Cay-Uwe (Sonus Natura)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Cay-Uwe (Sonus Natura)

Beitragvon cay-uwe » 16.10.2011, 19:08

Seit langen steht es bei uns an und jetzt haben wir das in Angriff genommen:

Unser Hörraum wird renoviert und raumaksutisch optimiert

Noch bis vor kurzen sah der Raum im Wesentlichen wie folgt aus:

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Im Prinzip war ich mit dem Raum aus akustischer Sicht zufrieden, die Nachhallzeiten waren zum Teil Hörstudio ähnlich, womit das Hörtechnische Beurteilen von Boxen sehr gut war.

Nichts desto trotz gab es zwei Bereiche die mich gestört haben:

* Raumakustisch war es eine längere Nachhallzeit bei ca. 600Hz, die ich schon versucht habe anzugehen,
* und die Raumgestaltung, da der Raum schon in die Jahre gekommen war.

Bei der Gesamtgestaltung habe wir uns als Ziel gesetzt, die Raumakustik und das Design so zu konzipieren, dass ein wohntauglicher Charakter entsteht, um zukünftigen Interessenten zu zeigen, dass ein Hörraum durchaus ansprechend und wohnlich gestaltet werden kann.

Die Problematik der höheren Nachhallzeit im Bereich von ca. 600 Hz hatte ich schon näher untersucht. Es stellte sich heraus, dass diese zum größten Teil dem Heizkörper zu verdanken waren, der zum Mitschwingen neigt. Aus diesen Grund wird ein kleinerer Heizkörper installiert, der weniger Resonanzen aufweist. Doch das war nur eine Ursache. Aus den vorderen Ecken gab es stärkere Reflektionen im Grund- Mittelton. Diese konnte ich schon mit Absorbern gut angehen, aber ich habe keine Absorber gefunden, die den Problembereich dämpften. Daher habe ich selber experimentiert und ich habe ein Lösung dafür gefunden, die sich zudem noch als sehr wohnraumtauglich erwies.

Dass meine Absorber gut funktionieren und auch im richtigen Bereich, zeigt folgende Schallpegelmessung unserer Sonus Natura Extremi am Hörplatz, die ich mit 1/3 Oktave geglättet habe.

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Die Messung zeigt zwar noch eine leichte Überhöhung bei ca. 600 Hz, die allerdings noch mit den großen Heizkörper durchgeführt worden ist.

Ein kurzes "Reinhören" zeigte, dass ich auf den richtigen Weg bin. Manche Frauenstimmen klangen etwas "hohl" z.B. Enya und dies ist praktisch verschwunden. Die Räumlichkeit mancher Aufnahmen schien mir nicht präzise genug, was sich praktisch gegeben hat.

Der Heizkörper wurde heute ausgebaut und schon einfaches Sprechen zeigt, dass es keine Resonanzen mehr gibt ( ist klar, da es kein Heitkörper im Moment im Raum gibt ), womit die Entscheidung für einen Kleineren richtig war. Der neue Heizkörper wird diese Woche fachmännisch installiert.

Wenn alles glatt läuft wird unser renovierter Hörraum Ende nächste Woche fertig sein und dann zeige ich Bilder davon.
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Beitragvon Rudolf » 16.10.2011, 20:30

Hallo Cay-Uwe,

ich habe deinen Beitrag zur Optimierung deiner Hörräume hierhin verschoben, damit du uns an zentraler Stelle mehr von deinem Schaffen berichten kannst - ergänzt vielleicht um deinen Weg zum aktiven Hörer bzw. aktiven Entwickler/Hersteller?

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon cay-uwe » 17.10.2011, 16:41

Hallo Rudolf,

da ich im Moment einiges um die Ohren habe, werde ich meinen Werdegang so "peu à peu" hier einstellen und hoffe, dass ich über meine Entwicklungen, etc. hier posten darf.

Das würde mich sehr freuen :cheers:
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Beitragvon cay-uwe » 22.10.2011, 11:58

Ich möchte die Problematik der Resonanzen in meinen Hörraum etwas anders darstellen, um sie besser zu erkennen.

Dazu habe ich ein Wasserfalldiagramm der Sonus Natura Extremi am Hörplatz erstellt, einmal ohne Raumabsorber, einmal mit. Die Messungen zeigt folgendes Diagramm.

Bild

Die obere Grafik zeigt das zeitliche Verhalten ohne Absorber. Deutlich ist die Resonanz in unseren Hörraum bei ca. 110 Hz zu erkennen, nämlich an der "Bergkette" ähnlichen Abbildung in dem Frequenzbereich. Ein vergleichbares Verhalten ist auch bei ca. 600 Hz zu sehen, was ich mit einer leichten grauen Schattierung untermalt habe.

