Dabei bin ich mir durchaus darüber im Klaren, dass "neu" nicht automatisch "besser" bedeutet.

Meine Interesse gilt insbesondere der Wiedergabe über geregelte, aktive Schallwandler und den Möglichkeiten der elektronischen Signalverarbeitung zur Raum- und Klangkorrektur. Außerdem macht es mir Spaß, mich neben der Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Technologien auch mit vermeintlichen Randgebieten wie z.B. der Psychoakustik zu befassen.

Meine musikalischen Vorlieben gelten insbesondere dem Jazz und der "Weltmusik". Mit fortschreitendem Alter gefällt mir auch die klassische Musik immer mehr, während ich dem Pop/Rock nicht mehr so viel abgewinnen kann.

Mein audiophiler Werdegang

Zu Beginn der 80er Jahre bin ich während meiner Berufsausbildung mit dem "Aktiv-Virus" infiziert worden. Schuld daran waren Tests der HiFi-Zeitschrift "Audio", die damals die Produkte der Firma Backes & Müller in den Himmel lobten und ein Fachhändler (Geschka & Mundorf) in Köln, dessen Ladengeschäft sich in unmittelbarer Nähe meiner Berufsschule befand.

Nachdem ich mir an dessen Schaufenster ein halbes Jahr die Nase platt gedrückt und der Verkäufer von meinem ständigen Probehören seinerseits die Nase voll hatte, entschied ich mich zum Kauf eines Pärchens Backes & Müller Delta in Verbindung mit einem Restek V1 Vorverstärker und einem Regaplanar Plattenspieler. Später kam ein einfacher Denon CD-Player hinzu.

Für mich war es eine vollkommen neue Klangwelt, die sich mittels der BM Delta erschloss. So "leicht" und losgelöst von den Lautsprechern hatte ich Musik aus der Konserve bislang noch nicht erlebt.

Diese Losgelöstheit war es auch, die mir den Zugang zu den kammermusikalischen Jazz-Aufnahmen des Labels ECM ermöglichte. Rückblickend kann man, glaube ich, mit Recht behaupten, dass ECM und Backes & Müller eine gleichermaßen bezaubernde wie erfolgreiche musikalische Ehe eingingen. Fast möchte man glauben, die Aufnahmen seien im ECM-Studio auf denselben Lautsprechern abgemischt worden, mit denen ich sie hörte.

Schon damals wurde in den einschlägigen HiFi-Zeitschriften viel über die zu den jeweiligen (passiven) Lautsprechern passenden Komponenten diskutiert: Endstufen und Lautsprecherkabel standen dabei ganz oben. Für mich hatten (und haben) diese Diskussionen zwar einen hohen Unterhaltungswert, aber ich fragte mich schon immer, weshalb es mir als technischem Laien überlassen wird, über diese angeblich so wichtigen Komponenten zu entscheiden.

Da war und bin ich ganz Kunde und überlasse diese Wahl gerne dem Lautsprecherentwickler, zumal dann, wenn es für mich besser klingt. Neben dem "aktiven Klang" faszinierte mich deshalb in gleichem Maße der Purismus aktiver Wiedergabeketten. Das Auge hört schließlich mit!

Mit dieser Kombination hörte ich mehr als 20 Jahre, bis wir vor 4 Jahren von einer Wohnung in ein Haus mit großem Wohnzimmer umzogen.

Dies war auch der Anlass, die alte Liebe in Form einer Generalüberholung bei einem Bonner Aktivspezialisten auffrischen zu lassen. Das war ein "Fehler", denn auf diese Weise erfuhren meine Ohren, dass es durchaus Steigerungsmöglichkeiten zu meinen BM Delta gibt. Da ich über die Jahre schon ganz vergessen hatte, dass der gute Klang wohlmöglich mit "aktiv" zu tun hatte, hörte ich mich parallel in der vermeintlich preiswerteren, "passiven" Welt um. Ich war verdutzt, dass mir selbst hochgelobte Lautsprecher renommierter Marken gar nicht so recht gefallen wollten. Meine Wahl fiel daher erneut auf aktive Lautsprecher mit Namen Silbersand FM 303, die zunächst mit einem Restek mini-pre angesteuert wurden.

Aufgrund der ungünstigen Raumakustik unseres Wohnzimmers habe ich mich zunächst notgedrungen, mit wachsendem Kenntnisstand jedoch immer begeisterter mit diesem Thema beschäftigt und mich schließlich entschieden, einen Teil der vorhandenen Defizite mit einem Raumkorrektursystem auszugleichen. Diese Aufgabe übernimmt nun ein Lyngdorf DPA-1, der zusätzlich Quellenumschalter, D/A-Wandler und Vorverstärker in einem Gerät vereint.

