Jochen (Spendor A5 - passiv)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Jochen (Spendor A5 - passiv)

Beitragvon Melomane » 15.10.2011, 20:32

So, so - eine Vorstellung wünschet man. Das spricht dann ja hoffentlich für gepflegte Manieren des illustren Kreises der Aktivhörer. ;)

Auf geht's also. Ich bin absolut keine Verstärkung des Kreises der aktiven Hörer, ich höre nur (wieder) sehr aktiv. Soll heißen: Aktivboxen gibt's bei mir nicht im aktiven Einsatz. Es stehen nur ein paar kleine aktive Tapcos passiv im Schuppen rum... Dennoch höre ich seit ca. fünf Jahren wieder sehr aktiv Musik, nachdem zwischenzeitlich ca. 15 Jahren gewissermaßen Totenstille war bedingt durch Berufseinstieg und Familiengründung. Der geneigte Leser ahnt spätestens jetzt, dass ich also schon zu den älteren Semestern gehöre.

Musikalisch bin ich zu 90% in der Klassik beheimatet, vor allem beginnend mit der Wiener Klassik und endend bei der Spätromantik. Also der typische Mainstreamhörer. ;) Ein wenig Aufweichung der Grenzen ist aber in jeder Hinsicht von Zeit zu Zeit angesagt.

Was hat mich dann also hierher verschlagen? Das Thema Streaming-Clients ist. Dazu mehr in einem demnächst zu verfassenden Extrathread.

Abschließend sei angemerkt, dass mir doch der eine oder andere Username nicht so ganz unvertraut erscheint. ;)

In dem Sinne

Viele Grüße

Jochen
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Beitragvon wgh52 » 15.10.2011, 20:50

Hallo Jochen,

Du bist also der Melomanie verfallen? Was ist das...? :oops:

Auch wenn Du keinen wohlklingenden Aktivlautsprechernamen vorweisen kannst, was ja zunächstmal kein Makel ist, wäre es doch sehr interessant zu erfahren und zu sehen, welches "Equipment" Dich beim Klassikgenuss zu Hause in Hörentzücken versetzt!
:wink: :cheers:

Herzlich willkommen!

Gruss,
Winfried

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Beitragvon Melomane » 15.10.2011, 20:57

Hallo Winfried,

danke für den Willkommensgruß.

Melomanie ist ein hier weit verbreitetes Phänomen, wie ich vermute. Zur Begriffsklärung lasse ich mal den Duden für mich antworten:

http://www.duden.de/rechtschreibung/Melomane

Und was das ganze Zeug angeht, mit dem ich höre - es würde euch nur langweilen... Nur die LS an der Hauptanlage seien erwähnt, weil das Kapitel ja in erster Linie hier von Interesse ist. Und zwar läuft da ein Paar Spendor A5.
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Beitragvon Rudolf » 16.10.2011, 09:26

Hallo Jochen,

Musikhören ist was uns hauptsächlich verbindet, egal ob aktiv oder passiv. Wobei, Spendor hat doch auch ganz hervorragende Aktivlautsprecher gebaut ... :wink:

Deinem Hinweis auf die Bekanntschaft mit einigen unserer Mitglieder entnehme ich, dass du auch in anderen HiFi-Foren unterwegs bist. Schön, dass dich dein Weg hierhin geführt hat.

Viel Spaß beim Stöbern und Streamen
Rudolf
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Beitragvon llucki » 07.09.2015, 12:15

Hallo Jochen,

am Umfang deines Vorstellungs-Thread ist gut zu erkennen, dass du weit weniger zur Selbstdarstellung neigst, als z.B. ich das tue...

Das ist aber nur ein Wesenszug von dir, denn mitzuteilen gäbe es reichlich!

Bei meinem Besuch bei dir am vergangenen Samstag war bei den ersten Klängen sofort klar, dass du dir in einer optisch fast unscheinbaren Kette eine sehr feine, ausgewogene und völlig unaufdringliche Musikwiedergabe aufgebaut hast. Man sitzt da und um einen ist ganz mühelos Musik. Man kann entspannt hinhören und genießen. Beim Hinhören öffnet sich eine schöne Bühne mit allem, was sich der Melomane wünschen kann.