Betracht man demgegenüber die untere Messung, dann wird man erkennen, dass es so gut wie keine "Bergkette" mehr bei ca. 600 Hz gibt. Das zeigt deutlich auf, dass der Absorber seine Arbeit gut verrichtet.

Ich habe absichtlich das Abklingen auf -30dB dargestellt, die sogenannte T30 Messung. Daraus lässt sich annähernd die T60 Messung ableiten, indem man die Nachhallzeiten T30 verdoppelt.

(siehe dazu: http://www.akustikbuero.com/buchstaben/ ... lzeit.html)

Im Mittel ergibt die T30 Nachhallzeit oberhalb von ca. 200 Hz demnach ca. 0,145 Sekunden, oder ca. 0,29 Sekunden T60.

Unterhalb von 200 Hz ( außer der Resonanz bei ca. 110 Hz ) ist die T30 Nachhalzeit ca. 0,23 Sekunden, oder 0,46 Sekunden T60. Das ist für den Bass sehr gut und deckt sich mit den hörtechnischen Eindrücken vieler Interessenten bei mir, die den Bass als kontrolliert, "trocken" und präzise beschreiben.

Gestern habe ich erfahren, dass der neue Heizkörper nächste Woche intalliert werden kann, womit ich hoffe auch in der Woche mit dem Tapezieren fertig zu werden.

Ich halte Euch auf den Laufenden
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Beitragvon Udor » 22.10.2011, 14:19

Hallo Cay Uwe

Interessante Messungen die zeigen das man mit ein bisschen Messequipment geziehlt Probleme erkennen und bekämpfen kann.

Bei meinem Hörraum bin ich frei nach dem Motto viel hilft viel vorgegangen. :mrgreen:
Darf man fragen wie die Absorber genau aussehen?

Die scharfe Resonanz bei 100Hz ist nicht ein 50Hz Netzbrumm (vom Messystem?) oder eine mitschwingende Wand? Oder passt das zu einer der Raummaße?

Bei mir fangen irgendwo bei 100Hz immer die Rigipswände an zu schwingen, kann man deutlich hören und fühlen wenn man einen Sinussweep durchlaufen lässt.

Gruß Udo
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Beitragvon cay-uwe » 22.10.2011, 15:22

Hallo Udo,

die scharfe Resonanz bei 100 Hz ist tatsächlich vom Raum. Er misst 3,2 x 6,0 x 2,5 m.

Kann man berechnen lassen, z.B. hier: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-raum-moden.htm

Wenn man damit die Raummoden berechnet ergibt sich eine bei 107 Hz. Ich messe 112 Hz. Im Raum habe ich auch eine ausgeprägte Raummode am Hörplatz bei ca. 60 - 70 Hz. Dafür habe ich ein Resonator, der sich eher per Zufall ergab. An der gegenüberliegenden Wand von der Anlage steht ein Kleiderschrank in den wir einige Mäntel, etc. haben. Öffnet man die rechte Tür, wird die Raummode bei ca. 65Hz um mehr als 6dB gedämpft :wink:

Sobald ich den Raum fertig habe, werde ich weitere Bilder und Erklärungen hier einstellen. Dann gehe ich auf die Absorber ein, OK ?

Ja bei mir schwingt auch ein Teil, nämlich die Tür, aber bei ca. 50 - 60 Hz. Diese werde ich gegen eine schalldichte Tür austauschen, die stabiler gebaut sind. Ich gehe davon aus, dass dadurch die Schwingungen reduziert werden. Das ist hin und wieder lästig beim Hören.

Im übrigen, mitschwingende Teile wirken eher als Resonatoren und dämpfen.
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Beitragvon cay-uwe » 31.10.2011, 17:26

Wie von Rudolf vorgeschlagen, möchte ich diesen Thread dazu nutzen, einige meiner Aktivitäten zu dokumentieren.

Doch bevor ich das tue, möchte ich mich endlich offiziell vorstellen, obwohl ich weiß, dass mich einige doch schon recht gut kennen.

Ich beschäftige mich mit Lastsprecherbau schon seit frühster Jugend, und mit HiFi schon seit Kind. Das liegt wohl daran, dass mein Vater begeistert Musik gehört hat und auch Klavier und Akkordeon spielte. Sobald er Musik hörte war ich das einzige Kind, das dabei sein durfte, denn im Gegensatz zu meinen Geschwistern verhielt ich mich sehr ruhig. :mrgreen:

Schon bald schwätzte ich ihm seine Anlage ab und gab ihm sogar Tipps was er sich kaufen sollte, da ich schon als 15-jähriger einen guten Überblick über die Produkte hatte. So kam es auch, dass ich als 18-jähriger einen Ferienjob bei einem bekannten Musik- und HiFi-Händler bekam. Das war das Paradies auf Erden für mich, denn dieser Händler vertrieb JBL und Yamaha, die Ende der 70er auch richtig HighEnd Produkte besaßen. Unvergesslich sind für mich die vielen Stunden die ich z.B. vor den Yamaha NS-1000 Lautsprecher sitzen konnte. Selbst eins der seltenen Yamaha FX-3 Lautsprecher befanden sich in Studio, die ich leider verkaufen konnte. :cry:

Ich machte einen guten Job, denn in einen Vierteljahr machte ich mehr Umsatz als die Verkäufer im Jahr zuvor. Schweren Herzens verabschiedete mich der Händler nach den Ferien und als zusätzliche Provision gab er mir noch ein Satz Lautsprecherchassis mit, was den Anfang meiner Lautsprecherentwicklungen bedeutete. Nach den Ferienjob begann ich ein Studium der Elektronik und schon bald begab ich mich daran, nach Tabellen und Formeln für meine Passivweichen Spulen zu wickeln, Gehäuse zu dimensionieren, und für die damalige Zeit (1978, "quadratisch praktisch gut") recht schicke Boxen ...

Kurz vor Ende meines Studiums (1984) machte ich die ersten Erfahrungen mit Aktivlautsprecher, die ich natürlich selbst gebaut habe. Dazu kamen noch Versuche den Bass geregelt auszulegen, doch das war zur damaligen Zeit recht aufwendig (Platinenätzung, etc.), weshalb bei den vielen Projekten, die ich entwarf, praktisch nur Passivboxen entstanden.

Wie viele hier im Forum, machte ich 1988 Bekanntschaft mit Backes & Müller und zwar mit der BM 20 eines Freundes. Die Boxen haben mich sehr beeindruckt und für mich ist es die schönste Box die Backes & Müller je gebaut hat. Kurze Zeit danach erwarb ich ein defektes Paar Philips MFB 587, das ich völlig reparierte und auch ca. 5 Jahre behielt. Aus meiner Sicht war das die beste Box aus der MFB Serie.

Anfang 1990 machte ich mich daran eine große Box zu entwickeln und ich machte die ersten Erfahrungen mit den Chassis von Dynaudio. Diese waren bekannterweise so konzipiert, dass einfache flache Filter zum Einsatz kommen konnten. Diese Eigenschaft hat mich bis heute sehr beeinflusst und noch immer versuche ich Weichen einfach zu gestalten, da ich immer wieder feststelle, das geringe Phasenverschiebungen sich positiv auf das Klangergebnis auswirken.

Anfang 2000 begann die wohl aktivste Phase meines Schaffens. Ich entwarf unzählige Lautsprecher, hauptsächlich passiv, aber ich nutzte auch Komponenten von ALBS um Boxen zu aktivieren. In dieser Zeit stieß ich auf die Air Motion Transformer (AMT), ein Hochtöner der mich immer wieder begeistert. Er lässt sich sehr einfach mit Passivweichen beschalten, denn durch seine praktisch nicht existierende Resonanzfrequenz verhält er sich auch mit dieser Art von Filter annähernd ideal. Nichts desto trotz, im Aktivbetrieb vermag er sein volles Können zu entfalten. Wann immer die Zielsetzung der Lautsprecherentwicklung es zulässt, greife ich gerne auf die AMTs zurück.

Wie man aus meinen Schilderungen sehen kann, bin ich eher der pragmatische Typ, theoretisiere nicht viel herum, sondern versuche praktisch an die Sache zu gehen, wobei bei mir nicht nur ein ausgeglichener Frequenzgang wichtig ist, sondern auch eine gutmütige Phasenlage. Das gestaltet bekannterweise die Auswahl der Chassis etwas schwieriger, denn mit flachen Weichen gibt es größere Überlappungen im Übernahmebereich. Zu meiner Entwicklung gehört auch langes und intensives Hören, da auch das für mich bei der Entwicklung von einen Lautsprecher dazugehört.

2008 entschied ich mich das Hobby auch gewerblich anzugehen und zwar mit unserer Marke Sonus Natura. Ich biete meine Produkte sowohl passiv wie auch aktiv an. Dabei ist mir wichtig, dass beide Versionen nach den gleichen Zielen entwickelt werden, doch unser Angebot beschränkt sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen/Service. So kam es, dass ich intensiv mit der Entwicklung der Chassis für Seta Audio beauftragt wurde. Dies war eine sehr interessante Zeit, denn jetzt ging es nicht nur darum Weichen, Gehäuse oder Elektronik zu entwickeln, sondern Chassis. Letztes Jahr wurde die Seta Audio BESA Lautsprecherreihe in einigen Fachmagazinen getestet und es erfüllt mich mit einen gewissen Stolz, dass alle Lautsprecher auf Anhieb sehr gute Beurteilungen bekamen, und wenn in der Zeitschrift Einstufungen gängig sind, als Referenzklasse gewählt worden sind.