Meine Wiedergabekette

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Keine Sorge, die Lautsprecherbespannungen werden bei ausgedehnteren Hörsessions genauso entfernt wie das Holztablett vom Hocker. Ein Teppich, der den Namen auch verdient sowie eine Gestaltung der Rückwand sind noch im (Dauer-)Gespräch.

Im Einzelnen besteht meine Wiedergabekette aus folgenden Komponenten:

  • Lautsprecher: Silbersand FM 303 (aktives, sensorgeregeltes 3-Wege-System)
  • Vorverstärker/Wandler: Lyngdorf DPA-1
  • CD-Player: einfacher DVD-Player von Philips
  • Netzwerk-Player: Sonos ZP 80 mit Netzwerkfestplatte
  • Sound-Prozessor: SPL PSD 3000
  • Raumkorrektur: RoomPerfect, Acourate
  • USB-Interface: Tascam US-144
  • NF- und Digitalkabel: Funk Tonstudiotechnik
Aus Spaß an diesem schönen Hobby, aber auch aus der inneren Überzeugung heraus, dass Aktivlautsprecher viel mehr Aufmerksamkeit verdienen, habe ich dieses Forum ins Leben gerufen. Ich freue mich auf eine angeregte und unterhaltsame Diskussion sowohl mit gleichgesinnten aktiven als auch mit interessierten passiven Hörern.

Viele Grüße,
Rudolf

PS: von meiner Frau werden die Lautsprecher geduldet, von mir der Fernseher!
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Beitragvon Dr. Holger Kaletha » 02.01.2008, 22:53

Hallo Rudolf,

sehr schöne Anlage! Mir fehlt leider im Moment noch die >Aktiv<-Erfahrung. Habe im letzten Jahr einen halbaktiven Lautsprecher von iSpeek gehört, der klang auch unglaublich luftig losgelöst, was ich so vorher noch nie erlebt habe. Beio meinem Händler steht im Moment ein K&H-Monitor, ich hoffe, ich bekomme den demnächst zu hören! :D

Alles Gute zum neuen Jahr
Holger
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Beitragvon Ralph » 08.01.2008, 11:57

Hallo Rudolf!

eine schöne Anlage hast Du da zusammengestellt.
Interessant finde ich den Ansatz, die raumakustischen Unzulänglichkeiten mittels digitaler Korrektur zu mildern. Der mechanische Weg, mit Raumakustikelementen, stößt ja häufig auf den Widerstand der "Innenarchitektin".

Die B&M Delta war und ist eine schöne Box (klanglich nicht weit von meinen AFB3 entfernt). Ich hoffe nur, das ich keine 20 Jahre auf voll-geregelte Aktivlautsprecher warten muss. Ich arbeite daran...

Rudolf hat geschrieben:...von meiner Frau werden die Lautsprecher geduldet, von mir der Fernseher!

Das kenne ich doch irgendwo her...

Gruß aus Köln,

Ralph
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Beitragvon Rudolf » 08.01.2008, 12:30

Hallo Ralph,

bei der Raumakustik landet jeder früher oder später!

Meine elektronischen "Raumkorrekturen" sind natürlich nur ein Hilfsmittel, dessen heilende Wirkung sich im Wesentlichen auf den Tieftonbereich beschränkt; der Mittel-/Hochtonbereich ist aufgrund des Diffusschallanteils am Hörplatz mit Elektronik kaum zu korrigieren. Dafür spielen die Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher und die Eigenschaften der schallreflektierenden Flächen des Hörraumes eine zu dominante Rolle. Trotzdem ist es eindrucksvoll, was die moderne Digitaltechnik leisten kann!

Da das Korrektursystem des Lyngdorf ("RoomPerfect") für den Anwender eine Black-Box darstellt, werde ich mich demnächst - aus Interesse, nicht aus Unzufriedenheit - in das Thema "Raumkorrektur per PC" unter Einsatz von FIR-Filtern und Convolvern vertiefen.

Soviel an dieser Stelle zur elektronischen Raumkorrektur, die ich in unserem Forum aber (noch) nicht thematisieren möchte.

Viele Grüße,
Rudolf

PS: Obwohl unser Wohnzimmer eine Fläche von ca. 55 qm aufweist und damit viel Spielraum für eine großzügige Aufstellung der Lautsprecher böte, hat mein Abhördreieck nur eine Kantenlänge von 2,5 m - eine Art "Raumausblendung" gewissermaßen!
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Beitragvon misto64 » 09.01.2008, 12:10

Hallo Rudolf,

sehr interessant, was du insbesondere über die Raumakkustik schreibst.

