Bernd (aktives DIY)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Bernd (aktives DIY)

Beitragvon bvk » 16.03.2011, 14:39

Liebe AktivHörer,

nun, da es von mir verlangt wurde, möchte ich mich auch an dieser Stelle den Forumsteilnehmern vorstellen:

Beruf Freier Architekt mit etwas technischem Verständnis. Gleichzeitig bin ich in unserem Büro EDV Administrator in einer heterogenen Mac Win Umgebung mit 50 Clients und weiß daher ein bisschen wie die Maschinen ticken.

Zum aktiven Hören bin ich bis jetzt noch nicht gekommen, muss aber meine Passivlautsprecher demnächst ersetzen und möchte bei der Gelegenheit auf aktiv umsteigen. Schon seit geraumer Zeit lese ich in diesem Forum, mir hatten der angenehme Ton und die unaufgeregte sachbezogene Diskussion gut gefallen. Ohne gleich bemerkt zu haben dass hier einige hochkarätige Fachleute unterwegs sind, deren Beiträge mir oft erst nach Zusatzrecherchen zugänglich sind, habe Anfang Februar als Einstand einen - wahrscheinlich etwas blauäugigen - Kurzreport über die Abspielsoftware PureMusic und Pure Vinyl eingestellt.

Hier komme ich zum Thema digitales HIFI:
nachdem ich irgendwo über Amarra gelesen hatte, habe ich dieses getestet und daraufhin den CD Spieler erst mal abgeschaltet. Nun hat Amarra ja recht "audiophile" Preise, jedenfalls für ein Nebenprodukt aus deren Studiosoftware. So bin ich dann hier im Forum auf das Stichwort PureMusic gestoßen, die mir gleich gut gefallen hat, genauso wie mir die älteren Herren die die Software entwickeln symphatisch waren. Nette Leute die man auch anschreiben kann, und die einem antworten. Durch die Beschäftigung mit diesem Programm wurde mir klar wie mächtig und gleichzeitig kostengünstig Werkzeuge zur Signalbeeinflussung auf digitaler Ebene sein können. Kurz gesagt, ich bin dabei den Schnitt zur digitalen Minimalkette bis zur Signalübergabe an die Endstufen, zu gehen.

Momentaner Stand:
MacMini als Musikserver mit PureMusic, gleichzeitig digitales Fernsehen + Aufnahme mit EyeTV und Sofasurfer. Der Mini ist übergibt die digitalen Signale via Lichtleiter an einen DAC, von dort gehts an die AVM Monos weiter.

Ziel:
Rechner wie vor, statt dem DAC möchte ich ein Fireface besorgen und dann vierkanalig 2 frequenzweichenfreie 2 Wege Aktivboxen bedienen. Die Weiche und die Korrekturen möchte ich in Software abbilden, wobei ich hoffe das zu beschaffende Messequipment zu kapieren.

Viele Grüße an die hier anwesenden,
BvK
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Beitragvon Fujak » 16.03.2011, 20:46

Hallo BvK,

nochmal willkommen im Forum. Es gibt hier einige, die mit Mac Erfahrung haben. Das Fireface kann ich Dir aus eigener guter Erfahrung empfehlen - wegen des exzellenten Klangs in Kombination mit der Möglichkeit des mehrkanaligen Ausspielens. Was mich interessieren würde: Mit welcher Software möchtest Du Weiche und Korrekturen realisieren?

Grüße
Fujak
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Endlich aufgewacht und aktiv geworden

Beitragvon bvk » 06.05.2012, 18:47

Endlich

sind meine ersten Aktiven fertig und stehen im Wohnzimmer und richtig gut Musik machen sie auch schon. Die Endstufen stehen getrennt vom Gehäuse und sind zusammen mit den Lautsprechern die einzige analoge Komponente. In den LS gibt es keine Frequenzweiche.

Die Minimalkette sieht wie folgt aus:
MacMini mit PureMusic als Player und Lautstärkeregler, Frequenzweichen- und Filtersoftware--- FirefaceUC---Endstufen / Lautsprecher. Da kann man wirklich nichts mehr weglassen.

Bassteile sind getrennte Dipole nach Axel Ridtahler, darauf stehen die Kopfteile für die Mittelhochtonausgabe.

Klanglich ist alles ziemlich überzeugend, insbesondere auch die Basswiedergabe in meinem recht ungünstigen Raum die durch Präzision, Tiefgang und Schnelligkeit überzeugt. Die Filtereinstellungen sind noch optimierbar vor allem im Hinblick auf Raumresonanzen, aber dazu muss erst ein kalibriertes Mikrofon her. Leider weigert sich ja Uli Brüggemann standhaft Acourate für den Mac zu portieren, sodass ein bisschen Raumkorrektur, soweit es eben ohne Verschlimmbesserung geht, manuell gemacht werden muss, schade.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Axel Ridtahler dem Erfinder und Entwickler des "Dipol" Basslautsprechers für seine sehr hilfreiche und freundliche Unterstützung meines Projektes. Ebenfalls bedanke ich mich bei diesem Forum, welches mich vor etwa 2 Jahren auf die Idee der ( qualitativ hochwertigen ) rechnerbasierten Wiedergabe mit Aktivlautsprechern gebracht hat.

Last not least möchte ich auch noch Rob Robinson den Entwickler von PureMusic / PureVinyl loben der die Playersoftware so konstruiert hat dass genau dieses Minimalsetup möglich wurde. Er ist engagiert und hilfsbereit verbessert die Software laufend, baut auch sehr highendige analoge Phonovorverstärker.

Vom Ergebnis bin ich wirklich überrascht, alles spielt direkt, klar, sauber aber nicht kalt und vor allem besser als alles was ich bisher hatte, und im bezahlbaren passiven Bereich gehört habe. Besonders überzeugend: kein Bassreflex!

Schönen Abend Bernd
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Beitragvon bvk » 06.05.2012, 18:50

Ich muss noch eine Korrektur nachschieben: Axel Ridtahler ist nicht Erfinder des Dipols, sondern des "Ripol" Basslautsprechers. Hier hat die naseweise Korrektursoftware reingefunkt, sorry.
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Beitragvon veloplex » 06.05.2012, 19:42

Hallo bvk,

Glückwunsch zu deiner Lösung, die der Meinen (windowsbasierten) sehr ähnelt.

Zwei Fragen hätte ich. Was genau hält dich von akkurate ab? Du wirst dir zu dem Thema schon Gedanken gemacht haben. Eine Lösung ist aber nicht unmöglich.

Wie sieht denn deine Mittel-Hochtoneinheit deiner Lautsprecher aus?

Noch eine Bemerkung. Ich habe mit dem Entwickler von audirvana geschrieben, der eine convolverlösung versprochen hat. Das wäre dann meine WunschLösung für eine Mac-basierte Aktivierung der Lautsprecher. Audirvana hat mich klanglich doch sehr überzeugt.

Gruß Christoph
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Beitragvon bvk » 06.05.2012, 22:00

@veloplex

von Acourate hält mich nichts ab, außer dass ich keinen Win Rechner habe und bei mir alles auf Macs läuft und ich keine Lust habe mich in Win und die dazugehörigen geht und gehtnicht so richtig einzuarbeiten.

Irgendwann wird es schon eine Acourate ähnliche Software plattformneutral geben, das liegt in der Luft. Dirac Life ist schon mal in der Richtung, gibt's für Win und MacOS (Unix).

Schönen Abend BvK
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