Volkmar (Linn Klimax Exakt System)

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Volkmar (Linn Klimax Exakt System)

Beitragvon quaternione » 07.08.2012, 15:34

Moin, Moin

Dann sag ich mal aus dem Raum Hamburg ein freundliches ‚Hallo‘ in die Runde.

Angefangen habe ich mal mit einem Philips Tonband (das erste eigene Gerät für 229 DM, als Lohn der Arbeit während der Sommerferien in einem Gewächshaus – und da trugen die Sommer noch ihren Namen zurecht. Gehört wurde etwas was man heute als Progressive Rock bezeichnet, also so etwas wie ‚Atom Heart Mother‘, ‚Close to the Edge‘ etc.). Später dann als Student konnte ich mir dann mittels Nachhilfe für Machinenbauer meine ‚2. Anlage‘ holen, einen Thorens und einen Nakamichi Kassettenrekorder mit Lautsprechern deren Hersteller ich vergessen habe. Am Ende des Studiums kamen dann als Krönung ein LP12 mit einer Yamaha Vor- und Endstufe und Ecouton Lautsprechern ins Haus.

Das blieb dann auch viele! Jahre meine Anlage. Durch diverse Umzüge wegen beruflicher Veränderungen und Familiengründung verschoben sich die Prioritäten. Erst einige Jahre später um Weihnachten herum, wurde die Anlage mal wieder angeworfen und klang irgendwie merkwürdig. Nun ja, die Sicken der Lautsprecher waren durch, nach etwa 23 Jahren nachvollziehbar. ;-)

Damit flammte dann das Hobby wieder auf. Den Hersteller der LS gab es tatsächlich noch und die Ecouton wurden repariert – aber zu spät, der HiFi Virus war wieder aktiv. Zuerst wurden relativ schnell B&W Lautsprecher geholt. Dann wurde, da insbesondere die Verstärker genauso alt waren, Ausschau nach guten Verstärkern gehalten. Dies ergab dann die Mark Levinson Teile. Der CD Player, der irgendwann mal in der Zwischenzeit angeschafft worden war, mußte dann natürlich auch überprüft werden, nur der ML 390S wurde klanglich als akzeptabel befunden ;-) und dann wurde das Thema Lautsprecher noch mal richtig in Angriff genommen und in der Endauswahl waren dann die Klein und Hummel O500C und die Verity Audio Parsifal. Insofern war ich mal kurz davor, ‚aktiv‘ zu hören. Da aber selbst die angebotene Klavierlackversion diesen ‚Kühlschrank‘ nicht wohnzimmertauglich machten, wurden es dann die Parsifal, die heute noch bei mir stehen und einfach nur bezaubend klingen.

Dann war erst mal wieder so 7-8 Jahre Ruhe. Als letzte Veränderung habe ich vor kurzem meinen getreuen Mark Levinson CD Player verkauft. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Zeit der CD und ähnlicher Formate (zumindest im ‚audiophilen‘ Bereich) durch die Network Player dem Ende nähert. Übrig bleiben wird m.E. die Schallplatte (auch aus nostalgischen Gründen) und File Downloads. Nachdem ich erst mit einem Apple TV und dann einem Musical Fidelity M1 CliC diese Streaming Technologie und damit verbundenen PC und Netzwerk Probleme ein bisschen getestet habe und letzten Endes sehr zufrieden war, bin ich nun mit einem Linn Akurate wohl für die nächsten Jahre gut versorgt.

Da ich sehr viel im Flieger unterwegs war, habe ich mir für unterwegs neben dem quasi obligatorischen iPod (später iPhone) ein paar Custom Earphones von Compact Monitors geholt. Eine sehr gute Entscheidung, auch wenn ich natürlich die Bühne meiner Parsifal vermisse, so ist die Auflösung und die Qualität dieser Ohrhörer sehr gut (und nebenbei hört man Dinge auf Aufnahmen, die man vorher noch nie gehört hat. Ein Beispiel: Auf den Goldberg Variationen mit Glenn Gould ist an einer Stelle ein lokaler Radiosender zu hören, der sich bei der Aufnahme ‚eingeschlichen‘ hat. Zuerst dachte ich, es läge ein Fehler beim Rippen etc. vor, aber wenn man es weiß, kann man es auch auf der Schallplatte hören).