Und :mrgreen: das Thema "Boxen sind von meiner Frau geduldet, Fernseher von mir" ist mir nur zuuuuuu bekannt.

Aber im Moment hab ich keinen der mir reinredet, auch ein positiver Aspekt am Singledasein.

Gruß,
Michael
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Beitragvon Michael » 14.01.2008, 20:13

Hallo Rudolf,

ich beglückwünsche dich (und beneide dich auch durchaus), dass du meine Traumlautsprecher schon hast, dazu noch in weiß, suuuuper!

Wie auf deinem informativen Bild ersichtlich, hast auch du zu den Seitenwänden viel Platz, habe ich bei mir auch angestrebt und erreicht. Wie du habe ich, allerdings mittig zwischen den Boxen, den ca. 1,60 m hohen Schrank mit der Technik (Fernseher, Hifi-Geräte und CDs ). Wahrscheinlich wäre kein Schrank besser, geht aber leider nicht.

Ebenfalls scheinst du mit einer recht geringen Basisbreite zu hören, natürlich immer auch in Relation zum Hörabstand (höchstwahrscheinlich meist auf dem Sofa, oder?). Ich höre etwa mit 2,5 m Basisbreite bei mindestens gleichem Abstand, manchmal auch bei gut 4 m. Ich mag's nicht, wenn mittig ein akustisches Loch entsteht.

Ansonsten finde ich bei mir erstaunlich, dass es auch außerhalb der Mitte (oft höre ich auch außerhalb des linken LS sitzend-und trotzdem fällt nichts Wesentliches in sich zusammen). Insofern schätze ich das seit kurzem nochmehr, weil mir kürzlich mein älterer Bruder, der an meiner "HiFi"Krankheit schuld ist, mir von seinem Besuch bei einem HiFi Freaks in Frankfurt berichtete, der bei seinen Isophon Vertigos (?, auf jeden Fall den größten, die so vor ca 10-15 Jahren am Markt waren), betrieben an einem superteuren Verstärker, einen Sweetspot von mal vieleicht 25 cm nach rechts und links und paar Grad Kopfdrehung hatte. Mein Geschmack ist es zumindest nicht. Oder hast du schon mal sowas bei Livekonzerten erlebt? Natürlich nicht!

Und wie ist das bei dir Zuhause mit dem Sweet Spot bei deinen Silbersändern?

Jetzt mach ich aber erstmal Schluss, muss nach Hause, sonst gibt's Ärger!

Bis bald
Michael
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Beitragvon Michael » 23.01.2008, 21:06

Hallo Rudolf,

vielen Dank für deine mail als Reaktion auf meinen geglückten Versuch, ein Bild vom Kölner Dom ins Forum einzustellen ... auch mir gefällt/uns gefällt das Bild und natürlich noch mehr der Dom an sich. Ansonsten ist ja von der Anlage auch kaum etwas zu sehen, was mir und meiner Frau auch ganz wichtig ist.

Deshalb ist der Sub mit immerhin gut 50cm Kantenlänge kurzerhand von mir als Down-Fire Sub benutzt und in den Schrank integriert worden. Da ich von vornherein keinen riesen Sub sichtbar "unterbringen" wollte, habe ich ihn auf diese Weise sprichwörtlich untergebracht.

Im Vorfeld wohl wissend, daß ich einen Sub brauchen würde, der vielfältig anpassbar ist. Und auf solch einen Sub, gleich von welcher Firma, habe ich seit ca. 2001 gewartet. Gejuckt hatte mich damals schon die Vorgängerserie Namens HD von Velodyne, da diese sehr kompakt und geregelt waren.

Weiterhin waren schon diese Subs mit einer extrem leistungsfähigen Digital-Endstufe ausgestattet gewesen. Vorteil: Wegen hohen Wirkungsgrad rel. geringe Erwärmung, also gut in ein Möbelstück einbaubar, ohne einen Hitzetod der Endstufe befürchten zu müssen.

Doch leider fehlte der HD-Serie die in der DD-Serie erstmals verwirklichte extrem vielfältige Raumanpassung.

Deshalb habe ich dann erst bei der DD-Serie zugegriffen und bewusst den DD15 mit 38er-Chassis ausgewählt. Ein DD-12 mit 30er Bass als Mono-Sub-Lösung wäre mir pegelmäßig knapp geworden, der DD-18 mit 46 Bass hätte nicht mehr in meinen Schrank gepasst. Weiterer Vorteil der DD-Serie: Die Regelung wurde verbessert und kontrolliert nun ca 3-mal häufiger (bis zu gut 15000x pro Sek.) die Membranbewegung. Gleichzeitig konnte ich erst mit der DD-Serie die nicht voraussagbaren Freqenzgangveränderung aufgrund des Einbaus sowie des vorab festgelegten Standorts innerhalb des Schranks und seiner Position im Raum beeinflussen.
Meine Erwartungen haben sich auch bestätigt.

