Rainer (aktivierte KEF Reference 203)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Rainer (aktivierte KEF Reference 203)

Beitragvon Rabl » 20.10.2012, 18:43

Hallo aktives Forum,

Ich heiße Rainer, bin 45 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Nürnberg. Leider komme ich nicht so oft wie ich möchte dazu unserem Hobby zu frönen, da Job und Familie die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Aus dem Grund bin ich auch immer froh, von den Erfahrungen anderer zu lernen und gebe gerne auch meine Eindrücke weiter. Nachdem ich vor vielen Jahren mit Mehrkanal begonnen habe, bin ich seit 6 Jahren wieder zurückgekehrt zum reinen Stereo Hören.

Dabei habe ich auch relativ viele verschiedene Komponenten ausprobiert (CD Spieler, Röhrenverstärker, Transistorverstärker, Neztwerkspieler) und höre nun nach der Odyssee mit einer Class D Endstufe von Belcanto und KEF Reference 203 Boxen. Als Zuspieler dient ein Sonos ZP 90 und ein lüfterloser PC, die beide über einen PS Audio DL III und einen analogen Lautstärkeregler mit der Endstufe verbunden sind. Ziel war es nach den Trümmern von Verstärkern und Boxen, die ich vorher hatte, ein möglichst puristisches und Wohnzimmer taugliches Setup aufzubauen, dass trotzdem keine Abstriche beim Klang macht. Der Sonos ist vor allem wegen der genialen Bedienung geblieben, die vor allem der Rest der Familie nicht missen möchte. Klanglich ist der PC um Welten besser.

Ich überlege immer noch, wie ich die Kette noch weiter optimieren kann und nutze da vor allem die vielen Möglichkeiten, die der PC bietet. Auf längere Sicht würde ich gerne auf Aktivboxen umsteigen und den analogen Lautstärkeregler mitsamt dem PS Audio durch einen DAC mit integrierter und fernbedienbarer LS Regelung ersetzen. Der Wadia 121 ist da im Moment mein Favorit.

So jetzt hoffe ich, dass ich hier viele Gleichgesinnte finde, die ohne Scheuklappen und vor allem ohne Vorurteile und Dogmen bereit sind, Erfahrungen auszutauschen. Ich kann das Schubladendenken - Holzohren vs. Goldohren - nach vielen Jahren im Hififorum nicht mehr hören. Dabei stört mich nicht, dass man eine feste Meinung zu etwas hat. Mich stört nur die Intoleranz andere Meinungen nicht zu akzeptieren und respektieren und vor allem der Ton mit dem um die einzig wahre Wahrheit gestritten wird.

Der Ton ist es auch, der mich zu diesem Forum gebracht hat, denn der ist bei allen Beiträgen, die ich hier schon gelesen habe, wirklich beispielhaft für ein Internetforum. Da muss ich allen Foristen ein großes Kompliment machen. Es zeigt, dass man auch respektvoll miteinander Diskutieren und um die Sache streiten kann ohne den anderen zu beleidigen.

:cheers:
Rainer
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Beitragvon Rudolf » 20.10.2012, 21:16

Hallo Rainer,

willkommen bei den aktiven Hörern!

Rabl hat geschrieben:Ziel war es nach den Trümmern von Verstärkern und Boxen, die ich vorher hatte, ein möglichst puristisches und Wohnzimmer taugliches Setup aufzubauen, dass trotzdem keine Abstriche beim Klang macht.

Purismus - Reduktion aufs Wesentliche - für viele von uns ein triftiger Grund, Musik mit Aktivlautsprechern zu hören.

Der Sonos ist vor allem wegen der genialen Bedienung geblieben, die vor allem der Rest der Familie nicht missen möchte. Klanglich ist der PC um Welten besser.

Der Sonos wiederum ist das reduktionistische unter den Quellgeräten und kann trotzdem Hervorragendes leisten, z.B. als G-Sonos in Verbindung mit einem guten Wandler direkt an Aktivlautsprechern. Ich gebe meinen jedenfalls nicht mehr her (hatte ihn bereits verkauft und mir dann doch wieder einen gekauft - das Bedienkonzept ist einfach toll).

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon khonfused » 21.10.2012, 05:53

Hallo Rainer,

ein herzliches willkommen bei aktiv Verrückten. Hier sind schon einige gelandet (gerade auch Passivhörer), weil der Ton und die Umgangsformen ihresgleichen suchen in der Forenwelt (großes Kompliment an Rudolf an dieser Stelle).