Damit aber nicht genug: nach einiger Zeit geht es in einen anderen Raum und holla! Da ist noch eine Kette! Oder eigentlich zwei Ketten, denn zwischen großen Passiv-Boxen stehen noch kleine aktive. Ein High-Tec-Plattenspieler und ein Vintage. Noch einer, denn in der anderen Kette spielt auch ein Vintage-Plattenspieler. Alle mit ihrer klanglichen Berechtigung.

Vielen Dank für den freundlichen Empfang und die sehr interessante Erfahrung!

Neben dem sehr erfreulichen Klang, gibt es bei dir eine Vielfalt an Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten, die wirklich Spaß macht und wohl für jede Stimmung oder Laune das Passende bietet.

EDIT: Es gibt nicht nur Plattenspieler, nein, auch einen getunten Marantz-SACD-Player, der einen sehr guten Job macht und einen LINN Majik Streamer, der auch nicht schlecht ist. Letzterer konnte durch meinen mitgebrachten M-DAC gewinnen, da wäre ggf. ein Ansatzpunkt, aber auf hohem Niveau.

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Melomane » 07.09.2015, 13:03

Hallo Ludger,

danke für die netten Worte! Ich hoffe, es bleibt nicht bei dem bisherigen sporadischen, einmaligen Erfahrungsaustausch am lebenden Anlagenobjekt.

Neben der DAC-Frage für den Majik sehe ich im Moment noch eine Baustelle in Sachen Phonopre. Die finanzielle Blutspur wird sich also weiter ziehen. Schaun mer mal.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Melomane » 14.03.2016, 22:34

llucki hat geschrieben:LINN Majik Streamer, der auch nicht schlecht ist. Letzterer konnte durch meinen mitgebrachten M-DAC gewinnen, da wäre ggf. ein Ansatzpunkt, aber auf hohem Niveau.

Das Thema ist mittlerweile durch - der modifizierte Streamer hat sich seit damals eingespielt. Ich habe bei entsprechenden Tests mit externem DAC keine Verbesserung mehr wahrnehmen können.

Und ein angemessener Phonopre hat ebenfalls Einzug gehalten. Also wäre der Punkt auch abgehakt.
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Beitragvon llucki » 15.03.2016, 19:56

Hallo Jochen,

in der letzten Zeit war ich etwas weniger aktiv im Forum, bitte seid mir nicht böse!

Diesen Punkt hatten wir im Hintergrund ja schon besprochen: bei meinem Besuch wusste ich nicht, dass der Majik erst am selben Tag frisch modifiziert bei dir eingetroffen war! Hätte ich das gewusst, hätte ich den Vergleich gar nicht erst angestellt, denn ein paar Tage Einspielzeit brauchen neue elektronische Bauteile immer, bevor man den tatsächlichen Klang zu hören bekommt.

Umso besser, wenn er in der Region des ebenfalls modifizierten Marantz SACDP spielt, den ich ja in eingespieltem Zustand hören durfte, dann gibt es wirklich keinen Grund zu meckern!

Das und den verfeinerten Phono-Zweig will ich auf jeden Fall hören, wenn ich das nächste Mal in deiner Gegend vorbeikomme!

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Melomane » 15.03.2016, 22:55

Hallo Ludger,

und ich hätte es nicht geglaubt mit der Einspielzeit. Und frage mich auch heute noch, ob das nicht eher ein Fall von "man gewöhnt sich ja an allem" ist. Wenn ich dereinst wieder irgendein neues Gerät kaufe, werde ich den Klang frisch aus dem Karton und nach einigen Stunden zu dokumentieren versuchen.

In Sachen Phonozweig: Du bist jederzeit willkommen. :cheers:

Gruß

Jochen
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Beitragvon llucki » 15.03.2016, 23:16

Hallo Jochen,

ja, grob vereinfacht liegt das mit dem Einspielen daran, dass die stromdurchflossenen Materialien in den Bauteilen ihre Eigenschaften anfangs noch verändern, z.B. durch die dabei entstehenden Temperaturen. Die Experten können das ausführlicher begründen, aber im Prinzip geht es darum, soweit ich es verstanden habe. Dass da was passiert, konnte ich bei allen neuen Komponenten verfolgen. Es ist mal mehr, mal weniger. Bei Geräten tut sich in der Regel über die ersten zwei bis drei Tage deutlich was, danach nur noch wenig, wenn überhaupt. Bei manchen Kabeln kann es wesentlich länger dauern, bis sie 'gereift' sind. (z.B. PPA-USB-Kabel brauchen 200 Betriebsstunden, bis man den Klang abschließend beurteilen kann.)