Wenn es um Anlagen geht, bin ich schon immer ein Freund des Minimalismus gewesen. Daher habe ich schon immer CD-Player mit regelbaren Ausgängen gewählt (Yamaha CD-2000, McIntosh MCD-7007, MCD-201). Damit lassen sich Endstufen oder Aktivlautsprecher direkt betreiben. Zur Zeit beschäftige ich mich daher auch intensiv mit dem Olive 4HD Musikplayer, da auch dieser eine regelbaren Ausgang besitzt, der laut den technischen Support von Olive die Lautstärke nicht digital einstellt (also per DAC oder DSP), sondern analog.

Ich hoffe mit dieser Vorstellung ein besseres Bild von mir abgegeben zu haben und freue mich darauf Weiteres von uns/mir hier bekannt geben zu dürfen. :cheers:
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Beitragvon Rudolf » 01.11.2011, 09:34

Hallo Cay-Uwe,

vielen Dank für deine interessante Vorstellung.

cay-uwe hat geschrieben:Unvergesslich sind für mich die vielen Stunden die ich z.B. vor den Yamaha NS-1000 Lautsprecher sitzen konnte.

Genau diese Boxen lösten bei meinem Vater dessen Braun-Lautsprecher ab. Sie stehen immer noch im Wohnzimmer meiner Eltern. Musik wird allerdings nur noch mit einem Bose-Würfel gehört. :cry:

Wie viele hier im Forum, machte ich 1988 Bekanntschaft mit Backes & Müller und zwar mit der BM 20 eines Freundes. Die Boxen haben mich sehr beeindruckt und für mich ist es die schönste Box die Backes & Müller je gebaut hat. Kurze Zeit danach erwarb ich ein defektes Paar Philips MFB 587, das ich völlig reparierte und auch ca. 5 Jahre behielt. Aus meiner Sicht war das die beste Box aus der MFB Serie.

Ich wusste gar nicht, dass du ein altgedienter Liebhaber der Aktivtechnik bist. Ich kannte dich bislang eher als Anbieter und Verfechter von passiven Lösungen - deine "Extremi" hattest du ja auf einem Acourate-Workshop vorgestellt -, der erst kürzlich ins aktive Lager umgeschwenkt ist. Da sieht man mal, wie wichtig eine aussagekräftige Vorstellung ist! :wink:

... und noch immer versuche ich Weichen einfach zu gestalten, da ich immer wieder feststelle, das geringe Phasenverschiebungen sich positiv auf das Klangergebnis auswirken.

Ich denke, das ist das Bestreben aller Lautsprecherentwickler, wobei unter den Profis und Selbstbauern hier im Forum offensichtlich steile analoge Subtraktivfilter bzw. Digitalfilter bevorzugt werden. Vielleicht stellst du uns in einem deiner nächsten Beiträge mal deinen aktuellen "Monitor" vor und sagst uns etwas zur verbauten Weiche.

In dieser Zeit stieß ich auf die Air Motion Transformer (AMT), ein Hochtöner der mich immer wieder begeistert.

Das deckt sich mit den (Hör-)Erfahrungen vieler unserer Mitglieder.

2008 entschied ich mich das Hobby auch gewerblich anzugehen und zwar mit unserer Marke Sonus Natura. Ich biete meine Produkte sowohl passiv wie auch aktiv an.

Dabei wünsche ich dir viel Erfolg und Glück! Gerade Letzteres ist meines Erachtens neben aller Tüchtigkeit besonders wichtig in einem heißumkämpften Markt, bei dem sich unzählige Kleinunternehmer tummeln, die selbstredend jeweils die beste Box bauen.

Wenn es um Anlagen geht, bin ich schon immer ein Freund des Minimalismus gewesen.

Da rennst du bei mir offene Türen ein. Ich bin hier sozusagen als "aktiver Gegenpol" von HiFi-Connaisseuren wie Sigi und Franz unterwegs, die das wirklich Letzte aus ihren Anlagen herauskitzeln mit der Folge, dass ihre Anlagen aus knapp einem Dutzend Komponenten bestehen.

Zur Zeit beschäftige ich mich daher auch intensiv mit dem Olive 4HD Musikplayer, da auch dieser eine regelbaren Ausgang besitzt, der laut den technischen Support von Olive die Lautstärke nicht digital einstellt (also per DAC oder DSP), sondern analog.

Na, das würde ich mir aber noch mal schwer überlegen. Als echter aktiver Hörer sollte es schon mindestens ein G-Sonos, wenn nicht gar ein G-Sneaky sein. :wink:

Ich hoffe mit dieser Vorstellung ein besseres Bild von mir abgegeben zu haben ...

Ja, vielen Dank. :D

... und freue mich darauf Weiteres von uns/mir hier bekannt geben zu dürfen.