Wer dann dabei geblieben ist, ist dann auch irgendwann bei den aktiven LS gelandet (der Sog ist hier einfach zu stark :mrgreen: ).

Freut mich auch, dass die regionale Franken-Gemeinde wächst... Wir hatte schon einige lustige Treffen.

Gruss
Christian
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Beitragvon Rabl » 21.10.2012, 08:46

Rudolf hat geschrieben:Der Sonos wiederum ist das reduktionistische unter den Quellgeräten und kann trotzdem Hervorragendes leisten, z.B. als G-Sonos in Verbindung mit einem guten Wandler direkt an Aktivlautsprechern. Ich gebe meinen jedenfalls nicht mehr her (hatte ihn bereits verkauft und mir dann doch wieder einen gekauft - das Bedienkonzept ist einfach toll).

Nach allem was ich hier gelesen habe ist der G-Sonos sicher ein tolles Gerät! Leider habe ich mittlerweile einiges an HD Musik, die ich im Moment nur über PC hören kann. Ansonsten wäre der Sonos allererste Wahl, denn an Raumfeld stört mich die Notwendigkeit eines NAS.
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Beitragvon Rabl » 21.10.2012, 09:01

khonfused hat geschrieben:Wer dann dabei geblieben ist, ist dann auch irgendwann bei den aktiven LS gelandet (der Sog ist hier einfach zu stark :mrgreen: )

Ich habe mich noch nicht viel mit aktiven LS beschäftigt, aber vielleicht ändert sich das ja jetzt :).

khonfused hat geschrieben:Freut mich auch, dass die regionale Franken-Gemeinde wächst... Wir hatte schon einige lustige Treffen.

Ich muss gestehen, dass ich nur ein zugereister Franke bin. Vor 15 Jahren hat mich der Job vom Niederrhein an die Pegnitz verschlagen und mittlerweile fühle ich mich sehr wohl hier. Neben dem HiFi Hobby versuche ich noch Zeit fürs Mountainbiken zu finden und bin dazu gerne in der Hersbrucker Schweiz unterwegs. In diesem Jahr war das aber leider sehr sehr selten, was sich auch gleich bei der Kleidergröße bemerkbar gemacht hat. :D
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Beitragvon Rabl » 10.12.2012, 16:08

So, nun sind der PS Audio und der Sonos in der Bucht gelandet und der Wadia 121 hat Einzug in die Anlage gehalten. Beim Abspielen beschränke ich mich nun ganz auf den PC, der per USB mit dem Wadia verbunden ist. Zum Abspielen verwende ich das Jriver Mediacenter wahlweise mit oder ohne Jplay.
Ohne Jplay ist es für meine Frau einfach leichter zu bedienen, da dann keine Zonenwechsel für Internet Radio oder komprimierte Musik notwendig sind. Über die Jriver App kommt sie dann mit der Bedienung über das iPhone genau so gut zu recht wie beim Sonos. Wenn ich in Ruhe alleine Musik genießen will, höre ich dann mit Jplay.

Ich bin damit einen Schritt weiter gekommen in Richtung minimalistischer Anlage, denn nun sind es durch den Sonos und den analogen Lautstärke Regler wieder 2 Geräte weniger geworden. Wichtig ist dabei sicher noch zu erwähnen, dass der Wadia dem PS Audio klanglich in nichts nachsteht, sondern gerade im Bassbereich noch ein Bisschen knackiger klingt. Viel Unterschied macht es aber nicht aus und im Blindtest würde ich wahrscheinlich kläglich scheitern.
Durch die Fernbedienung des Wadia ist nun die Lautstärke Regelung noch etwas komfortabler geworden.

Achja, falls jemand Interesse an dem analogen Lautstärke Regler hat, würde ich den kostenlos abgeben. Bitte einfach per PN bei mir melden. Es handelt sich dabei um den Levelpilot http://www.thomann.de/de/tc_electronic_level_pilot.htm

Als nächstes muss ich mich demnächst mal mit Raumkorrektur in irgendeiner Form auseinander setzen. Dazu brauche ich aber sicher einiges an Zeit, denn da bin ich noch blutiger Anfänger.