Danke für die Einladung, ich werde sie beizeiten gerne wahrnehmen!

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon llucki » 31.03.2016, 20:42

Hallo Jochen,

gestern war es bereits soweit, da bin ich auf dem Rückweg von Berlin kurz bei dir eingekehrt. Vielen Dank für deine Gastfreundschaft, die leckeren Teilchen und den Kaffee!

Da wir ja im Hintergrund recht viel kommunizieren, wusste ich, dass du mittlerweile den gleichen PhonoPre besitzt wie ich. Über das neue, symmetrisch angeschlossene Grado-System wusste ich nichts, und so war ich gehörig gespannt, wie das nun klingen wird. Die erste Platte war Richard Wagner, Fritz Wunderlich mit dem Chor der Deutschen Staatsoper Berlin. Da diese Musik nicht mein Haupthema ist, war ich ganz unvoreingenommen. Was dann zu hören war, sprach für sich: die Stimme des Mannes stand so authentisch im Raum, dass ich sofort sagte: Ja! So muss das klingen! Herzlichen Glückwunsch, ein guter Griff! Es ist eine große Freude, so Musik hören zu können!

Die Spendor Lautsprecher, so bescheiden sie wirken, stellen das gute Signal völlig mühelos in den Raum. Das bestätigt mal wieder: wenn Lautsprecher tun, was sie sollen, müssen sie nicht wer weiß wie groß und teuer sein. Der Güte des Signals der Quellgeräte kommt eine weitaus größere Bedeutung zu.

Auch das große Orchester wird sehr schön abgebildet, ganz entspannt, mit sehr viel Tiefe und der ständigen Einladung, den verschiedenen Details der Darbietung genußvoll zu folgen.

Der eingespielte modifizierte Majik überzeugt ebenfalls, es wird auch schön aufgefächert und involviert den Zuhörer, die Klänge sind sehr rein und fein. Im direkten Kontrast zum aktuellen Stand des Phono-Zweigs ist erkennbar, dass noch etwas mehr möglich wäre, aber wirklich nur am obersten Ende (wo es unverhältnismäßig teuer wird).

Auf jeden Fall war beim ersten Klang sofort klar, was der Sinn all dieses Treibens ist! Das weitere Hören bestätigte nur, dass der erste Eindruck richtig war. Dafür lohnt sich der ganze Aufwand. Bei diesem Niveau der Wiedergabe tritt dann die Beschaffenheit der Tonträger in den Vordergrund. Ist die gut, bleibt nur noch, die Musik zu genießen!

Viele Grüße
Ludger
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Beitragvon Melomane » 31.03.2016, 21:27

Hallo Ludger,

war mir ein Vergnügen, dich zu bewirten - sowohl nahrungsmitteltechnisch wie auch musikalisch. ;)

Und ja, deinen Eindrücken stimme ich zu - in der Kurzfassung: Ich habe fertig, was diese Anlage betrifft.

Das Kleingedruckte: Wie oft wurde dieser Satz schon ausgesprochen! Die Halbwertszeit dürfte ebenso oft begrenzt sein. Aber bis auf weiteres möge er gelten.

Viele Grüße

Jochen
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Beitragvon Salvador » 01.04.2016, 15:32

Hallo Jochen,

welches Grado betreibst Du denn an welchem Arm und welchem Dreher an Deiner Hoerwege MC3 Evo?

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon Melomane » 01.04.2016, 16:36

Hallo Andi,

völlig obskures und indiskutables Zeug: Einen alten Dual 704 + Grado Statement Reference 1.

Gruß

Jochen
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Beitragvon Salvador » 01.04.2016, 18:25

Hallo Jochen,

das ist genau einer der Tonabnehmer, der mich am meisten reizen würde und davon der Grado, den "ich nehmen würde".
Ich muss irgendwann mal Deiner Einladung nachkommen und Dich besuchen kommen.
Bin sehr gespannt, wie der Grado an der Hoerwege klingt.

Beste Grüße,
Andi
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