Soweit ich es beurteilen kann, gehst du werbetechnisch vor allem den Weg über die HiFi-Foren. Gerne räumen wir dir hier auch den notwendigen Raum ein, wobei ich in Übereinstimmung mit unseren Forenregeln Folgendes vorschlage: Du beteiligst dich - so wie bisher auch - als aktiver Hörer und Entwickler gerne an allen Themen. In deinen weiteren Funktionen als aktiver Hersteller und Händler bitte ich dich darum, dich auf diesen Thread zu beschränken, wobei du gerne aufgefordert bist, uns deine Produkte näher vorzustellen.

Weiterhin viel Spaß bei uns!
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Beitragvon Franz » 01.11.2011, 11:03

Hallo Rudolf,

Rudolf hat geschrieben:Ich bin hier sozusagen als "aktiver Gegenpol" von HiFi-Connaisseuren wie Sigi und Franz unterwegs, die das wirklich Letzte aus ihren Anlagen herauskitzeln mit der Folge, dass ihre Anlagen aus knapp einem Dutzend Komponenten bestehen.

Jetzt übertreibst du aber. :wink: Wenn man nicht radikal digital hören will, noch andere Quellen hören will, dann braucht man zwangsläufig auch mehr Quellgeräte. Digital sieht es bei mir wie folgt aus: NAS - Majik DS - DA-Wandler - Vorverstärker - Lautsprecher. Analog: Plattenspieler/Tonband - Phonovorstufe - Vorverstärker - Lautsprecher. Insgesamt betreibe ich also mit dem separaten Netzteil der Vorstufe hinzugerechnet, 8 Komponenten, kann damit sowohl digital als auch analoge Tonträger anwählen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß weniger nicht immer auch mehr bedeutet, wenn ich also digital die Quelle direkt an einen Aktivlautsprecher anschließe, dann ist das Ergebnis in meinen Ohren meist nicht so überzeugend als wenn ich einen Vorverstärker dazwischen schalte, der die Quellen aufbereitet und die Lautstärkeregelung übernimmt. Das darf aber jeder nach seinem Wollen so umsetzen, wie er mag.

Gruß
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Beitragvon Christian Kramer » 01.11.2011, 11:21

Franz hat geschrieben:...Ich habe die Erfahrung gemacht, daß weniger nicht immer auch mehr bedeutet, wenn ich also digital die Quelle direkt an einen Aktivlautsprecher anschließe, dann ist das Ergebnis in meinen Ohren meist nicht so überzeugend als wenn ich einen Vorverstärker dazwischen schalte, der die Quellen aufbereitet und die Lautstärkeregelung übernimmt. Das darf aber jeder nach seinem Wollen so umsetzen, wie er mag.

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, über meine Trigonvorstufe hört es sich halt besser an.

Grüße Christian
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Beitragvon cay-uwe » 01.11.2011, 11:47

Ich muss den Franz recht geben, man kommt nicht um einen Vorverstäker/Verstärker wenn man unterschiedliche Quellen besitzt.

In meine Fall höre ich nur digital (CD-Player) und die eingebauten Ausgangstufen bei den McIntosh MCD-201 sind sehr gut (schaltungstechnisch sogar identisch mit vielen deren Vorstufen). Somit erübrigen sich bei mir zusätzliche Geräte. :wink:
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Beitragvon cay-uwe » 01.11.2011, 11:56

Rudolf,

vielen Dank für das herzlichen Willkommen Deinerseits und Deiner Bereitschaft mir in diesen Thread etwas "Freiraum" zur Berichterstattung zu geben.

Ich möchte jetzt nicht alle Punkte, die Du aufgegriffen hast zitieren sondern allgemein nochmals darauf eingehen.

Alle meine Lautsprecher, außer die Sonus Natura 131, werden sowohl passiv wie auch aktiv angeboten. :wink:

Der Eindruck, dass ich eher passiv entwickle, rührt wahrscheinlich, dass ich immer erst die Entwicklung der Passivversion meiner Lautsprecher angehe. Das kostet viel mehr Zeit, gibt mir aber die Möglichkeit, mich mit dem Lautsprecher sehr zu beschäftigen. Mit den gesammelten Erfahrungen wird die Entwicklung der aktiven Version etwas leichter. Zumindestens bilde ich mir das ein. :mrgreen:

Um auf die Sonus Natura Extremi einzugehen, ja im acourate Workshop in München hatte ich den Prototypen der Passivversion dabei. Das hatte den Vorteil, dass man die Möglichkeiten die acourate bietet auch mal an Passivboxen demonstrieren konnte. Da der Prototyp den direkten Anschluss von Endstufen an die einzelnen Chassis ermöglicht, hat sich eine weitere Demo eröffnet, die bis dato die User nicht kennengelernt hatten, nämlich acourate auch als Aktivfilter zu benutzen.

Nichts desto trotz, schon vor dem Workshop in München, habe ich in anderen Foren die Aktivversion der Sonus Natura Extremi vorgestellt gehabt. Allerdings, zu dem Zeitpunkt war ich hörtechnisch nicht ganz zufrieden mit der Hochtonwiedergabe. So ein Horn hat halt seine Eigenarten, die sich im Aktivbetrieb noch deutlicher zeigten.