:cheers:
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Beitragvon Rabl » 14.12.2012, 17:52

Die Upgraderitis ist leider noch nicht vorbei :D. Ich habe jetzt im Büro den einfachen SONOS PLAY:5 durch einen Teac A-H01 ersetzt und höre stattdessen über Kopfhörer (AKG 701).

Auf dem Notebook läuft ein JRiver MC und der Teac hängt über USB direkt asynchron am Notebook. Da ich auf dem Notebook auch noch nebenbei arbeiten muss - keine bösen Kommentare jetzt ;) - habe ich mir Jplay da verkniffen, obwohl es mich schon gejuckt hat.

Der Klang des kleinen Teac ist schon Klasse und langt für's Büro allemal. Ich habe die Version mit Verstärker genommen, damit ich bei Bedarf auch mal kleine Lautsprecher dranhängen kann. Bin hoch zufrieden und happy mit der Lösung und genieße schon den ganzen Nachmittag "nebenher" meine neuen TACET CDs.

:cheers:
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Beitragvon Fujak » 14.12.2012, 18:52

Hallo Rainer,

Rabl hat geschrieben:Da ich auf dem Notebook auch noch nebenbei arbeiten muss - keine bösen Kommentare jetzt ;) - habe ich mir Jplay da verkniffen, obwohl es mich schon gejuckt hat.

Nicht dass Du denkst, ich möchte Dich da in Versuchung führen, aber genau für Deinen Anwendungsfall hat JPlay in den Settings eine Option vorgesehen: Throttle-Mode: OFF. Halt nur ein Tipp... 8) :D

Grüße
Fujak
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Beitragvon Rabl » 14.12.2012, 22:04

Überredet :D - ich probiere es aus und schaue mal, ob meine Programme noch genug RAM zum Arbeiten haben.

Mir ist heute im JRiver MC übrigens aufgefallen, dass es jetzt die SONOS Spieler als UPnP Devices mit anzeigt. Abspielen funktioniert auch prima. So kann man endlich die 64k Titelbeschränkung von SONOS umgehen und auch HD Musik abspielen, wenn JRiver es auf 44 kHz sampled.
Könnte auch für die G-Sonos Besitzer interessant sein.
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Beitragvon Rabl » 04.01.2013, 16:57

Seit heute steht nun endlich meine kleine hifidele Kette für's Büro bestehend aus:

1.) Dell Latitude Notebook (eigentlich zum Arbeiten :))
2.) Jriver 18 in Verbindung mit JPLAY v5 RC7 als Abspieler
2.) Teac A-H01 (Class D Amp mit integriertem USB DAC)
3.) IQ M20 2-Wege Regallautsprecher oder AKG 701

Die Musik liegt auf einem NAS, der wiederum eine Kopie meines NAS daheim ist und über Pogoplug verbunden ist. Dadurch habe ich gleich immer ein Backup meiner Musiksammlung und quasi 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Das Setup von JPLAY auf dem Notebook hat etwas länger gedauert, da ich bei HD Files Probleme mit Aussetzern und Abbrüchen hatte. Erst der RC7 in Verbindung mit der Änderung der PacketSize von 3 auf 1 hat alle Probleme behoben. Jetzt bin ich aber vom Klang restlos begeistert und mein Setup zu Hause im Wohnzimmer muss sich gewaltig anstrengen, um da mitzukommen.

Der kleine Teac macht seine Sache wirklich hervorragend. Er hat auch noch einen Kopfhörerausgang, so dass ich die Kollegen nicht belästigen muss, wenn ich mal etwas lauter hören möchte.

Auf den Hibernate Modus muss ich natürlich verzichten, damit ich "nebenbei" auch noch zum Arbeiten komme. Das macht aber nichts, denn es klingt auch so schon ausgezeichnet.

Viele Grüße,
Rainer
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Beitragvon Manger_Fan » 04.01.2013, 22:44

Hallo Rainer,

ich betreibe ebenfalls JR 18.

Und überlege auch schon geraume Zeit ob ich die Investition Jplay tätige.

Wie würdest Du eine Klangbeschreibung abgeben was verändert sich ?

Mir gefallen auch die ganzen Möglichkeiten (Wiedergabelisten, Eigene Listen etc.)
von JR und auf die möchte ich nicht verzichten.
Sprich funktioniert mit JPlay der ganze Komfort weiterhin?