Ich spreche das alles an, weil auch du ja mit einer Subunterstützung liebäugelst.

Ich glaube aber, daß wird sehr schwierig werden!

Qualitativ hast du wahrscheinlich einen Traumbass.

Lauter geht's sicher einfach und billig, mit 864 € kannst du dir einen Nubert 1000er Sub. Kaufen. Für einen Bassreflexbass sehr sauber, macht bestimmt soviel Pegel (mit nem 30er Bass) wie mein geschlossener 38er.
Mein Bruder ist damit sehr zufrieden, und hat neben seiner Doppeltransmissionline (Schrank 2m hoch, 1m breit und 50cm tief mit ca 4m Linelänge für die Bässe unter 25Hz (!!) ) noch 5 Nubert 1000er für den Bass bis ca 60 Hz sowie gleichmässige Schalldruckanregung samt aktiven Bassabsorbers!

Aber trotzdem kommt für dich wohl nur etwas geregeltes in Frage, z.B. BM Bässe oder von Audiodata aus der Soutien-Serie mit BM Chassis, Regelung und Elektronik. Oder evtl. die Velodyne DD-Serie wegen ihrer auch sehr guten Basspräzision und auch Schnelligkeit (möglicherweise minimal schlechter als die beiden erstgenannten)

Velodyne bietet jedoch seit ca 1-2 Jahren die Anpassungselektronik der DD Serie als separates Gerät für ca. 900 € an, damit könnten auch andere Subs feinfühlig angepasst werden.

Oder du kannst dir als Premiumlösung 2 Sub 1 von Silbersand leisten. Einen als Sub und den 2ten als aktiven Bassabsorber, mit entsprechend der Laufzeit aufgrund des Abstandes beider Subs zeitverzögerten und um 180° verdrehten Signals als sozusagen "Staubsauger" funktionierend, wies mein Bruder mit einem oder gar 2 seiner vielen Nubert Subs macht!

Oder du nimmst billigere gute Subs wie die oben erwähnten BM , Audiodatas oder Velodynes und bastelst dir ein Bass-Array. Möglicherweise könnte dir mein Bruder bei Interesse einiges Erhellendes dazu berichten. Stelle bei Interesse gerne einen Kontakt her.

Bin mal gespannt....

Gruß
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Beitragvon Rudolf » 23.01.2008, 21:54

Hallo Michael,

danke für deine vielen Tipps zu Subwoofer-Lösungen.

Da ein Silbersand SUB 1 - oder deren gar zwei - leider mein Budget sprengt, habe ich in der Tat vor, es mit 2 Nubert AW-560-Subwoofern zu probieren (sie sind jetzt auch in Schleiflack weiß erhältlich und von der Größe her akzeptabel).

Angesteuert würden die beiden über die Frequenzweiche meines Lyngdorf DPA-1. Das Schöne am Lyngdorf ist ja, dass ich die Subs je nach Bedarf zuschalten kann oder ganz normal im Byass-Modus nur meine Silbersand hören kann. Ich hätte also das Beste aus allen Welten!

Aber keine Frage, am liebsten wären mir sicherlich 2 Silbersand SUBs, jedoch von kleinerer Größe als der SUB 1.

Wenn es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

Viele Grüße,
Rudolf
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Beitragvon Michael » 24.01.2008, 18:25

Hallo Rudolf,

jetzt bin ich aber erstaunt!

Auch wenn die Nuberts sicherlich sehr gut fürs Geld klingen mögen, kann ich mir weder vorstellen, daß sie "schnell", präzise und einfach gut genug als Ergänzung deiner Silbersänder sein können.

OK, du kannst sie ja einfach mal ausprobieren und wieder zurückschicken, warum nicht, im übrigen finde ichs richtig, wenn du / wir hier im Forum keine Berührungsängste mit anderen Herstellern als den 2 meist vertretenen Aktivisten haben.

Wobei ich mich an meinen Versuch erinnere, den Sunfire True-Sub mit den BM 4 zu kombinieren, er war einfach zu lahm. Sicher eine ordentliche Erweiterung in den allertiefsten Lagen, fast mehr als der viel größere Velodyne, aber vermutlich auch deswegen, weil er einfach ein zu langsames Ausschwingverhalten an den Tag legt und wohl deswegen mächtiger klingt (bin, wie du weißt, mit diesem Sübchen in der Surroundanlage immer noch sehr zufrieden). Denn je länger ich diese Kombination betrieb, umso weniger überzeugte sie mich, obwohl ich anfangs den Tiefbass- und Pegelgewinn supertoll fand...