Ich höre mittlerweile so ziemlich alle Musikstile, von Jazz über Rock zu Klassik. Ich habe sogar erschüttert ;-) festgestellt, dass mir mittlerweile selbst Opern gefallen (wenn mir das einer zu Zeiten meines Tonbandes gesagt hätte). Und damit erst einmal genug der Vorstellung ...

Gruß
Volkmar
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Beitragvon nihil.sine.causa » 07.08.2012, 15:49

Hallo Volkmar,

Herzlich willkommen bei uns!

Hast Du etwas mit Quaternionen(gruppen) zu tun oder woher kommt Dein Netzname?

quaternione hat geschrieben:Auf den Goldberg Variationen mit Glenn Gould ist an einer Stelle ein lokaler Radiosender zu hören , der sich bei der Aufnahme ‚eingeschlichen‘ hat. Zuerst dachte ich, es läge ein Fehler beim Rippen etc. vor, aber wenn man es weiß, kann man es auch auf der Schallplatte hören).

Handelt es sich um die Digitalaufnahme von - ich glaube - 1981 oder die alte Mono-Aufnahme von 1955? Und an welcher Stelle in etwa kommt das Radio rein?

Beste Grüße
Harald
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Beitragvon quaternione » 07.08.2012, 16:42

Hallo Harald,

tja, das stimmt. Mit Quaternionen hatte ich im Rahmen meiner Promotion zu tun, lang lang ist's her... 8)

Ich meine die Aufnahme aus den 80igern. Hör mal ab etwa der Position 19:45 (Min:Sek) für etwa 15 Sekunden genau hin, am besten mit Kopf- oder Ohrhörern. Das ist bei mir sowohl auf der LP als auch auf der CD hörbar.
lg
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Beitragvon Hans-Martin » 08.08.2012, 13:27

Hallo Volkmar

Meinst du das Gesinge in der 15. Variation?

Ich finde es immer wieder unpassend, aber es ist der Meister selbst, der neben seinem Spiel singt.

wikipedia hat geschrieben:Gould erlernte bereits ab seinem dritten Lebensjahr das Klavierspiel und Notenlesen von seiner Mutter, die wollte, dass ihr Kind ein Musiker werde, und Glenn sieben Jahre lang unterrichtete. Sie erwartete von ihm, dass er beim Spielen sang. Diese Gewohnheit konnte er später nur sehr schwer ablegen.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon quaternione » 08.08.2012, 16:38

Hallo,

Nein, nicht das eigene Gesinge, sondern den Radiosender im Hintergrund.

Gruß V.
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Beitragvon quaternione » 08.08.2012, 18:01

Ich habe mal einen neuen Thread unter Musikempfehlungen erstellt, da paßt die Gould Diskussion wohl besser hin
Volkmar
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Kaufempfehlung Aktivlautsprecher (40 k€)

Beitragvon quaternione » 07.11.2013, 18:37

Moin, moin

ich trage mich mit dem Gedanken, meine bestehende Anlage (noch ein letztes Mal :D ) aufzurüsten. Natürlich nur, wenn die neue Anlage deutlich besser klingt als die jetzige. In jedem Falle sollen es - wenn es dazu kommt - aktive Lautsprecher werden.

Um ein Gefühl zu geben, an was ich dabei so denke, Ich habe demnächst das neue Linn Exakt System bei mir zum Probehören, das ist so die Obergrenze, die ich mir vorstellen könnte und die wohl auch erforderlich ist, um eine deutliche Verbesserung gegenüber heute zu erreichen.

Gehört habe ich vor einiger Zeit die Klein +Hummel O500, habe mich damals aber für meine jetzige Verity Audio entschieden. Die K+H war zwar etwas besser aber nicht wirklich wohnzimmertauglich.