Danke und Gruß

Holger
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Beitragvon Rabl » 05.01.2013, 23:05

Hallo Holger,

ich tue mich immer sehr schwer mit Klangbeschreibungen. Für mich hört sich alles etwas klarer an. Alle Instrumente sind noch besser durchzuhören und vor allem der Bassbereich klingt noch etwas kräftiger.
Du kannst dir aber die Testversion kostenlos runterladen, um dir einfach selber ein Bild zu machen vom Klang.

Ich habe auch das Gefühl, dass es etwas lauter klingt mit Jplay und lauter wird ja schnell als besser empfunden. Auf meine Frage diesbezüglich hat Josef (einer der Entwickler) aber nicht reagiert. Dennoch halte ich die Software für ein seriöses Produkt, das tatsächlich besser klingt als alle mir bekannten Player unter Windows.

Je nach Abspielkette und persönlichem Geschmack werden im Jplay Forum viele unterschiedliche Hörerfahrungen und Klangverbesserungen beschrieben. Daher ist selber testen sicher (wie immer) der beste Weg.

Mit der aktuellen Version 4.3 muss man noch auf einigen Bedienkomfort von Jriver verzichten, aber mit der kommenden Version 5, die noch im Januar released werden soll, kannst du Jriver wie gewohnt verwenden und musst auf nichts verzichten.

Viele Grüße,
Rainer
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Beitragvon Rabl » 25.04.2013, 02:57

Hallo Zusammen,

mir geht es nun ähnlich wie Fujak dieser Tage. Meine digitale Abspielkette ist ziemlich weit ausgereizt und mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden, da ich mit PC als Quelle und Wadia 121 als DAC auch noch recht minimalistisch unterwegs bin und mir so den Vorverstärker erspare.

Nun habe ich aber wieder den Upgrade Virus :D und würde mich gerne dem analogen Teil meiner Kette, also Verstärker und Boxen widmen, da im Moment auch etwas Budget (ca. 6.000 €) vorhanden ist. Verbessern möchte ich gerne den Bassbereich der Wiedergabe, denn der hat manchmal einfach zu wenig Punch, ist etwas zu träge und hat zu wenig Tiefgang. Mit dem Mittel/Hochtonbereich meiner Kef Reference 203 bin ich eigentlich sehr zufrieden ebenso mit der räumlichen Darstellung der Musik.

Daher kommen prinzipiell 2 Möglichkeiten in Betracht, denke ich:

1.) Teilaktivierung der Kef mittels 4 Kanal Verstärker à la Hifiakademie oder Linn. Zusätzlich ein aktiver Subwoofer, der die ganz tiefen Frequenzen übernimmt, denn dazu fehlt den Kef einfach Membranfläche.

2.) Kompletter Umstieg auf aktive Lautsprecher mit geregeltem Bassbereich wie z.B. Abacus APC inkl. der ABS Basssockel für den Tiefgang.

Bei Lösung 1 ist das Risiko und der Aufwand etwas geringer, da ich auf den bewährten Mittel/Hochtonbereich zurückgreifen kann und lediglich am Bass etwas ändern würde. Dafür ist der Ansatz aber insgesamt weniger minimalistisch und beschert mir eher mehr Geräte als bisher (Subwoofer, größerer Verstärker). Da kommt Lösung 2 meinem minimalistischen Anlagengedanke doch sehr viel näher. Umgekehrt kann es aber sehr lange dauern, ehe ich einen aktiven Lautsprecher im Budget finde, der mich obenrum die Kef nicht vermissen lässt - vor allem, wenn man alles im eigenen Wohnraum Probehören möchte. Apropos Raum, mein Höhrraum ist ein gut gedämmtes 45qm großes Wohnzimmer und der Abstand zum Hörplatz sind ca. 4,5m - also kein Nahfeld.

Hat vielleicht schon jemand vor einer ähnlichen Entscheidung gestanden (Ablösung Kef Reference 203 vs. Teilaktivierung) oder kennt jemand die Kefs und kann mir vielleicht etwas vergleichbares aktives empfehlen, damit ich die Suche etwas einschränken kann? Bin dankbar für eure Gedanken und Empfehlungen!

Viele Grüße,
Rainer
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Teilaktivierung lohnt! Vollaktivierung noch mehr!