Ansonsten, wieso nicht mal den kleinsten Velodyne DD 10 mit 25cm Langhubchassis ausprobieren, evtl gar in doppelter Ausführung. Würde deiner Frau bestimmt gefallen, weil für einen Sub winzig mit ca. 25 cm Kantenlänge (ist fast genau in Würfelform), gibts auch in weiß mit silberner Front incl. abnehmbarer Stoffbespannung, eben falls in weißlich silbrig, wenn ich mich nicht täusche.

Und vor allen Dingen, die DD-Serie ist ja anpassbar bis zum geht-nicht-mehr, was ich übermäßig schätze(n gelernt habe)! In einem anderen Forum habe ich diesen DD10 in Verbindung mit Flächenstrahlern von Apogee gesehen, für mich bedeutet das, es müsste mit der Schnelligkeit des Woofers auch bei solch schnellen Folien geklappt haben!

In Bonn gibts direkt am nördlichen Verteilerkreis in Sichtweite der Autobahn den Händler "HiFi Circle", der führt die Velodynes. Wenn mich nicht alles täuscht, offeriert der sogar z.Zt. einen gebrauchten DD 10.

Wie gesagt, bin gespannt, was passieren wird... und bitte dich, dich durch mein Plädoyer nicht irgendwie beeinflussen zu lassen, meine Meinung ist ja rein subjektiv, ich habe nur noch den Sunfire bei mir gehört und deshalb Null-Vergleichmöglichkeiten mit weiteren Subs!

Dir vor allem viel Erfolg, aber auch Spaß am Ausprobieren!

Gruß
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Beitragvon Rudolf » 24.01.2008, 18:35

Hallo Michael,

danke für dein Posting, bringt mich ins Grübeln. :?

Der Tipp mit den kleinen Velodynes klingt wirklich interessant. Ich muss mich da in der Tat erst einmal langsam herantasten (Fehlversuche eingeschlossen!).

Viele Grüße,
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Silbersand SUB 1 (2005)

Beitragvon Rudolf » 21.04.2008, 21:55

Den nachfolgenden Beitrag habe ich bereits vor längerer Zeit (2005) in einem anderen Forum geschrieben; ich denke aber, dass er auch hier von Interesse sein könnte:

Liebe Silbersand-Freunde,

ich habe drei interessante Tage bzw. Hörabende in Sachen Silbersand SUB 1 hinter mir und dabei vor allem gelernt, dass alles relativ ist. Der Reihe nach:

Donnerstag – Besuch bei Jürgen (hifiwilli)

Ein tolles Erlebnis – nicht nur Jürgen ist HiFi-vernarrt im besten Sinne, sondern auch seine Frau Gabi, die mir wertvolle Tipps für die Einbeziehung meiner besseren Hälfte in unser Hobby gab.

Jürgens Hörraum ist gleichzeitig Wohn- und Arbeitzimmer und ca. 40 qm groß. Auf einer Seite schließt sich der Essbereich nahtlos an. Aufgrund des unregelmäßigen Grundrisses, sicherlich aber auch aufgrund eines großen Teppichs, Holzdecke und Strukturputz ist der Raum gut bedämpft. Eine Unterhaltung bleibt auch bei höheren (Sprech)Lautstärken stressfrei. Beste Voraussetzungen also für eine hochwertige Wiedergabe. Die Silbersand FM 303 werden angesteuert durch eine Burmester Vorstufe und einen Shanling Player mit Röhrenausgang.

Wie nun hat’s geklungen?

Die Silbersand füllt auf wunderschöne Weise den Raum. Darüber legt sie mit ihrer fantastischen Mittel- und Hochtonabbildung dreidimensionale „Klangskulpturen“, die förmlich aus den Lautsprechern perlen.
Eine waschechte Aktive also. Zwischendurch legt Jürgen noch ein paar Scheiben auf seinem Plattendreher auf, die mit ihrem „analogen“ Klang in besonderer Weise begeistern.

Dann wird es ernst: Jürgen hat den Silbersand SUB von Uwe Jessen zur Probe erhalten. Der SUB steht ca. 50 cm neben dem linken Lautsprecher. Wir stellen ihn an und siehe da, die Kombination spielt substanzloser auf als zuvor die FM 303 ohne SUB! Auch längeres Zuhören bringt kein besseres Resultat. Wir sind enttäuscht. Uwe Jessen, der zu später Stunde dazu kommt, mahnt unseren mangelnden Spieltrieb hinsichtlich des Aufstellungsortes des SUBs an. Dazu hat Jürgen jedoch keine Lust, was ich voll verstehen kann: an anderer Stelle hätte der nicht gerade kleine SUB nicht hingepasst – von den lästigen Strippen einmal ganz abgesehen.