Im übrigen, Sigi (Kienberg) hat mir das indirekt bestätigt, als er mir sagte, jetzt nur noch den Hochton etwas leiser und dann passt es schon besser. Interessant dabei war, dass rein messtechnisch gesehen, der Pegel des Hochton sehr ausgeglichen und passend zum Tief- Mitteltöner war und durch die Möglichkeiten von acourate sogar phasenlinear. Das zeigt, dass es mehr bedarf als nur messen und passend zu machen ... In der Passivversion hat sich während der Entwicklung gezeigt, dass eine Laufzeitkorrektur im Tief- Mittelton ( Allpass ) die leicht "vordergründige" Spielart des Hochtöners sehr harmonisch gestaltet hat. Das gilt es nun auf die Aktivversion zu portieren und die Ergebnisse verifizieren.

Was meine Weichengestaltung anbetrifft, gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass ich bestrebt bin so flach wie mögliche Filter zu benutzen um Phasendrehungen, und letztendlich die daraus resultierende Gruppenlaufzeit, geringst möglich zu halten. Das würde ich gerne an einer Messung meiner Sonus Natura Monitor zeigen, einmal mit "flachen" 6dB - Filtern und einmal mit "steileren" 12dB - Filter.

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Die obere Messung ist die mit 6dB Filtern, die untere mit 12dB. An beiden ist zu sehen, dass der Frequenzgang ähnlich ist, doch bei der Version mit "steileren" Filtern zeigt sich eine stärkere Phasendrehung. Konzentriert man sich auf den Bereich in dem unser Ohr sehr empfindlich ist, ca. 200 - 4000 Hz, sieht man, dass die Version mit den flachen Filtern ein praktisch gleichbleibende Phasenlage besitzt, während die mit den steileren Filtern schon ab 1 kHz die Phase um über 180 Grad dreht.

Um eine lange Story kurz zu machen. Ich sehe das so: Verstärker werden unter anderen auch daran gemessen wie konstant ihre Phase verläuft und das Gleiche sollte für den Lautsprecher gelten, wobei man physikalisch gesehen an den Phasendrehungen nicht vorbeikommt (ich sehe Uli Brügemman sich in die Hände reiben, denn sein acourate gleicht das praktisch :mrgreen: ).

Wenn wir schon bei der Sonus Natura Monitor sind, erlaube ich mir sie hier nochmals kurz vorzustellen:

Dieser Lautsprecher ist als "Real Time" Monitor gedacht, weshalb in diesen Fall keine DSP Weiche zum Einsatz kommt, da sie typischerweise dem Signal eine Gesamtverzögerung, die für die Berechnung der Filter gebraucht wird, auferlegen. Dies sollte für die Monitoranwendung in diesen Fall nicht geschehen und daher wurde die komplette Weiche, wie auch die eingesetzten Verstärker, analog gestaltet.

Das Aktivmodul besitzt eine Gesamtleistung von über 200 Watt, eine starke Stromversorgung, geregelte Netzteile für die Aktivweiche und Vorverstärker und Stellmöglichkeiten für den Hochton, wie auch für den Bass. Als Anschluss kann zwischen asymmetrischen oder symmetrischen Eingang geschaltet werden.

Ausserdem wichtig, besitzt das Modul einen Softstart, womit sichergestellt ist, dass beim Einschalten kein Knacken oder Gleichstrom auf die Chassis gelangt. Dies ist insbesondere wichtig für den Hochton. Dazu kommt noch Vollschutz gegen DC-Offset (Gleichspannung im Signal), Kurzschluss und Überhitzung.

Die Endstufen sind zudem sehr breitbandig ausgelegt und reichen am oberen Frequenzspektrum bis ca. 150kHz. Das sorgt sehr gutes Impulsverhalten. Am unteren Ende sorgt ein sanft gestalteter Rumpelfilter (6dB/Oktave) bei ca. 15 Hz, für Schutz gegen zu starke Tieftöner Auslenkungen, was ein best möglichen Klanggenuss beim Abspielen von Analogplatten garantiert.

Insgesamt wurde bei der Entwicklung der Sonus Natura Monitor auf sehr ausgeglichenen Frequenzgang geachtet und insbesondere auch auf geringst mögliche Phasenänderungen, insbesondere im Bereich oberhalb von 200 Hz. Diese beiden Kriterien sorgen für eine sehr natürliche und neutrale Wiedergabe und gelten sowohl für die Aktiv- und Passivversion.

Mittlerweile läuft die Produktion der Sonus Natura Monitor an und wie ich schon in anderen Foren berichtete, wurde selbst der Prototyp spontan gekauft/verkauft.