Erster Kandidat wäre wohl Backes &Müller (BM20?) Audiograde? (Hier schreckt mich der Nischenhersteller ab, ich hätte schon gerne ein etwas bekannteres Unternehmen, bei den kleinen Anbietern tue ich mich schwer.) Silbersand gefallen mir optisch nicht, aber mehr kenne ich dann auch nicht.

Daher meine Frage in die kompetente Runde: Welche anderen Hersteller/Modelle kommen hier in Frage?
Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr verbunden. :cheers:

Gruß
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Beitragvon Raal » 07.11.2013, 18:48

Hallo ???,

wie groß ist dein Hörräum? Welche Musik hörst du? Wo liegt das Preislimit für die neuen aktiven Lautsprecher? Wie schaut deine restliche, aktuelle Kette aus? Hast du was an der Raumakustik gemacht?

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon aston456 » 07.11.2013, 19:11

Moin, moin,

ein Schleswig-Holsteiner auf der Suche nach audiophiler Erfüllung. Ich kann Dir die ME Geithain RL 901K an das geneigte Herz legen. Aber wenn Du schon vor der

quaternione hat geschrieben:Klein + Hummel O500

zurückgeschreckt bist (bzw. nicht durftest.... :mrgreen: ), dann sind die auch nichts für Deine Frau. :lol:

Beste Grüße von einem gebürtigen Eutiner,
Kai
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Beitragvon quaternione » 07.11.2013, 20:50

Hallo Kai,

Ja, jetzt wo Du es sagst, eine Geithain habe ich damals auch gehört. Den Klang habe ich als wenig gut in Erinnerung, mag aber auch an dem Raum gelegen haben. Es war, wenn ich mich recht erinnere ein Händler in HH, aber er zeigte die LS in seinen Privaträumen. Und das Äußere der LS kam dann noch dazu :D

Lg
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Beitragvon quaternione » 07.11.2013, 20:58

Raal hat geschrieben:wie groß ist dein Hörräum? Welche Musik hörst du? Wo liegt das Preislimit für die neuen aktiven Lautsprecher? Wie schaut deine restliche, aktuelle Kette aus? Hast du was an der Raumakustik gemacht

Hallo Andreas,

- Ein L-förmiges Wohn-/Esszimmer, 8,5m x 7,5m,
- Klassik, Jazz, Rock
- Etwa 40 k€
- Mark Levinson Vorstufe + Endstufe, Verity Audio Parsifal LS, Akurat DS/1, LP12
- Raum wurde von einem Raumakustiker vermessen, musste aber außer einem weiteren Teppich nichts gemacht werden. Holzdecke und sehr viele Bücherregale helfen.

Lg
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Beitragvon aston456 » 07.11.2013, 22:29

Hallo Volkmar,

mit 40 K steht Dir die gesamte Palette von Geithain zum Aussuschen zur Verfügung.
Und eine gebrauchte BM 35 bekommst Du dafür auch schon.
Ich finde die BM 35 und die RL 901 von der Tonalität her übrigens ziemlich nah beisammen.
Insofern müßte man nur schauen, was im jeweiligen Raum besser läuft.

Gruß,
Kai
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Beitragvon Salvador » 07.11.2013, 22:42

Hallo Volkmar,

trotz Nische eine AGM 7.4

Beste Grueße,
Andi
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Beitragvon Uwe » 08.11.2013, 07:59

Mit der BM 20 hast du schon einen schönen Lautsprecher oder meinst du die Line 20, die neu im B&M Programm ist?

BM 20

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BM Line 20

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Grüße Uwe
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Beitragvon Dave » 08.11.2013, 08:00

Hallo,
Ich hatte ja die BM Line 20 in einem Workshop gehört und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Wie ich schon schrieb hatte sie mir deutlich besser gefallen als die BM Line 25. Aber es ist natürlich alles reine Geschmackssache. Die Geithain hatte mich z.B. nicht überzeugt als ich mich im Vergleich für die Prime 14 entschied.

Gruß
Dave
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