Fazit: Jürgen hat eine wirklich tolle Anlage und braucht keinen SUB zum Glücklichsein. Kaum glauben kann ich Jürgens Aussage, dass seine Anlage nochmals deutlich zugelegt hätte, als er seinen Traumplayer Accuphase DP 67 leihweise testete (Franz war Hörzeuge).

Ein herzliches Dankeschön nochmals an Jürgen und seine Frau, denen ich einen sehr schönen Abend mit vielen interessanten Eindrücken zu verdanken habe!

Freitag – Besuch von Uwe Jessen

Endlich ist es soweit. Entgegen des üblichen Gebrauchs unter HiFi-Enthusiasten, nichts zwischen Schallwandler und Ohr kommen zu lassen, hatten wir unsere Silbersand FM 303 mit Bespannung bestellt. Ein Unterfangen, dass Silbersand anscheinend mehr Mühe bereitete als die Entwicklung der Sensorregelung. Aber heute bringt Uwe Jessen endlich die ersehnten Rahmen mit. Diesmal wirklich perfekt mit unserem Wunschstoff bespannt!

Mit im Gepäck hat Uwe Jessen den SUB, den ich für ein paar Tage hören darf. Nach der Erfahrung bei Jürgen am Vorabend bin ich nicht gerade heiß darauf, das schwere Ding bei mir aufzustellen, aber da Uwe Jessen den Platz in seinem Auto benötigt, sage ich nicht nein.

Vorab ein paar Worte zu meinen Hörraum: Unser Wohn/Esszimmer ist L-förmig und hat eine Grundfläche von ca. 60 qm. Es ist längst nicht so gut bedämpft wie Jürgen’s Wohnzimmer, was man insbesondere dadurch merkt, dass eine laute Unterhaltung mit mehreren Personen schon mal etwas anstrengend werden kann. Die Vorhänge, Sessel und Teppiche können offensichtlich den Nachteil der glatt verputzten Wände bzw. Decke nicht gänzlich aufwiegen. Entsprechend flacher klingen meine Silbersand. Es ist fast so, als könnten sie den Raum nicht mit genügend Energie versorgen. Kein Drama, aber es klingt eben nicht ganz so gut wie bei Jürgen.

Uwe Jessen und ich stellen den SUB an fast die gleiche Stelle wie zuvor bei Jürgen. Dann hören wir erst ohne und dann mit SUB. Und siehe da: der Raum füllt sich mit Energie! Ganz dezent, aber dennoch wahrnehmbar. Wir hören einige CD’s mit hohem Bassanteil, die in der Tat beeindruckend klingen. Es ist aber schon spät. Uwe Jessen muss noch weiterfahren und ich ins Bett.

Samstag – In Ruhe den SUB hören

Ich lege CD’s mit Pop/Rock-Aufnahmen auf, die mir mit der Silbersand bislang nur mäßige Freude bereitet haben. Der SUB brummelt gemütlich vor sich hin und die Aufnahmen klingen angenehmer, substanzieller. Auch „normal gute“ Aufnahmen erhalten ein hörbar breiteres Fundament. Dadurch löst sich der Mittel-/Hochtonbereich noch leichter vom Lautsprecher als zuvor. Ergebnis: die räumliche Abbildung wird (noch) besser und kommt der bei Jürgen nun sehr nahe. Ein Ausschalten des SUB führt zwar nicht zu dazu, dass ich mich vor Verzweifelung auf dem Boden wälze, aber bei vielen Aufnahmen klingt es „mit“ einfach besser.

Bei mir muss man den Pegel übrigens weit aufdrehen, mein Hörraum „schluckt“ anscheinend sehr viel Bassenergie. Durch den SUB verschiebt sich der „Klang-Schwerpunkt“ ganz leicht in Richtung des SUB, so dass ich eine mittige Aufstellung zwischen den Lautsprechern empfehlen würde. Bin heute allerdings zu faul dazu.

Fazit

Der Abend bei Jürgen hat mich überzeugt: meine Raumakustik ist verbesserungsbedürftig. Sobald unsere Möblierung konkrete Formen angenommen hat, werde ich hier tätig werden.