Beitragvon wgh52 » 25.04.2013, 12:53

Hallo Rainer,

ich kenne mich zwar aufgrund meiner B&W Nautilus 804 Teil- u. Vollaktivierung mit dem Thema recht gut aus, kann aber zur KEF Reference 203 (die 4-Weg-Version mit "Fahrradlampe", richtig?) spezifisch nichts sagen.

Allgemein meine ich nach wie vor, daß eine Aktivierung von PassivLS, sach- und fachkundig durchgeführt sowie je nach getriebenem Aufwand, aus dem passiven LS viel an Detailtreue (Impulswiedergabe, Ortungsschärfe und -tiefe), tonalem "Wohlklang" (von Natürlichkeit bis "mein Geschmack" fast alles machbar) usw. herausholen kann. All das ist mEn mit aktiver Weiche und DSP einfacher erreichbar als mit passivem Weichentuning. Messtechnik ist eine Grundvoraussetzung und eine weitere, dass Dir ein "chirurgischer Eingriff" an den KEFs (Lahmlegung der TT/MT Trennung der Weiche, an die man ja recht gut herankommt, weil soweit ich erinnere im LS Fuß untergrbracht...) nichts ausmacht!

Den Ansatz mit HiFiAkademie 2-Weg DSP-Weiche-DAC halte ich für durchaus erfolgversprechend, speziell wenn "nur ein" zusätzliches Gehäuse resultieren soll und sich die Metallbearbeitung sowie der Lötaufwand in Grenzen halten soll. Ansonsten gäbe es noch viel mehr Möglichkeiten, von DEQX mit externen Endstufen bis AUDIO PC mit externem DAC u. externen Endstufen und komplettem DIY mit DSP Modulen, Gehäusebau und allem Tamtam....

Die Sache mit dem Subwoofer würde ich vorerst nicht übereilen und erstmal realisieren was mit der Aktivierung zu erreichen ist. Bei meinen B&Ws habe ich z.B. die Bassreflexrohre verstopft und die TT Wiedergabe aktiv wieder entzerrt. Gerade DAS geht mit dem HiFiAkademie DSP sehr einfach! Wenn dann klar ist was die 203 aktiviert kann, schlage ich vor die Subwoofergeschichte anzugehen, bei 45 m² wäre sicherlich auch ein DBA (Double Bass Array) in Erwägung zu ziehen. Aber wie gesagt, eines nach dem anderen...

Du siehst, es gibt einiges an Erfahrungen zu teilen (habe hier jetzt nur ein paar Punkte ganz oberflächlich angetippt), nicht nur von mir, aber ich wäre sehr interessiert Dein Projekt zu begleiten...

Let's go DO it!

Gruß,
Winfried

PS: Nach Nürnberg brauche ich ca. 1 Stunde per Auto. :cheers:

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Beitragvon Zwodoppelvier » 25.04.2013, 15:00

Hallo Rainer, Winfried,
Mitleser,

etwas ähnliches habe ich damals in kleinem Rahmen mit meinen Manger 109 gemacht: eine Stereoendstufe (abacus 60-120) mit selbstgestrickter Platine ( sep. Netzteil und Aktivfilter ) für den Bass nachgerüstet, den Tieftonzweig der passiven Weiche herausgenommen. Ergebnis war ein deutlich schwärzerer und saubererer Bass mit dem nur geringfügigen Nachteil, das Kästchen "60-120" zusätzlich stellen zu müssen.

Aber: im Vergleich zu einem geregelten Bass muß sich diese Lösung klar geschlagen geben.

Ich bin sicher, daß Ihr beiden, Rainer und Winfried, solch ein Projekt mit gutem Ergebnis zu Ende bringen würdet. Von der Menge Spaß bei der Durchführung nebst Lerneffekten noch gar nicht gesprochen...
Trotzdem möchte ich raten, vor jeglicher Investition auch Variante 2 im Auge zu behalten. Also z.B. einmal eine BM8, BM12 o.ä. probezuhören oder -stellen. Mir ist noch Dein, Winfried, Satz in Erinnerung "Die ´mal schnell korrigierten´, ungemoddeten BM-8 fangen schon da an, wo die aktivierten N804en langsam an ihre Grenze kommen..." (siehe viewtopic.php?p=12610#p12610). Diese Einschätzung hat bei mir einen ziemlich bleibenden Eindruck hinterlassen. :mrgreen: :wink:

Viele Grüße
Eberhard
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