Thomas (Adam Tensor Epsilon)

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Thomas (Adam Tensor Epsilon)

Beitragvon music is my escape » 04.07.2012, 12:51

Hallo und guten Tag,

nachdem ich bereits seit 2009 sporadischer Mitleser dieses Forums bin, eine damalige (eigentlich erfolgreiche) Registrierung durch vermutlich technisch begründete Probleme allerdings nicht zu einer aktiven Teilnahme führte, habe ich mich, angelockt auch durch diverse aktuell hier behandelte Themen (u.a. versch. PC-Abspielsoftware), erneut entschlossen, diesem freigeistigen und dennoch bodenständigen Onlinekreis beizutreten und freue mich sehr auf einen interessanten Erfahrungsaustausch, zu dem ich auf zugegeben verhältnismäßig niedrigem Niveau evnt. auch ein wenig beitragen kann.

Meine Hifi-Vita an sich ist verhältnismäßig kurz und bestenfalls mäßig interessant. Obwohl das Musikhören schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt hat, bin ich erst vor wenigen Jahren dazu gekommen zu begreifen, was eine ordentliche Stereowiedergabe bedeutet. Vorher standen die Consumer-Lsp einfach wild im Raum herum, die Hauptsache war, dass es tonal einigermaßen erträglich klang. Das Gleiche galt für das Auto; obwohl schon immer verhältnismäßig gute LSP an Board waren und ich viel Freude beim Musik hören gehabt habe, kam nie wirklich tieferes Interesse an einer besseren Wiedergabe auf.

Aus irgendeinem Grund dann später mal über das allseits bekannte Hifi-Forum gestolpert und dort direkt in die Klassikerecke. Entdeckt, wie wahnsinnig schick alte Receiver und Stereoverstärker aussehen, wie wertvoll und handwerklich gut gemacht alte Lautsprecher daherkommen. Auf gut Glück ein paar ältere Teile ersteigert und über den bis dato nicht gekannten Klang gewundert.

Dann kam eines zum anderen: Ich belas mich über den Sinn eines korrekten Stereodreiecks, die Wichtigkeit einer ordentlichen Aufstellung allgemein. Erfuhr den Unterschied von schlecht komprimierten MP3s zu ordentlichen, später zu FLACs (dies ist insbesondere erwähnenswert, da ich seit über zehn Jahren ausschließlich vom PC abspiele, sprich, die ganzen Jahre die Vorteile dieses Teils als Wiedergabegerät nutzte, ohne auch nur annähernd dessen Qualitäten zu kennen). Beschäftigte mich anschließend minimal mit externen DACs, dann mit Aktivlautsprechern, welche mir aus irgendeinem Grund schon immer recht sympathisch waren. Ein immer noch währender Ausflug ins Kopfhörerlager könnte ebenfalls noch kurz erwähnt werden.

Mein aktuelles kleines Setup zuhause besteht aus einer recht ansehnlichen, genreübergreifenden und vor fast keinem Stil halt machenden Musiksammlung, die mittlerweile größtenteils in flac auf einer externen HDD vorliegt. Diese wird je nach Laune über die Fritzbox oder einen Media-PC zu meinem Hauptlaptop gestreamt oder per USB gleich direkt daran angeschlossen. Auf besagtem Hauptlaptop werkeln (oder besser gesagt werkelten) die aktuellen Versionen von Foobar und JRiver, welche momentan aber von cmp2 und seit einigen Tagen auch JPlay nahezu vollständig abgelöst wurden. Als DAC dient eine ASUS Xonar Essence One, welche mit eigenen ASIO-Treibern daherkommt und auch sonst einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Diese ist per Neutrik-Swissflex NK2-XLR Kabel vollsymetrisch an kleine Adam Artist 5 angeschlossen, welche auf mit Sand befüllten Ständern von Lovan Platz gefunden haben, die wiederum durch Spikes an Granitplatten angebunden sind. Unterstützung in den unteren Frequenzbereichen bekommt diese Kombo von einem im Verhältnis riesigen Canton AS 125 SC Subwoofer, welcher ab 55 Hz langsam anfängt, sich warmzulaufen.

Die LSP stehen in einem perfekten Stereodreieck und jeweils min. 1,20m von jedweden Wänden entfernt. Der Sub gesellt sich dazwischen, mit einer leichten Orientierung nach rechts.