Der SUB hinterlässt einen gemischten Eindruck. Bei mir bewirkt er eine – im positiven Sinne – unspektakuläre Abrundung des Klangbildes nach unten hin. Auf diesem Fundament löst sich der Klang nochmals leichter von den Lautsprechern. Mir machen jetzt auch CD’s wieder Spaß, die ich vorher nicht mehr mochte. Die Wirkung scheint allerdings sehr stark abhängig vom Hörraum bzw. dem Aufstellungsort des SUB zu sein. Die Größe des SUB’s, die je nach Aufstellungsort u.U. notwendigen, langen Kabel und vor allem sein exorbitanter Preis machen ihn für mich trotz Klanggewinns (noch) zu wenig attraktiv. Vor allem die Abwägung Klanggewinn versus Preis ist aber immer subjektiv. Daher würde ich jedem Silbersand-Fan empfehlen, sich den SUB einmal in den eigenen vier Wänden anzuhören.

Nachtrag zu meinem Hörbericht

Ich habe den SUB heute genau in die Mitte zwischen die beiden FM 303 gestellt. Nun gibt es keine Probleme mit gelegentlicher Ortbarkeit mehr.

Und auch nach einem weiteren Tag bleibe ich dabei: der SUB ist bei mir eine große Hilfe, wenn es darum geht, den Raum anzuregen. Fast alle Aufnahmen profitieren davon. Ohne jemals einen anderen SUB gehört zu haben, glaube ich, dass die besondere Stärke des SUB‘s in seiner nahtlosen Anpassung an die Silbersand Hauptlautsprecher besteht. Das Silbersand-typische Klangbild verändert sich überhaupt nicht, nur die Bühne, auf der es sich entfaltet, wird größer. Eine schöne Erfahrung, von der ich immer hoffte, sie einmal machen zu dürfen.

Der SUB löst mein Hauptproblem allerdings auch nicht. Dies besteht im Zerfall der ansonsten perfekten Homogenität bei hohen Lautstärken. Das es anders geht, weiß ich seit meinen Besuchen bei Franz und Jürgen.

Nur zur Klarstellung: meine Eindrücke vom SUB beziehen sich natürlich auf den Lautstärkenbereich, bei dem das Hören auch bei mir Spaß macht. Sobald ich raumakustisch alles ausgereizt habe - ich denke, dass das in einem halben Jahr der Fall ist - werde ich den SUB noch einmal testen. Hoffentlich stelle ich dann fest, dass ich ihn gar nicht mehr benötige!

Nachtrag per 2008

Seitdem ist die Möblierung weiter fortgeschritten und auch Peter Lyngdorfs "RoomPerfect" hat zu einer maßgeblichen (subjektiven) Verbesserung beigetragen, aber "raumakustisch alles ausgereizt", naja... :oops:

Nach allem jedoch, was ich in der Zwischenzeit gelesen und gehört habe, würde ich es alternativ einmal mit zwei Subwoofern probieren wollen, zumal mein Lyngdorf DPA-1 von Hause aus über die notwendige Frequenzweiche verfügt.

Viele Grüße,
Rudolf
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Beitragvon Thorion » 22.04.2008, 23:16

Hallo Rudolf,

Danke für diesen interessanten Bericht aus der "Mottenkiste" ;-)

Der Lyngdorf scheint, wenn auch in anderer Richtung, letztendlich eine größere Wirkung hin zum Besseren in Deiner Anlage hervorgerufen als der Silbersand Sub. Dennoch dürfte durch ihn doch auch mehr Bassenergie in deinen Raum gepumpt werden, auch wenn das der Sub wohl doch noch besser kann.

Aber ganz scheinst du in dieser Richtung ja nicht zufrieden zu sein, wenn du nun an einer Ergänzung mit 2 sicherlich kleineren Subwoofer denkst. Hast Du dabei die von Lyngdorf (W210) im Auge, die ja speziell für eine Aufstellung in den Raumecken konzipiert sind? Ich würde eher vermuten, dass sie als Bassreflex-System nicht präzise und schnell genug für die FM 303 spielen und sich nicht so gut integrieren lassen. Lyngdorf schreibt, dass sie bis 16 Hz gehen sollen. Und hoch bis 3500 Hz???

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Rudolf » 23.04.2008, 16:04

Hallo Thomas,

auch Michael hatte mich bereits darauf hingewiesen, dass ungeregelte Subwoofer wahrscheinlich zu langsam sind für die FM 303.

Aus diesem Grund schweben mir zwei geregelte Subwoofer vor. Zwei deshalb, weil sie die Bassenergie besser verteilen. Schon beim Test des Silbersand SUB 1 hatte ich ja bemerkt, dass ein einzelner Subwoofer sehr sorgfältig platziert werden muss. Wohlmöglich steht er dann genau an der Position der Lieblingsvase meiner Frau! :(

Ich habe es allerdings nicht besonders eilig.

