Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon cornoalto » 06.05.2017, 20:47

Hallo Bernd,
um die volle Performance des Gerätes abzurufen dafst Du aber nicht vergessen, das Teil an eine passende Gleichstromquelle anzuschliessen und noch dazu mit dem kleinen Schiebeschalter genau die gewünschte Spannung einzustellen!

Gruß

Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 06.05.2017, 21:27

Hallo Martin,

hab ich gemacht.

Zuerst Daniels 12V Netzteil, dann das mitgelieferte Kabel von Uptone.

Ich habe anschließend den UltraCap LPS-1 an dem AFI, dann am AFI USB und schließlich am microRendu probiert.

Ich darf sagen, ich kann deine Beurteilung des UltraCap LPS-1 gut nachvollziehen.

Aber ich habe auch die Lösung des Problems gefunden, denn ich bin ein echt schlaues Kerlchen. :lol:

Gruß

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Beitragvon Hans-Martin » 06.05.2017, 21:41

Bernd Peter hat geschrieben:Aber ich habe auch die Lösung des Problems gefunden, denn ich bin ein echt schlaues Kerlchen. :lol:
Hallo Bernd Peter,
kannst du auch schreiben?
Dann schreib doch mal was darüber...
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon cornoalto » 06.05.2017, 21:49

Hallo Bernd
Ich halte es kaum mehr aus, die Lösung des Rätsels zu erfahren-
solche Threads sind ja spannender als jeder Tatort-Krimi 8)

Gruß

Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 06.05.2017, 22:56

Hallo,

also:

1. Martin hat sich den UltraCap LPS-1 gekauft.
2. Er stellt fest, daß er sich doch etwas mehr von dem Gerät versprochen hat.
3. Bevor er es zurückgibt, schickt er es mir zum Vergleichstest zu.
4. Bei mir das gleiche Hörergebnis, am AFI recht schlank und in den Höhen fast etwas kitzelig.
5. Am AFI USB paßt er recht gut, am microRendu wieder weniger. Also insgesamt nicht das, was man erwartet.
6. Da fällt mir wieder ein, daß selbst Kingwa von audio-gd mal erklärt hat:

Even though user applied the audio-gd power supply, the DC transmit cable still have the serious effect on sound quality


siehe:

http://www.audio-gd.com/Pro/dac/DI2014/DI2014EN.htm

Und wie es so sein soll, habe ich ein wirklich brauchbares DC transmit cable von Kimber in der Schublade.
Darunter das Highendkabel von Uptone. :roll:

Bild

Gegen das mitgelieferte Uptone DC Kabel getauscht und plötzlich ist ein richtig kräftiger und sauberer Grundton und schöne Höhen bei der Verwendung des LPS-1 da!

Kein Märchen, knallharter Fakt.

Gruß

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Beitragvon SolidCore » 06.05.2017, 23:53

Hallo Bernd- Peter

Das ist interessant. Selbst ich als Kabel-Fuzzi hatte nie wirklich Klangvergleiche von DC-Kabeln an Netzteilen im Bereich 3-18 Volt unternommen. Für das gute Gefühl hatte ich zumindest bestes Material verbaut, es jedoch nie gegen Handyladekabel verglichen.
Hast du eventuell noch ein 3. anderes DC-Kabel, und könntest es mal ausprobieren, ob sich da ebenfalls klangunterschiede auftun ?

Gruss
Stephan
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Beitragvon Bernd Peter » 07.05.2017, 16:37

Hallo,

in meiner microRendu Audionetzwerkkette passt der LPS-1 von Uptone Audio (mit dem Kimberkabel und der 12V Linearnetzteilversorgung von Daniel) am besten zum AFI USB.

Bild

microRendu und der AFI werden wie bisher von LiPos versorgt.

Das ergibt gegenüber der Komplettakkulösung einen etwas flotteren Klang, das paßt sehr gut.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 07.05.2017, 20:00

Hallo,

letzter Schritt war nun noch die Einbindung des LPS-1 in meine Audionetzwerkkette mit dem Renderereigenbau.

Auch hier übernimmt der LPS-1 die Versorgung des AFI USB.

Und erstaunlicherweise harmoniert das noch besser als beim Audionetzwerk mit dem microRendu.

Es gibt ja da die Stelle 0.42 bei "Lady be good", wo das Telefon im Hintergrund läutet.

Wie schön schält sich dieser Ton hier aus dem Stimmen- und Geräuschgewirr heraus, wie lebendig geht es vor mir im Jazzclub zu. Livehaftig.

Deshalb: Klare Kaufempfehlung für Leute mit genügend Kleingeld, die das Potential des AFI USB voll ausschöpfen und sich nicht um Akkuversorgung kümmern wollen.

Gruß

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Beitragvon cornoalto » 07.05.2017, 23:27

Hallo Bernd,
ich merke schon, daß dir die kleine Uptone-Wunderkiste ziemlich gut gefällt.
Also für einen niedrigen 4-stelligen Eurobetrag könnten wir durchaus ins Geschäft kommen. :cheers:
(Aber nur wenn du und der Daniel mich nächstes Wochenende besucht! )
Im Ernst: du kannst es gerne noch ein paar Tage zum testen behalten, ich habe nächste Woche eh kaum Zeit zum hören. Interessant wären in der Tat noch Vergleichstests mit diversen DC- Kabeln.