Ich versprach ja einige Abbildungen hier einzustellen damit man sich über das fertige Produkt ein besseres Bild machen kann.

Dies ist eine Frontansicht des Prototypen in der Standardlackierung Struckturlack schwarz,

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und eine Front- Rückansicht.

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Lediglich die Logos fehlen noch. :wink:

Wie immer bei Entwicklung muss man sich auch auf Änderungen einstellen. So kommt es, dass in der Endversion der Sonus Natura Monitor ein Nachfolgehochtöner zum Einsatz kommen wird. Als ich die Nachricht bekam, dass es den Hochtöner in der Form nicht mehr gibt, war ich erst mal sehr enttäuscht, doch der Hersteller garantierte mir vollkommene Kompatibilität.

Mittlerweile habe ich die ersten Hochtöner der neuen Serie bekommen und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Erstens ist der Hochtöner mit einer runden Frontplatte versehen worden, was den Schreiner freut, und zweitens besitzt er unterhalb von 2kHz etwas mehr Schalldruck. Das ergibt ein etwas idealeres Sunmmensignal, insbesondere im Bereich unterhalb von 2 kHz. Das kommt hörtechnisch den Präsenzbereich etwas zu gute.

Der Hersteller hat ganze Arbeit geleistet, was die Kompatibilität anbetrifft, denn die Aktivweiche musste nicht geändert werden. Sie passt wie die Faust aufs Auge.

Anbei ist eine Messung des alten und neuen Hochtöners im Vergleich zu sehen, die die Kompatibilität sehr gut dokumentiert.

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Sogar die Passivweiche profitiert davon, da sie noch einfacher gestaltet werden kann. Nun bedarf es nur noch einer Spule im Tief- Mittelton als Tiepass und eines Kondesators im Hochton als Hochpass. Der Hochtöner muss nicht mal im Pegel angepasst werden, womit beide Chassis für den Passivbetrieb praktisch ideal angetrieben werden. Das kommt auch der Impedanzkorrektur zu gute, da sie sich bestmöglich gestalten lässt.

Sobald wir die ersten Boxen der Endversion hergestellt haben, werde ich weitere Bilder hier zeigen, denn darunter befindet sich ein sehr elegantes Pärchen. :wink:

Natürlich stehen auch die Preise fest:

Die Aktivversion wird 2.542,00 €/Paar kosten,
die Passivversion 1.942,00 €/Paar.
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Beitragvon cay-uwe » 02.11.2011, 10:17

Wie heißt es so schön: "Ein schöner Rücken kann auch entzücken"

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und weil der Retrolook vielen so gefällt, habe ich mir gedacht, dass ich auch ein Bild in der Totalen einstelle.

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Beitragvon HearTheTruth » 04.11.2011, 03:59

Hallo Cay Uwe

Tja, ich kann nur sagen, da ich mehr als überrascht war nach Deinem Besuch mit der Sonus Natura Monitor bei mir, was ein Hersteller und Entwickler wie Du, in einem Markt, der vor ehrfurchtsgebietenden Namen und Marken angefüllt ist, zu leisten im Stande ist!

Ich will's hier ganz offen eingestehen, mein bisheriges HiFi-Erleben beschränkte sich auf bekanntem, renommiertem, "Geschichten-umwobenem " Gerät; ASR Emitter im Vollausausbau, Magneplanar, Manger, Geithain, Naim ... alles Stoff aus dem HiFi Sagen und Träume entstehen, so einerzeit natürlich auch bei mir! Kein Gerät, kein Label, mit dem nicht irgend ein abgefahrener HiFi Mythos, eine ganz besondere, außergewöhnliche Eigenschaft verbunden war, durfte die Schwelle meines kleinen Hörräumchens übertreten. :lol:

Dann bekamen wir spontanen Kontakt, Cay Uwe, Sonus Natura... was soll ich denn damit nun als "HiFi Spinner" anfangen??? Ok, im Laufe der Zeit konnte ich mir als Forenbesucher mehr und mehr von Deinem Wirken eine kleine und ungefähre Vorstellung machen. Hochengagiert und motiviert, Deine Beiträge und Themen, waren und sind - so auch nun hier - in allen HiFi Foren, zu finden. Aus Deinen Beiträgen ging klar hervor - durch die Intensität Deiner Beiträge und Deiner Beharrlichkeit in allem - daß es sich bei Dir um einen ganz eindeutigen "Überzeugungstäter" handelt, dem das Thema HiFi, Musik, Musikwiedergabe, mehr ist, mehr bedeutet, einen großen, wichtigen Teil Deines Lebens darstellt. Das wurde mir eigentlich schon sehr schnell klar durch alles, was ich von Dir im Netz las. Deine Besonnenheit, Dein Fachwissen und die ganze Art Deiner Präsentation in den Foren taten ein übriges - ähnlich wie es hier Gert geschafft hat - die Herzen und Ohren der MItglieder zu öffnen, für eine höhere Ebene der Musikwiedergabe! Sowas funktioniert nicht mal "ebenso nebenbei"! Da steckt unglaublich viel Arbeit, viel Zeit und Aufwand hinter, was Typen wie Du, und auch Gert, aus Liebe zur musikalischen Wahrheit leisten! Außenstehende und nicht mit dem Hobby verbandelte, würden Euch doch glattweg für voll "GAGA" halten. :lol: :lol: :lol:

Ich hab mich letzten Endes also dann aus genannten Gründen, doch auf ein Hörevent mit einem "weniger renommiertem" Hersteller, Sonus Natura, eingelassen. Du wirst mir meine Wortwahl hoffentlich verzeihen. :mrgreen:

Renommé hin oder her, Du hast Dir meine Raummessungen angesehen, diese relativ "easy" an Deinen Sonus Natura Monitor angepasst, und bist, im kurzen Zeitfenster, bei mir Zuhaus "aufgeschlagen". Ausgepackt, aufgebaut, im Raum plaziert, musikalisch (ohne grossartige Messungen mittels Deines mitgebrachten Equipments) durchgecheckt und mir daraufhin grünes Licht für meine Musik gegeben.

Hä Hä... meine Nachbarschaft hat dann schonmal einen kleinen Eindruck davon bekommen von dem, was da demnächst noch alles zu hören sein wird... diese "Pseudo-Retro-Monitore" :mrgreen: können dermaßen Dampf unter die Ohren herum machen, daß von "Magersucht und Originallautstärkemangel" keinerlei Fragen mehr aufkommen dürften!! Meine lieben alten 933 K1, haben da schon deutlich früher "geklippt". :mrgreen: Die schiere Kraft der SN Monitore allein jedoch hat's mir gar nicht mal so seeehr angetan... klar macht es Spass zu wissen die Bude mal richtig "wackeln" zu lassen, wenns denn mal sein soll, doch 25 Jahre Arbeit hier am Essener Opernhaus und der Philharmonie, haben mir über die Zeit doch schon einiges über "Töne"und "Klänge", deutlich werden lassen...

Darum möchte ich im Ansatz des Versuches einer Klangbeschreibung der Sonus Natura Monitore nur die Begriffe"groß" und "majestätisch" verwenden. Genau so ist die Wiedergabeart dieser Monitore zu beschreiben. Sie reihen sich für mich persönlich damit in die Kathegorie jener Schallwandler wie große Magneplanare ( 3.6 / 3.7 ), Manger, durchaus auch große Geithainmodelle (933/901) und Silbersänder ein, welche Musik, zu einem ganz und gar außergewöhnlichen Erlebnis werden lassen. Ich habe keine Ahnung wie dieser Cay Uwe das hinbekommt, ich will mich mit diesem ganzen technischen Surrounding auch gar nicht gross beschäftigen, ich wills gar nicht wissen! :? Dafür läßt meine eigene Arbeit, mir auch zu wenig Zeit . :oops:

Ich habe nur erfahren, dass es nicht esoterischer Materialien sündhaft teurer Komponenten und, rein äußerlich, ganz außergewöhnlicher beeindruckender Lautsprechergehäuse-Konstruktionen braucht, um Musik erfahrbar, fühlbar, erlebbar, zu machen. Und das freut mich einfach! :D

OK... der Preis hat mich dann natürlich vollends schwach werden lassen. Dies dürfte der Marktvorteil desjenigen sein,der solcherlei Sachen im "überschaubarem Rahmen" betreiben kann. 8) Klanglich und potent adequate Vergleichspartner von KS Digital, Geithain, Silbersand , B&M , etc. etc. würden an dieser Stelle zu einem deutlich tieferem Eingriff in den Portemonaisekeller aufrufen...

Bis dahin aber, genieße ich sehr gerne die Vorteile einer Firma wie Sonus Natura. :lol:

LG
Rolli
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HearTheTruth
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Beitragvon cay-uwe » 04.11.2011, 07:22

Rolf,

jetzt muss ich mal aber erst ein Paar Worte der Bewunderung loswerden, denn um 3:59 Uhr hätte ich so einen Aufsatz wie Du in verfasst hast nicht hin bekommen. :mrgreen:

An dieser Stelle kann ich nur Dankeschön für Dein Vertrauen sagen. :cheers:

Ansonsten finde ich, dass Du es für Dich nicht besser hättest sagen können:

HearTheTruth hat geschrieben:Ich habe nur erfahren, dass es nicht esoterischer Materialien, sündhaft teurer Komponenten und, rein äußerlich, ganz außergewöhnlicher, beeindruckender Lautsprechergehäuse-Konstruktionen braucht, um Musik erfahrbar, fühlbar, erlebbar, zu machen. Und das freut mich einfach! :D
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cay-uwe
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