Viele Grüße,
Rudolf
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Ein Hörabend bei mir (2005)

Beitragvon Rudolf » 01.05.2008, 13:02

Zur allgemeinen Belustigung stelle ich einen weiteren älteren, von mir ursprünglich in einem anderen Forum erstellten Beitrag aus der Anfangszeit mit meiner (damals neuen) Silbersand ein:

Gestern hatte ich (endlich) das Vergnügen, zwei ausgewiesene Großmeister ihres Faches bei mir zu Besuch haben zu dürfen.

Es sind dies Franz und Jürgen (hifiwilli), beides durch jahrzehntelange Hörtests gestählte Audiophile, die ihren Weg genauso wie ich zu aktiven, geregelten Silbersand-Lautsprechern gefunden haben. Jürgen hatte zur Verstärkung noch seine Frau Gabrijele mitgebracht, deren Gastfreundschaft ich unlängst genießen durfte.

Wie es sich für wahre Profis gehört, wurden zunächst die Hörsinne mit einem Gläschen Prosecco geschärft. Dann ging es geschwind zur Sache ("wir sind ja nicht zum Spaß hier", O-Ton Jürgen).

Jürgen zückte seine selbst zusammengestellte Hörtest-CD und schmiss meinen Restek-Epos an, der gleichzeitig als CD-Player und als Vorstufe dient. Was folgte, war eine allgemeine Kinnladensperre. So hatten die drei noch nie eine Silbersand spielen gehört! Mit ungläubigem Erstaunen wurden Blicke gewechselt.

Franz hatte sich als erster gesammelt, stürzte zu den Lautsprechern und riss vor den entsetzen Augen meiner Frau ihre liebgewonnenen Frontbespannungen herunter. Leichte Entspannung in den Kiefergelenken der anderen war die Folge.

Franz war nun nicht mehr zu halten. Er rückte die Lautsprecher einen Meter nach vorne und weiter zusammen - und endlich erhellten sich die Mienen unserer Gäste. Jürgen atmete aus und meinte zufrieden: "Da ist er, der typische Silbersand-Klang". Zur Verifikation wurden nun einige Teststücke mit hohen Frauenstimmen aufgelegt, die nach Erfahrung der beiden nur von einer Silbersand derart souverän gemeistert werden können. Uff, sogar meine schafften dies nun!

Problem blieben jedoch die höheren Lautstärken, bei denen das so überaus angenehme Klangbild der Silbersand aufgrund der mangelnden Bedämpfung unseres Wohnzimmers zerfällt.

Deutlich entspannt gaben Franz und Jürgen nun zahlreiche Tipps betreffend unseres Hörraumes: So gelte es in erster Linie, der Reflektion der hohen Frequenzen Einhalt zu gebieten. Hier böten sich selbstgebaute Dämpfungselemente aus Schaumstoff an. Durch zusätzliche Möbel und einen langflorigen Couchteppich sei ebenso eine verbesserte Bedämpfung zu erwarten.

Wenn durch diese Maßnahmen das Frequenzspektrum wieder ins Lot gebracht wird, bleibt zu prüfen, ob nicht zusätzlich ein Subwoofer sinnvoll ist, um unseren doch recht großen Hörraum (> 50 qm) mit genügend Bassenergie zu versorgen. (Über meine ersten, positiven Hörerfahrungen mit dem Silbersand SUB1 habe ich ja bereits berichtet.)

So wurde es ein überaus angenehmer Abend, wie auch das lange Bleiben unserer Gäste bis weit nach Mitternacht dokumentierte. Nochmals herzlich Dank an Franz, Jürgen und Gabrijele, denen ich erneut
eine Menge an postiven Erfahrungen zu verdanken habe!

Viele Grüße,
Rudolf

PS: Bevor nun alle denken, wieso ich überhaupt in der bisherigen Konstellation mit den Silbersand Musik genießen kann, sollte ich vielleicht erwähnen, dass sich die mangelnde Bedämpfung bei der von mir bevorzugten Musikrichtung (kammermusikalischer Jazz) längst nicht so dramatisch auswirkt wie bei komplexer Musik mit vielen Instrumenten.


Update: heute hört sich die Sache wesentlich besser an - dank eines gestiegenen Möblierungsgrades und dem Lyngdorf DPA-1!

Viele Grüße,
Rudolf
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Rudolf
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Beitragvon Franz » 01.05.2008, 13:15

Hallo Rudolf,

ja, das waren noch Zeiten. :mrgreen: Du hast inzwischen ja wirklich einiges unternommen, was der klanglichen performance bei dir gut tut. Es wird Zeit, mal wieder bei dir vorbeizuschauen. :D

Gruß
Franz
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