Gruß

Martin
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Beitragvon Trinnov » 08.05.2017, 06:42

Hallo zusammen,

mir will es nicht in den Kopf gehen, dass ein Hersteller ein hochwertiges, teures Netzteil mit geschalteten PowerCap Bänken baut, um dieses dann von der Klang-Performance her durch ein anscheinend minderwertiges DC-Anschlusskabel wieder hinter einem normalen Linearnetzteil einzureihen.

Martin hatte sein normales Linear-Netzteil klanglich besser eingestuft als das LPS-1
Oder ist es hier vielleicht so, dass wieder einmal ein Akku vom Klang her als langweiliger eingestuft wird, nur weil die Störungen, die auch die "Spritzigkeit, Lebendigkeit" beeinflussen, nicht mehr vorhanden sind.
Auch mit einem anderen Akku, statt dem LPS-1 konnte der Klangeindruck laut Martin nicht wiederhergestellt werden.
Das Eliminieren von Störungen sowie das Vermeiden von Ausgleichsströmen zwischen den Komponenten halte ich für sehr wichtig auf dem Weg zu einer besseren Klangqualität.
Ich habe aber auf meinem Weg zu einer später höherwertigen Wiedergabe festgestellt, dass ich durch das Wegfallen von "Netzmaskierungen" wieder eine neue Baustelle aufmache, weil es erst mal langweiliger klingt. Im Endeffekt lohnt es sich wie gesagt aber trotzdem diesen Weg zu gehen.
Ich bin mittlerweile zwischen AFI und DAC bei nur 0,3µA und zwischen DAC und Endstufe bei nur 0,6µA Ausgleichsstrom angelangt.
Das sind im Vergleich zu vielen anderen Anlagen bereits Fabelwerte und erfordern einen gewissen Aufwand.
Eine elegante Lösung ist natürlich die Akkuversorgung der Geräte. Wobei ich einen anderen Weg gegangen bin.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Bernd Peter » 08.05.2017, 07:38

Hallo Martin,

prima, dann besorge ich mir noch passende Kabeladapter, um den LPS-1 an der PPA V2 Clock und an einem anderen USB Kabel von Stephan zu testen.

Hallo Horst,

in unserer Qualitätsklasse ist es wirklich schwer zu unterscheiden, ob es nur anders oder ob es auch noch etwas authentischer klingt.

Deshalb treffen wir uns ja gelegentlich, um uns darüber im Klaren zu werden, was da vorne zwischen den Lautsprechern passiert.

Ich kann bisher feststellen, daß der LPS-1 nicht zu jedem Gerät hundertprozentig dazupaßt und daß man dem DC Verbindungskabel durchaus etwas Zeit widmen darf.

Am AFI USB hat er bei mir jedenfalls überzeugen können.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 08.05.2017, 17:50

Hallo,

nach der ausgesprochenen Testverlängerung durch Martin und Löten einiger Adapter habe ich den LPS-1 mal als Clockversorger bei der PPA V2 probiert.

Die eingestellten 5V werden nur für die Clock genommen, der folgende USB Regen am USB Kabel hat eigenen Akkustrom.

Das Kabel mit dem Molexstecker für die 5V stammt dabei aus einem alten PC:

Bild

Das Testergebnis muss hier nicht wirklich interessieren, ist ja irgendwie abwegig, eine 100€ USB Karte mit einer 500€ Powersupply zu versorgen.

Das Testergebnis dürfte allerdings Hersteller wirklich teuerer Komponenten mit Hochpräzisionsclock erfreuen.

Mit Anschluss des LPS-1 an die Clock der PPA V2 und den ersten Musiktiteln entsteht Sprachlosigkeit und Gänsehaut.

Das ist dieeeee Spannungsversorgung für Clocks!

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 09.05.2017, 20:50

Hallo,

es konnte ja nicht ausbleiben, daß von dritter Seite vorgeschlagen wurde, eine üblichere Akkuversorgung für die Clock der PPA V2 noch gegenzutesten.

Hier der Aufbau mit einem LiPo und einem Spannungsregler von TekDevice für die 5V:

Bild

Die jetzige Verkabelung ist natürlich nicht berauschend, das wird später wohl ein kurzes Kabel, das direkt an die 5V Lötpunkte der PPA V2 kommt, der TekDevice dann direkt daneben auf dem Brettchen plaziert.

Klanglich ist das jedenfalls ausgesprochen gut, da kann kein Netzeil mithalten, kommt aber nicht ganz an den LPS-1 hin. Mit dem macht es mir einfach noch mehr Spaß, Musik zu hören.

Aber zum Preis von knapp 50€ ist das schwerlich zu toppen.

Gruß

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Beitragvon Fujak » 09.05.2017, 21:36

Hallo Bernd Peter,

spannende Versuche mit spannenden Ergebnissen - insbesondere, was in der kleinen PPA USB-Karte V2 klanglich drinsteckt. Es bestätigt sich zunehmend: Akkufizierung rockt, und LPS-1 ist noch rockiger. 8)

Grüße
Fujak
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Beitragvon Bernd Peter » 09.05.2017, 21:50

Hallo Fujak,

wenn man das Geld übrig hat, ist das Teil ein nicht zu berechnendes Abenteuer für unser Hobby.

Der kann voll einschlagen oder auch etwas enttäuschen.

Gruß

Bernd Peter
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