Wenn es etwas später ist und ich den unglaublich toleranten Nachbarn zumindest mal kurz die üblichen Strapazen ersparen möchte bzw. während einer Reise im Hotel garkeine andere Möglichkeit besteht, höre ich u.a. mit den Kophörern AKGQ701, Sony MDR Z-1000 oder Ultimate Ears UE Triple Fi 10, die zuhause über den sehr guten und eigens regelbaren KHV-Ausgang der Xonar Essence One und unterwegs von einem Fiio E10 angetrieben werden.

Die Kette nochmal in Kurzform:

- .flac auf HDD an PC
- CMP2/ JPlay
- ASUS Xonar Essence One DAC
- Neutrik Swissflex MK2 XLR symetrisch an
- Adam Artist 5 auf
- Lovan Affiniti II und Granitplatten
- Canton AS 125 SC Subwoofer

Falls Fragen aufkommen, stehe ich gern Rede und Antwort.

Bis dahin einen schönen Tag Euch,

Thomas.
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Beitragvon Fujak » 04.07.2012, 13:36

Hallo Thomas,

willkommen in unserem Forum. Du kommst ja gerade zu richtigen Zeit, mit Deiner PC-basierten Wiedergabe, wo wir uns hier gerade so richtig an JPlay austoben. Welche Einstellungen bevorzugst Du dabei? Und, was mich - ebenfalls cMP²-User - interessieren würde: wie siehst Du cMP² im klanglichen Vergleich zu JPlay?

Ansonsten sind wir, was die LS-Kombination anbelangt, nahezu Kollegen: Ich verwende die Adam A5X (Studio-Version der Artist 5), ebenfalls in Verbindung mit einem Sub. Wenn Dich näheres interessiert, einfach auf das kleine Männchen am Ende meines Postings klicken.

Ansonsten sind wir hier immer ganz scharf auf photografische Illustrationen des Setups (das geht einfach so.)

Viel Spaß bei uns im Forum :cheers:

Grüße
Fujak
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Beitragvon music is my escape » 06.07.2012, 08:51

Hallo Fujak, herzlichen Dank für Deinen netten Willkommensgruß! Nachdem ich mir ein wenig Dein Setup und Deinen überaus sympathischen und, von pekuniären Belangen einmal abgesehen, vollkommen freien und undogmatischen Weg dahin angeschaut habe, bin ich mir sicher, eine Menge von Dir lernen zu können.

Was die Unterschiede zwischen cmp2 und JPlay in den jeweiligen Modi betrifft, werde ich meine Erfahrungen demnächst sehr gern im dazugehörigen Thread posten. Ein direkter Vergleich ist allerdings garnicht so einfach, da cmp2 ja in XP und JPlay nur auf WIN7 läuft. Was mir auffällt: Zumindest an meinem DAC liefert JPlay offenbar keine bitkorrekte Ausgabe; das diesen Fakt signalisierende BitPerfect-Lämpchen möchte nicht aufleuchten, weder im einfachen Player- noch im Hibernatemodus. Bei CMP2 (und ebenfalls Foobar plus JRiver ist diesbezüglich alles in Ordnung...
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Beitragvon Fujak » 06.07.2012, 09:30

Hallo Thomas,

auf Deinen Vergleich zwischen cMP² und JPlay bin ich gespannt. Zur Information noch: cMP² funktioniert einwandfrei auch auf Win 7 (32- und 64bit-Version). Wichtig ist, dass Du dabei den richtigen Player installierst, nämlich den mit den SSE4-Befehlssätzen (siehe hier), da nur hier eine moderne CPU "nach allen Regeln der Kunst" angesprochen wird. Der klangliche Unterschied zum SSSE3-Player ist deutlich: letzterer hat nicht ganz die "analoge Ruhe" wie der SSE4-Player.

Zur Bitperfectness von JPlay: Du gehst ja über Asus Xonar Essence One raus, der eigentlich mit Asio-Treibern ausgestattet ist. Da JPlay kein Asio unterstützt: wie realisierst Du hier die Soundausgabe? WASAPI und Kernel Streaming sind die beiden Modi, über die bitperfekte Ausgabe möglich ist. Wählst Du Direct Sound (DS) ist nur mit etwas Konfigurationsaufwand eine bitperfekte Ausgabe möglich.

Zum anderen: Wenn Du JPlay mini startest, dann erscheint ein Konfigurationsfenster, in welchem alle Einstellungen angezeigt werden. Wenn Du diese postest, wird es vielleicht deutlicher, wo es hängt. Am besten im JPlay-Thread; weil da alle JPlay-Experten mitlesen.

Grüße
Fujak
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